<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><title>Jan Iversen</title><link>https://jan-iversen.de/</link><description>Recent content on Jan Iversen</description><generator>Hugo</generator><language>de-de</language><lastBuildDate>Tue, 12 May 2026 11:27:51 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://jan-iversen.de/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Blog-Umzug erfolgreich</title><link>https://jan-iversen.de/posts/blogumzug-erfolgreich/</link><pubDate>Tue, 12 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/blogumzug-erfolgreich/</guid><description>&lt;p&gt;Mein Blog ist erfolgreich umgezogen. Alles läuft jetzt direkt aus Emacs heraus. Ich werde bei Zeiten dazu ein wenig mehr schreiben 😀&lt;/p&gt;</description><content:encoded>&lt;p>Mein Blog ist erfolgreich umgezogen. Alles läuft jetzt direkt aus Emacs heraus. Ich werde bei Zeiten dazu ein wenig mehr schreiben 😀&lt;/p>
</content:encoded></item><item><title>Über mich</title><link>https://jan-iversen.de/about/</link><pubDate>Wed, 01 Jan 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/about/</guid><description>&lt;p&gt;Über mich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Willkommen, ich bin Jan.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tagsüber arbeite ich als Product Owner bei der Firma Topmotive in Bargteheide. Ich jongliere also mit den Anforderungen und arbeite mit meinem Entwicklungsteams daran großartige Produkte zu entwickeln - am liebsten organisiert mit Kanban.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In meiner Freizeit liebe ich es Dungeons&amp;amp;Dragons-Runden zu leiten. Zwei Gruppen führe ich aktuell durch unbekannte und fantastische Welten. Außerdem tüftle ich gerne mit Linux, gestalte meine Welt in Emacs oder erwecke am 3D-Drucker neue Ideen zum Leben.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Über mich</p>
<p>Willkommen, ich bin Jan.</p>
<p>Tagsüber arbeite ich als Product Owner bei der Firma Topmotive in Bargteheide. Ich jongliere also mit den Anforderungen und arbeite mit meinem Entwicklungsteams daran großartige Produkte zu entwickeln - am liebsten organisiert mit Kanban.</p>
<p>In meiner Freizeit liebe ich es Dungeons&amp;Dragons-Runden zu leiten. Zwei Gruppen führe ich aktuell durch unbekannte und fantastische Welten. Außerdem tüftle ich gerne mit Linux, gestalte meine Welt in Emacs oder erwecke am 3D-Drucker neue Ideen zum Leben.</p>
<p>Kurz gesagt: ich bin ein Nerd.</p>
<p>In diesem Blog teile ich meine Erfahrungen und Gedanken zu genau diesen Themen: von agiler Arbeit mit Kanban über Pen &amp; Paper und die unendlichen Möglichkeiten von Linux bis hin zu neuen 3D-Druck-Projekten.</p>
<p>Es freut mich, dass du hier bist. Wenn du mich kontaktieren möchtest, dann schreib mir gerne eine <a href="mailto:jan.iversen@proton.me">E-Mail</a> oder kontaktiere mich auf Matris unter u/jan:talk.jan-iversen.de.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Blog-Umzug?</title><link>https://jan-iversen.de/posts/blogumzug/</link><pubDate>Wed, 06 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/blogumzug/</guid><description>&lt;p&gt;Ich habe eine verrückte Idee&amp;hellip;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;aktuell nutze ich den Dienstleister micro.blog für diesen Blog. Ich bin auch sehr zufrieden. Aber wenn ich in Emacs direkt Blogeinträge schreibe, warum kann ich nicht auch direkt aus Emacs heraus dann alles exportieren und direkt auf einen Server laden? Ich arbeite gerade den Projektplan dafür aus. Natürlich wird das in einer separaten Org-Datei vorbereitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn mein Plan klappt und ich mit dem Ergebnis lokal zufrieden bin, dann ist der Blog evtl. für einen Tag nicht erreichbar. Und wird dann optisch vielleicht ein wenig anders aussehen.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe eine verrückte Idee&hellip;</p>
<p>aktuell nutze ich den Dienstleister micro.blog für diesen Blog. Ich bin auch sehr zufrieden. Aber wenn ich in Emacs direkt Blogeinträge schreibe, warum kann ich nicht auch direkt aus Emacs heraus dann alles exportieren und direkt auf einen Server laden? Ich arbeite gerade den Projektplan dafür aus. Natürlich wird das in einer separaten Org-Datei vorbereitet.</p>
<p>Wenn mein Plan klappt und ich mit dem Ergebnis lokal zufrieden bin, dann ist der Blog evtl. für einen Tag nicht erreichbar. Und wird dann optisch vielleicht ein wenig anders aussehen.</p>
<p>Übrigens&hellip; ich plane meine Projekte egal ob beruflich oder privat immer so.</p>
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]]></content:encoded></item><item><title>Kontakt</title><link>https://jan-iversen.de/contact/</link><pubDate>Wed, 01 Jan 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/contact/</guid><description>&lt;h2 id="kontakt"&gt;Kontakt&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id="e-mail"&gt;E-Mail&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Du kannst mich gerne unter dieser &lt;a href="mailto:jan.iversen@proton.me"&gt;E-Mail&lt;/a&gt; kontaktieren.
Mein öffentlicher PGP-Schlüssel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für verschlüsselte Kommunikation kannst du meinen öffentlichen PGP-Schlüssel verwenden.&lt;/p&gt;
&lt;div class="highlight"&gt;&lt;pre tabindex="0" style="color:#f8f8f2;background-color:#272822;-moz-tab-size:4;-o-tab-size:4;tab-size:4;-webkit-text-size-adjust:none;"&gt;&lt;code class="language-text" data-lang="text"&gt;&lt;span style="display:flex;"&gt;&lt;span&gt;-----BEGIN PGP PUBLIC KEY BLOCK-----
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&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/div&gt;&lt;h3 id="matrix"&gt;Matrix&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;@jan:talk.jan-iversen.de&lt;/p&gt;
&lt;h3 id="mastodon"&gt;Mastodon&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Mein &lt;a href="https://nerdculture.de/@razorback"&gt;Profil&lt;/a&gt; auf nerdculture.de&lt;/p&gt;
&lt;h3 id="bluesky"&gt;Bluesky&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://bsky.app/profile/razorback.bsky.social"&gt;Blueskyprofil&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<h2 id="kontakt">Kontakt</h2>
<h3 id="e-mail">E-Mail</h3>
<p>Du kannst mich gerne unter dieser <a href="mailto:jan.iversen@proton.me">E-Mail</a> kontaktieren.
Mein öffentlicher PGP-Schlüssel</p>
<p>Für verschlüsselte Kommunikation kannst du meinen öffentlichen PGP-Schlüssel verwenden.</p>
<div class="highlight"><pre tabindex="0" style="color:#f8f8f2;background-color:#272822;-moz-tab-size:4;-o-tab-size:4;tab-size:4;-webkit-text-size-adjust:none;"><code class="language-text" data-lang="text"><span style="display:flex;"><span>-----BEGIN PGP PUBLIC KEY BLOCK-----
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</span></span></code></pre></div><h3 id="matrix">Matrix</h3>
<p>@jan:talk.jan-iversen.de</p>
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<p>Mein <a href="https://nerdculture.de/@razorback">Profil</a> auf nerdculture.de</p>
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]]></content:encoded></item><item><title>Einen Monat openSUSE Tumbleweed / Slowroll</title><link>https://jan-iversen.de/posts/einen-monat-opensuse-tumbleweed-slowroll/</link><pubDate>Fri, 01 May 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/einen-monat-opensuse-tumbleweed-slowroll/</guid><description>&lt;p&gt;Ende &lt;a href="https://jan-iversen.de/posts/opensuse-tumbleweed-challenge/"&gt;März&lt;/a&gt; hatte ich mir selber die Challenge gesetzt, bei openSUSE Tumbleweed zu bleiben. Es sollte mich ein wenig von meiner Distrohopping-Sucht heilen. Nun&amp;hellip; die Challenge habe ich fast geschafft. Ich habe lediglich zwischendurch auf Slowroll umgestellt. Aber lasst mich in Ruhe berichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;a href="https://jan-iversen.de/posts/thinkpad-luft-jetzt-stabil/"&gt;Probleme&lt;/a&gt; mit der Wifi-Karte auf meinem Thinkpad habe ich erfolgreich gelöst. Seit der Umstellung auf iwd gab es keine Kernelpanics mehr. Also konnte ich mir in Ruhe anschauen, wie Tumbleweed sich über vier Wochen allgemein verhält. Kurz gesagt: Es gab keine Probleme.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ende <a href="/posts/opensuse-tumbleweed-challenge/">März</a> hatte ich mir selber die Challenge gesetzt, bei openSUSE Tumbleweed zu bleiben. Es sollte mich ein wenig von meiner Distrohopping-Sucht heilen. Nun&hellip; die Challenge habe ich fast geschafft. Ich habe lediglich zwischendurch auf Slowroll umgestellt. Aber lasst mich in Ruhe berichten.</p>
<p>Die <a href="/posts/thinkpad-luft-jetzt-stabil/">Probleme</a> mit der Wifi-Karte auf meinem Thinkpad habe ich erfolgreich gelöst. Seit der Umstellung auf iwd gab es keine Kernelpanics mehr. Also konnte ich mir in Ruhe anschauen, wie Tumbleweed sich über vier Wochen allgemein verhält. Kurz gesagt: Es gab keine Probleme.</p>
<h2 id="updates">Updates</h2>
<p>Tumbleweed ist ein Rolling-Release-System. Updates für die Pakete werden zeitnah bereitgestellt. Im Gegensatz zu Arch gibt es in Tumbleweed immer Snapshots, die veröffentlicht werden. In diesen Snapshots sind die Updates gebündelt. Dank der automatisierten Tests bei openSUSE ist sichergestellt, dass das System in seiner Gesamtheit auch nach dem Update funktioniert. Das bedeutet aber nicht, dass keine Bugs in den neuen Versionen der Pakete enthalten sein können. Soweit ich es verstehe, geht es bei den automatisierten Test eher darum, dass das Gesamtsystem weiterhin funktioniert (Bootet es? Kann eine grafische Oberfläche gestartet werden? Funktionieren die wichtigsten Programme? &hellip;). Während des Aprils gab es kein Update, welches bei mir ein Problem verursacht hat.</p>
<p>Allerdings haben die Updates teilweise einen enormen Umfang gehabt. Es ist nicht ungewöhnlich gewesen, dass ich an zwei oder drei Tagen in einer Woche jeweils über ein Gigabyte an aktualisierten Paketen installieren durfte. Insbesondere das Update von LaTeX ist in diesen Zeitraum gefallen. Das ist nicht nur von der Größe her ein echter Brocken, auch die Anzahl der Pakete ist enorm. Und LaTeX wurde, wenn ich mich richtig erinnere, dreimal aktualisiert. Man muss sich also darauf einstellen, dass es oft große Updatepakete geben kann.</p>
<p>Was aber sehr gut funktioniert, ist das Aussetzen eines oder mehrerer Updates. Ich habe auch einmal den Computer eine Woche nicht aktualisiert. Und ich habe noch ein älteres Thinkpad, das vier Wochen im Schrank lag und nicht benutzt wurde. Das war für Tumbleweed kein Problem. Ein <code>sudo zypper dup</code> hat auf beiden Geräten sehr gut funktioniert.</p>
<p>Wenn man sich vorab über den Inhalt eines Updatepakets informieren möchte, dann kann ich folgende Seite empfehlen: <a href="https://victorhck.gitlab.io/tumbleweed_snapshots/">Tumbleweed snapshots</a>. Ich habe die Seite in meinem RSS-Aggregator abonniert. So kann ich mir vorab anschauen, was im Update enthalten ist.</p>
<p>Sehr zu empfehlen ist in dem Hinblick auch der Blog von <a href="https://dominique.leuenberger.net/blog/">Dominique a.k.a. DimStar (Dim\*) – A passionate openSUSE user</a>. Hier gibt es jede Woche ein Review mit den Highlights und eine Vorausschau auf die nächste Woche.</p>
<h2 id="snapshots">Snapshots</h2>
<p>Bei jedem Update legt openSUSE einen Snapshot an. Sollte ein Update also doch Probleme verursachen, kann ich beim Neustart des Rechners eine ältere Version starten. Der ältere Snapshot kann dann als aktuelles, produktives System wieder aktiviert werden. Wenn der Bug kritisch ist und viele Personen betreffen sollte, sind die Chancen gut, dass es schnell einen Fix gibt. So oder so&hellip; sollte ein Update einmal schiefgehen, ein Reboot und ich habe wieder ein funktionierendes System. Und das alles kommt out of the box.</p>
<h2 id="softwareverfügbarkeit">Softwareverfügbarkeit</h2>
<p>Im Repository ist sehr viel enthalten. Es gab einige Programme, die ich nicht gefunden habe und dann als Flatpak installiert habe. Bei mir sind das unter anderem Programme wie Discord, Element, Proton Mail Bridge oder Signal. Ich wollte da auch nicht mit RPM-Paketen arbeiten, die ich selber herunterladen und dann installieren muss. Entweder es ist im Repository von openSUSE, dann freue ich mich. Ansonsten wird es über Flatpak installiert. Ich habe damit kein Problem.</p>
<h2 id="codecverfügbarkeit">Codecverfügbarkeit</h2>
<p>Über Codecs hatte ich bereits Ende März ebenfalls geschrieben. Ich bleibe bei meiner Entscheidung Firefox und VLC als Flatpak zu nutzen. Dadurch spare ich mir die evtl. auftretenden Probleme mit dem Packman-Repository.</p>
<h2 id="community">Community</h2>
<p>Ich lese viel im Subreddit r/openSUSE. Man merkt, dass die Community nicht besonders groß ist. Die Anzahl der Beiträge ist überschaubar und es werden sehr wenig Screenshots des Desktops gepostet. Die meisten Beiträge sind konkrete Probleme. Und es wird auch geholfen. Ich wünsche mir, jede Community wäre so unaufgeregt wie die openSUSE-Community. Ich bin auch in ein oder zwei Matrix-Kanälen von openSUSE stiller Leser. Und auch hier ist die Kommunikation angenehm, unaufgeregt und hilfsbereit. Wenn ich mir andere Foren, Discord-Kanäle oder Subreddits anschaue, dann bin ich froh openSUSE, aktuell zu nutzen. Übrigens, es gibt ein <a href="https://metrics.opensuse.org/d/osrt_access/osrt-access?orgId=1&amp;from=now-5y&amp;to=now&amp;timezone=browser&amp;var-frequency=month&amp;var-product=">Grafana-Dashboard</a> von openSUSE. Es werden die Zugriffe auf den Hauptmirror registriert. Daraus kann man grob ableiten, wie viele Benutzer es mindestens gibt. Für Tumbleweed pendelt es zwischen 240000 und 250000 Benutzern. Slowroll könnte vielleicht dieses Jahr die 6000 Benutzer knacken. Das sind aber nur die Installationen, die den Hauptmirror verwenden. Da es weitere Mirrorserver gibt, liegt die Anzahl der Benutzer mit Sicherheit höher.</p>
<h2 id="der-wechsel-zu-slowroll">Der Wechsel zu Slowroll</h2>
<p>Jetzt habe ich einige Male Slowroll erwähnt. Der Unterschied zu Tumbleweed liegt in der Anzahl der Updates. In Slowroll gibt es etwa alle vier Wochen (ich meine, dass es immer um den 9. eines Monats geschieht) ein großes Update. Darin sind dann die aktualisierten Pakete enthalten, die aus Tumbleweed gesammelt wurden. Während des Monats gibt es kleinere Updates, die primär Sicherheitslücken oder kritische Fehler beheben. Ich habe vor einer Woche meine Computer auf Slowroll umgestellt. Da mir die Updates von Tumbleweed dann doch etwas zu groß und zu viel waren, glaube ich für mich hier den richtigen Kompromiss gefunden zu haben. Slowroll ist sehr aktuell, aber eben nicht ganz so aktuell wie Arch oder Tumbleweed. Ich nenne Slowroll „entschleunigtes Rolling-Release“. Slowroll ist aktuell noch in der Beta-Phase. Ich merke davon aber nichts ☺️</p>
<h2 id="gaming">Gaming</h2>
<p>Aktuell spiele ich ab und zu Diablo 4 über Steam. Das Spiel funktioniert sehr gut unter openSUSE. Übrigens: X-Plane 12 funktioniert auch. Ich habe es aber nur kurz getestet. Andere Spiele habe ich in der Zeit nicht gespielt. Daher kann ich wenig zu Gaming allgemein sagen. Aber da Kernel, Mesa-Treiber und KDE Plasma immer sehr aktuell sind, steht aus meiner Sicht Gaming hier nichts im Wege.</p>
<h2 id="mein-fazit">Mein Fazit</h2>
<p>Ich finde openSUSE Tumbleweed bzw. Slowroll sehr gut. Das Konzept aus Rolling-Release zusammen mit den automatisierten Tests sowie den Snapshots gibt mir genug Sicherheit, dass ich diese Distribution nutze. Ist openSUSE für jeden etwas? Ich bin da zwiegespalten. Ein Anfänger könnte doch schnell überfordert sein. Man sollte schon ein wenig über Linux wissen und auch keine Scheu vor der Kommandozeile haben. Denn Systemupdates sollten zwingend über zypper eingespielt werden.</p>
<p>Auf jeden Fall ist openSUSE Tumbleweed aber für jeden etwas, der ein Rolling-Release-System haben möchte aber vor Arch zurückschreckt. Bei openSUSE Tumbleweed bekommt man ein fertig eingerichtetes System. Man muss dann aber auch mit den Entscheidungen leben, die openSUSE für einen getroffen hat. Möchte man sein eigenes System aufbauen und selber die Entscheidungen treffen, dann ist Arch klar besser. Tumbleweed oder auch Slowroll müssen sich aber nicht verstecken. Und ich hoffe, dass diese Distribution bzw. das gesamte openSUSE-Projekt ein wenig mehr Aufmerksamkeit bekommt. Denn zur Zeit führt diese Distribution eher ein Schattendasein, welches nicht verdient ist.</p>
<p><img loading="lazy" src="/ox-hugo/bildschirmfoto-20260501-065801.png"><img loading="lazy" src="/ox-hugo/bildschirmfoto-20260501-080007.png"></p>
]]></content:encoded></item><item><title>Spaziergang durch ein Rapsfeld</title><link>https://jan-iversen.de/posts/spaziergang-durch-ein-rapsfeld-einfach/</link><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/spaziergang-durch-ein-rapsfeld-einfach/</guid><description>&lt;p&gt;Spaziergang durch ein Rapsfeld&amp;hellip; einfach die Seele baumeln lassen.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/b12f2b2f1d.jpg"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Spaziergang durch ein Rapsfeld&hellip; einfach die Seele baumeln lassen.</p>
<figure>
    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/b12f2b2f1d.jpg"/> 
</figure>

]]></content:encoded></item><item><title>Emails in Emacs (speziell Proton Mail)</title><link>https://jan-iversen.de/posts/emails-in-emacs-speziell-proton/</link><pubDate>Thu, 30 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/emails-in-emacs-speziell-proton/</guid><description>&lt;p&gt;Ich hatte am 18. April kurz darüber geschrieben, dass ich meinen Proton Mail Account in Emacs eingerichtet habe. Da alles stabil läuft und ich sehr zufrieden damit bin, meine Emails in Emacs zu lesen, schreibe ich heute die Anleitung. Insbesondere in Verbindung mit Proton Mail gibt es doch ein oder zwei Dinge zu beachten.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="vorbemerkung-zu-proton-mail"&gt;Vorbemerkung zu Proton Mail&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wie beschrieben habe ich einen Email-Account bei Proton Mail. Im Gegensatz zu anderen Emailanbietern liegen die Emails verschlüsselt auf den Servern. Es gibt keinen Weg, per IMAP auf die Emails zuzugreifen. Dafür hat Proton die Mail Bridge entwickelt. Diese Mailbridge lädt die Emails herunter und entschlüsselt sie dann lokal. Emailprogramme können dann lokal per IMAP auf die Bridge zugreifen. Die Bridge bietet auch SMTP für den Versand an.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte am 18. April kurz darüber geschrieben, dass ich meinen Proton Mail Account in Emacs eingerichtet habe. Da alles stabil läuft und ich sehr zufrieden damit bin, meine Emails in Emacs zu lesen, schreibe ich heute die Anleitung. Insbesondere in Verbindung mit Proton Mail gibt es doch ein oder zwei Dinge zu beachten.</p>
<h2 id="vorbemerkung-zu-proton-mail">Vorbemerkung zu Proton Mail</h2>
<p>Wie beschrieben habe ich einen Email-Account bei Proton Mail. Im Gegensatz zu anderen Emailanbietern liegen die Emails verschlüsselt auf den Servern. Es gibt keinen Weg, per IMAP auf die Emails zuzugreifen. Dafür hat Proton die Mail Bridge entwickelt. Diese Mailbridge lädt die Emails herunter und entschlüsselt sie dann lokal. Emailprogramme können dann lokal per IMAP auf die Bridge zugreifen. Die Bridge bietet auch SMTP für den Versand an.</p>
<h2 id="vorbemerkung-zu-emacs">Vorbemerkung zu Emacs</h2>
<p>In Emacs habe ich mich für Mu4e entschieden. Mu4e nutzt den Index, den <a href="https://github.com/djcb/mu">Mu</a> aufgebaut hat. Es ist quasi dann eine lokale Suchmaschine für die eigenen Emails. Mu4e ist dann das Frontend in Emacs um die Suche zu nutzen und auf die Emails zuzugreifen. Wie ich bereits am 18. 04. geschrieben habe, ist das alles extrem schnell. Soweit ich es verstehe, kennt Mu keine Labels wie man es von anderen Emailprovidern ggf. kennt. Es arbeitet mit Ordnern. Also eher klassisch.</p>
<h2 id="einrichtung">Einrichtung</h2>
<h3 id="ordner-für-die-emails-anlegen">Ordner für die Emails anlegen</h3>
<p>Ich habe im Homeverzeichnis den Ordner <code>Mail</code> angelegt. Dieser Ordner wird später für die Speicherung der EMails verwendet.</p>
<h3 id="proton-mail-bridge">Proton Mail Bridge</h3>
<p>Wir müssen als erstes die Proton Mail Bridge installieren. In openSUSE Tumbleweed gibt es die Bridge nicht als natives Paket. Daher habe ich das Flatpak eingerichtet. Die Einrichtung erfolgt über einen Assistenten. Man muss sich lediglich in der Bridge einmal mit seinem Proton Mail Account anmelden. Dann beginnt die Bridge bereits die Emails herunterzuladen. Bei mir hat das sehr lange gedauert (ca. eine Stunde). Ich habe aber auch ca. 30.000 Emails in dem Postfach. Man kann aber mit der weiteren Einrichtung fortfahren und die Protonbridge im Hintergrund laufen lassen.</p>
<p><strong>Wichtig: Die Bridge sollte automatisch gestartet werden, wenn man sich am Computer anmeldet. Sonst bekommt man keine neuen Emails.</strong></p>
<p>Wir benötigen aus der Bridge noch das Zertifikat für ein weiteres Programm. Das Zertifikat kann in den „advanced settings“ unter „Export TLS certificates“ exportiert werden. Ich habe das Zertifikat in meinem Mail Ordner gespeichert. Es kann aber auch an einem anderen Ort abgelegt werden. Wir müssen den Ort für die weiteren Sync-Programme in der Konfiguration angeben. Die Daten für den Imap- und SMTP-Server sowie das Passwort benötigen wir ebenfalls gleich.</p>
<h3 id="pakete-für-sync-mu-etc-installieren">Pakete für Sync, Mu, etc installieren</h3>
<p>Damit wir die Emails im <code>Mail</code>-Ordner synchronisieren, verwenden wir <strong><strong><a href="https://isync.sourceforge.io/mbsync.html">mbsync</a></strong></strong>. Für den Versand verwenden wir <strong><strong><a href="https://marlam.de/msmtp/">msmtp</a></strong></strong>. Und dann benötigen wir noch <strong>Mu</strong> und <strong>Mu4e</strong>. Unter Tumbleweed sind alle Pakete im Repository vorhanden und können wie folgt installiert werden:</p>
<div class="highlight"><pre tabindex="0" style="color:#f8f8f2;background-color:#272822;-moz-tab-size:4;-o-tab-size:4;tab-size:4;-webkit-text-size-adjust:none;"><code class="language-shell" data-lang="shell"><span style="display:flex;"><span>sudo zypper in isync msmtp maildir-utils w3m mu4e
</span></span></code></pre></div><h3 id="mbsync-einrichten">mbsync einrichten</h3>
<p>mbsync erledigt für uns die Arbeit die Emails im Mail-Verzeichnis zu synchronisieren. Damit mbsync funktioniert, benötigt es die Informationen wie Zugangsdaten zu unserer Mail-Bridge (oder Imap), Zielordner, Zertifikat, etc. Für Proton habe ich bei mir folgende Konfiguration unter <code>~./mbsyncrc ~</code> angelegt.</p>
<div class="highlight"><pre tabindex="0" style="color:#f8f8f2;background-color:#272822;-moz-tab-size:4;-o-tab-size:4;tab-size:4;-webkit-text-size-adjust:none;"><code class="language-cfg" data-lang="cfg"><span style="display:flex;"><span><span style="color:#75715e"># 1. DER ZUGANG (Dein Proton-Konto in der Bridge)</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">IMAPAccount protonmail</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">Host 127.0.0.1</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">Port 1143</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">User xxx@proton.me</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">Pass yyy</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">TLSType STARTTLS</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">TLSVersions +1.2</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">AuthMechs LOGIN</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#75715e"># Hier sagen wir mbsync, dass es dem Zertifikat der Flatpak-Bridge vertrauen soll:</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">CertificateFile ~/Mail/cert.pem</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#75715e"># 2. DER FERNE SPEICHER (Proton Server via Bridge)</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">IMAPStore protonmail-remote</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">Account protonmail</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#75715e"># 3. DER LOKALE SPEICHER (Dein Rechner)</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">MaildirStore protonmail-local</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">Subfolders Verbatim</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">Path ~/Mail/</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">Inbox ~/Mail/INBOX</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#75715e"># 4. DIE VERBINDUNG (Was soll synchronisiert werden?)</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">Channel protonmail</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">Far :protonmail-remote:</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">Near :protonmail-local:</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">Patterns INBOX Drafts Sent Trash Archive Spam</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">Create Near</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">SyncState *</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">Sync all</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">Expunge Near</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">Expunge Far</span>
</span></span></code></pre></div><p>Ich werde nicht sämtliche Parameter erklären. Wichtig sind aber die Patterns, Syncstate, Sync all und Expunge. Die Konfiguration sorgt so dafür, dass Emails beim Löschen in den Ordner Trash verschoben werden. Ich hatte zuerst mit direktem Löschen experimentiert. Das hat aber dann zu Dubletten geführt, da ich zwei Computer habe. Verschieben funktioniert robust. Die „gelöschten“ Emails liegen dann im Trash und werden dort von Proton nach dreißig Tagen gelöscht.</p>
<p>Sobald mbsync eingerichtet ist, können wir den ersten Sync testen. Dazu in der Shell den Befehl <code>mbsync -a</code> eingeben. Es sollten jetzt bereits die ersten Emails aus der Proton Bridge synchronisiert und im Mail-Verzeichnis gespeichert werden.</p>
<h3 id="mu-einrichten">Mu einrichten</h3>
<p>Wenn mbsync eingerichtet ist, müssen wir mu einmalig initialisieren. Mit diesem Befehl in der Shell führen wir die Initialisierung durch:</p>
<ul>
<li><code>mu init --maildir=~/Mail --my-address=jan.iversen@proton.me</code></li>
<li><code>mu index</code></li>
</ul>
<h3 id="automatisierung-des-sync-und-der-indizierung">Automatisierung des Sync und der Indizierung</h3>
<p>Damit wir einen Automatismus haben, können wir einfach einen systemd-Timer nutzen.</p>
<p>Falls wir noch kein Verzeichnis für eigene systemd-Dienste haben, legen wir es an: <code>mkdir -p ~/.config/systemd/user/</code></p>
<h3 id="mbsync-dot-service-anlegen">mbsync.service anlegen</h3>
<p>Hier legen wir den eigentlichen Dienst an. Der Dienst wird über einen Timer gestartet. Es wird der Sync durchgeführt. Anschließend indiziert mu die Emails.</p>
<p>Die Datei <code>~/.config/systemd/user/mbsync.service</code> erstellen</p>
<div class="highlight"><pre tabindex="0" style="color:#f8f8f2;background-color:#272822;-moz-tab-size:4;-o-tab-size:4;tab-size:4;-webkit-text-size-adjust:none;"><code class="language-toml" data-lang="toml"><span style="display:flex;"><span>[<span style="color:#a6e22e">Unit</span>]
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">Description</span>=<span style="color:#a6e22e">Mail</span> <span style="color:#a6e22e">Sync</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>[<span style="color:#a6e22e">Service</span>]
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">Type</span>=<span style="color:#a6e22e">oneshot</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">ExecStart</span>=<span style="color:#960050;background-color:#1e0010">/</span><span style="color:#a6e22e">usr</span><span style="color:#960050;background-color:#1e0010">/</span><span style="color:#a6e22e">bin</span><span style="color:#960050;background-color:#1e0010">/</span><span style="color:#a6e22e">mbsync</span> <span style="color:#a6e22e">-a</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">ExecStartPost</span>=<span style="color:#a6e22e">-</span><span style="color:#960050;background-color:#1e0010">/</span><span style="color:#a6e22e">usr</span><span style="color:#960050;background-color:#1e0010">/</span><span style="color:#a6e22e">bin</span><span style="color:#960050;background-color:#1e0010">/</span><span style="color:#a6e22e">mu</span> <span style="color:#a6e22e">index</span>
</span></span></code></pre></div><h3 id="mbsync-dot-timer-anlegen">mbsync.timer anlegen</h3>
<p>Der Timer sorgt dafür, dass alle fünf Minuten eine Synchronisation stattfindet.</p>
<p>Die Datei <code>~/.config/systemd/user/mbsync.timer</code> erstellen.</p>
<div class="highlight"><pre tabindex="0" style="color:#f8f8f2;background-color:#272822;-moz-tab-size:4;-o-tab-size:4;tab-size:4;-webkit-text-size-adjust:none;"><code class="language-toml" data-lang="toml"><span style="display:flex;"><span>[<span style="color:#a6e22e">Unit</span>]
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">Description</span>=<span style="color:#a6e22e">Mail</span> <span style="color:#a6e22e">Sync</span> <span style="color:#a6e22e">alle</span> <span style="color:#ae81ff">5</span> <span style="color:#a6e22e">Minuten</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>[<span style="color:#a6e22e">Timer</span>]
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">OnBootSec</span>=<span style="color:#ae81ff">2</span><span style="color:#a6e22e">m</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">OnUnitActiveSec</span>=<span style="color:#ae81ff">5</span><span style="color:#a6e22e">m</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>[<span style="color:#a6e22e">Install</span>]
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">WantedBy</span>=<span style="color:#a6e22e">timers</span>.<span style="color:#a6e22e">target</span>
</span></span></code></pre></div><h3 id="timer-aktivieren">Timer aktivieren</h3>
<p>Diesen Befehl einmalig ausführen. Systemd aktiviert dann den Timer sofort.</p>
<p><code>systemctl --user enable --now mbsync.timer</code></p>
<h3 id="emails-versenden">Emails versenden</h3>
<p>Wir wollen auch Emails versenden. Dafür verwenden wir msmtp. Das Programm sendet lokal die Mails an die Protonbridge. Und diese erledigt dann den Rest für uns. Hier benötigen wir ebenfalls eine Konfiguration. Die Konfiguration liegt unter <code>~/.msmtprc</code></p>
<div class="highlight"><pre tabindex="0" style="color:#f8f8f2;background-color:#272822;-moz-tab-size:4;-o-tab-size:4;tab-size:4;-webkit-text-size-adjust:none;"><code class="language-cfg" data-lang="cfg"><span style="display:flex;"><span><span style="color:#75715e"># Standardeinstellungen für alle Konten</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">defaults</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">auth           on</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">tls            on</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">tls_starttls   on</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#75715e"># Hier nutzen wir wieder dein exportiertes Zertifikat</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">tls_trust_file ~/Mail/cert.pem</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">logfile        ~/.msmtp.log</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#75715e"># Dein Proton-Konto via Bridge</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">account        protonmail</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">host           127.0.0.1</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">port           1025</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">from           &#34;xxx@proton.me&#34;</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">user           &#34;xxx@proton.me&#34;</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">passwordeval   &#34;echo &#39;yyy&#39;&#34;</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#75715e"># Dieses Konto als Standard setzen</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">account default : protonmail</span>
</span></span></code></pre></div><p>Auch msmtp benötigt den Ort des Zertifikats sowie die Zugangsdaten der Proton Mail Bridge.</p>
<h3 id="konfiguration-in-emacs">Konfiguration in Emacs</h3>
<p>Ich kopiere hier einfach meine Konfiguration. Das ist teilweise durch KI generiert oder übernommene Parameter aus anderen Blogs. Für mich funktioniert die Konfiguration so sehr gut.</p>
<div class="highlight"><pre tabindex="0" style="color:#f8f8f2;background-color:#272822;-moz-tab-size:4;-o-tab-size:4;tab-size:4;-webkit-text-size-adjust:none;"><code class="language-emacs-lisp" data-lang="emacs-lisp"><span style="display:flex;"><span>  (use-package mu4e
</span></span><span style="display:flex;"><span>    :ensure <span style="color:#66d9ef">nil</span> <span style="color:#75715e">; Wir nutzen das Systempaket von openSUSE</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    :config
</span></span><span style="display:flex;"><span>    <span style="color:#75715e">;; --- GRUNDLAGEN ---</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    <span style="color:#75715e">;; Sagt Emacs, wo dein Haupt-Mail-Ordner liegt.</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    (setq mu4e-maildir <span style="color:#e6db74">&#34;~/Mail&#34;</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    <span style="color:#75715e">;; Intervall für Emailcheck</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    (setq mu4e-update-interval <span style="color:#ae81ff">300</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    <span style="color:#75715e">;; Sent-Mails löschen</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    (setq mu4e-sent-messages-behavior <span style="color:#e6db74">&#39;delete</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    <span style="color:#75715e">;; --- DEINE IDENTITÄT ---</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    (setq user-mail-address <span style="color:#e6db74">&#34;jan.iversen@proton.me&#34;</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>          <span style="color:#a6e22e">user-full-name</span> <span style="color:#e6db74">&#34;Jan Iversen&#34;</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    <span style="color:#75715e">;; --- ORDNER-STRUKTUR (Proton-Standard) ---</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    <span style="color:#75715e">;; Hier definieren wir, welche Ordner für was zuständig sind.</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    <span style="color:#75715e">;; Das &#34;mu4e-maildir-shortcuts&#34; erlaubt dir, mit &#39;j&#39; und</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    <span style="color:#75715e">;; dann dem Buchstaben (z.B. &#39;i&#39;) blitzschnell zu springen.</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    (setq mu4e-maildir-shortcuts
</span></span><span style="display:flex;"><span>          <span style="color:#f92672">&#39;</span>((<span style="color:#e6db74">&#34;/INBOX&#34;</span>   <span style="color:#f92672">.</span> <span style="color:#e6db74">?i</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>            (<span style="color:#e6db74">&#34;/Sent&#34;</span>    <span style="color:#f92672">.</span> <span style="color:#e6db74">?s</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>            (<span style="color:#e6db74">&#34;/Trash&#34;</span>   <span style="color:#f92672">.</span> <span style="color:#e6db74">?t</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>            (<span style="color:#e6db74">&#34;/Drafts&#34;</span>  <span style="color:#f92672">.</span> <span style="color:#e6db74">?d</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>              (<span style="color:#e6db74">&#34;/Archive&#34;</span> <span style="color:#f92672">.</span> <span style="color:#e6db74">?a</span>)))
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    <span style="color:#75715e">;; --- VERSAND (msmtp) ---</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    <span style="color:#75715e">;; Hier sagen wir Emacs, dass es msmtp zum Verschicken nutzen soll.</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    (setq send-mail-function <span style="color:#e6db74">&#39;sendmail-send-it</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>          sendmail-program <span style="color:#e6db74">&#34;/usr/bin/msmtp&#34;</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>          message-sendmail-f-is-evil <span style="color:#66d9ef">t</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>          message-sendmail-extra-arguments <span style="color:#f92672">&#39;</span>(<span style="color:#e6db74">&#34;--read-envelope-from&#34;</span>))
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    <span style="color:#75715e">;; --- KOMFORT ---</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    <span style="color:#75715e">;; Bilder direkt in der Mail anzeigen (schön auf deinem Ultrawide!)</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    (setq mu4e-view-show-images <span style="color:#66d9ef">t</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    <span style="color:#75715e">;; HTML-Mails schick im Emacs-Puffer anzeigen</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    (setq mu4e-html2text-command <span style="color:#e6db74">&#34;w3m -T text/html&#34;</span>))
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>  <span style="color:#75715e">;; Anzahl ungelesene Emails in Modeline anzeigen</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>  (mu4e-modeline-mode <span style="color:#ae81ff">1</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>  (add-hook <span style="color:#e6db74">&#39;mu4e-index-updated-hook</span> <span style="color:#a6e22e">#&#39;force-mode-line-update</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>  (setq mu4e-sent-folder   <span style="color:#e6db74">&#34;/Sent&#34;</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>      mu4e-drafts-folder <span style="color:#e6db74">&#34;/Drafts&#34;</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>      mu4e-trash-folder  <span style="color:#e6db74">&#34;/Trash&#34;</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>      mu4e-refile-folder <span style="color:#e6db74">&#34;/Archive&#34;</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#75715e">;; Proton ist zickig beim Löschen</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>(setq mu4e-change-filenames-when-moving <span style="color:#66d9ef">t</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>(setq mu4e-trash-without-flag <span style="color:#66d9ef">t</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>(setq mu4e-headers-leave-behavior <span style="color:#e6db74">&#39;apply</span>)
</span></span></code></pre></div><p>Wichtig sind die letzten drei Parameter für Proton. Ich verstehe nicht genau, was eigentlich im Hintergrund geschieht. Aber wenn alles so konfiguriert ist, funktioniert das „Löschen“, also Verschieben einer Email in Trash, zuverlässig.</p>
<h2 id="abschluss">Abschluss</h2>
<p>Wenn alles eingerichtet ist, Emacs einmal neu starten. Über Alt+x mu4e starten und sich (hoffentlich) freuen, dass Emails im Dashboard angezeigt werden. Ab da verweise ich dann auf die Dokumentation für mu4e für die Bedienung. Am besten den Versand einer Email einmal testen und prüfen, ob alles korrekt ankommt. Bei mir hat es (bis auf das Löschen von Mails) sofort funktioniert. Und teste dann einmal die Suche, wenn alle Emails synchronisiert sind.</p>
<h2 id="fazit">Fazit</h2>
<p>Für mich funktioniert die Emailverwaltung in Emacs wunderbar. Es ist rasend schnell. HTML-Emails werden auch gut dargestellt und sind sogar entspannter zu lesen. Emacs bereinigt quasi die HTML-Mails und man kann sich auf den Inhalt konzentrieren. Wenn Emacs geschlossen ist, läuft dennoch der Sync und die Indizierung. Dadurch sind lokal alle Daten aktuell. Der einzige „Wermutstropfen“&hellip; es kann durch die Intervalle durchaus einige Minuten dauern, bis in Emacs eine Email angezeigt wird. Ich kann damit leben. Falls mal ein 2FA-Code per Email gesendet wird, den ich wirklich sofort benötige, schaue ich entweder auf das Smartphone oder stoße den Sync kurz manuell an. Aber wie oft kommt das wirklich vor. Mich entschleunigt das Lesen der Emails in Emacs sehr. Und ich kann jetzt Emails mit TODOs in orgmode verknüpfen.</p>
<figure>
    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/560dc96fc2.png"/> 
</figure>

<h2 id="links">Links</h2>
<ul>
<li><a href="https://flathub.org/de/apps/ch.protonmail.protonmail-bridge">Proton Mail Bridge in Flathub</a></li>
<li><a href="https://www.djcbsoftware.nl/code/mu/">Mu</a></li>
<li><a href="https://www.djcbsoftware.nl/code/mu/mu4e.html">Mu4e</a></li>
<li><a href="https://isync.sourceforge.io/mbsync.html">mbsync</a></li>
<li><a href="https://marlam.de/msmtp/">msmtp</a></li>
</ul>
]]></content:encoded></item><item><title>Grafana für den Aura</title><link>https://jan-iversen.de/posts/kleiner-nachtrag-zu-dem-aura/</link><pubDate>Sun, 19 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/kleiner-nachtrag-zu-dem-aura/</guid><description>&lt;p&gt;Kleiner Nachtrag zu dem Aura von gestern&amp;hellip;. jetzt sendet er seine Daten mittels mqtt an einen einen Raspberry Pi. Das erste Grafana-Dashboard ist entstanden&amp;hellip;&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/1d94f077aa.png"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Kleiner Nachtrag zu dem Aura von gestern&hellip;. jetzt sendet er seine Daten mittels mqtt an einen einen Raspberry Pi. Das erste Grafana-Dashboard ist entstanden&hellip;</p>
<figure>
    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/1d94f077aa.png"/> 
</figure>

]]></content:encoded></item><item><title>Impressum</title><link>https://jan-iversen.de/impressum/</link><pubDate>Wed, 01 Jan 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/impressum/</guid><description>&lt;h2 id="angaben-gemäß-5-ddg"&gt;Angaben gemäß § 5 DDG&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Jan Iversen &lt;br /&gt;
Rathausstr. 11 B &lt;br /&gt;
22941 Bargteheide &lt;br /&gt;
E-Mail: &lt;a href="mailto:jan.iversen@proton.me"&gt;jan.iversen@proton.me&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jan Iversen &lt;br /&gt;
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&lt;h2 id="bemerkung"&gt;Bemerkung&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Dies ist ein privates, nicht-kommerzielles Blog. Es bestehen keine kommerziellen Absichten. Die Einträge spiegeln meine persönliche Meinung wider und müssen nicht zwingend korrekt sein.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="haftungsauschlus"&gt;Haftungsauschlus&lt;/h2&gt;
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&lt;p&gt;Als Diensteanbieter bin ich für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Ich bin als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<h2 id="angaben-gemäß-5-ddg">Angaben gemäß § 5 DDG</h2>
<p>Jan Iversen <br />
Rathausstr. 11 B <br />
22941 Bargteheide  <br />
E-Mail: <a href="mailto:jan.iversen@proton.me">jan.iversen@proton.me</a></p>
<p>Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV:</p>
<p>Jan Iversen  <br />
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22941 Bargteheide <br /></p>
<h2 id="bemerkung">Bemerkung</h2>
<p>Dies ist ein privates, nicht-kommerzielles Blog. Es bestehen keine kommerziellen Absichten. Die Einträge spiegeln meine persönliche Meinung wider und müssen nicht zwingend korrekt sein.</p>
<h2 id="haftungsauschlus">Haftungsauschlus</h2>
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]]></content:encoded></item><item><title>Ich lese meine Emails in Emacs</title><link>https://jan-iversen.de/posts/ich-lese-meine-emails-in/</link><pubDate>Sat, 18 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/ich-lese-meine-emails-in/</guid><description>&lt;p&gt;Gestern und heute habe ich mir in Emacs die Möglichkeit eingerichtet, meine Emails zu lesen. Da ich Proton Mail nutze, war es etwas komplizierter. Aber jetzt klappt alles. Alle Emails werden lokal synchronisiert. Das Programm mu führt eine Volltextindizierung durch. Und über das Paket mu4e kann ich dann in Emacs meine Mails lesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin begeistert, wie schnell und gut alles funktioniert. Allein die Suche war die Zeit für die Einrichtung wert. Ich gebe einen Suchbegriff ein und sofort (und wirklich sofort) werden mir alle Emails mit einem Treffer angezeigt. Wenn ich da an mein Postfach in der Firma denke (Outlook&amp;hellip; &lt;strong&gt;&lt;strong&gt;hust&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;)&amp;hellip; da bin ich froh, wenn mir in einem akzeptablen Zeitraum überhaupt eine Liste mit Ergebnissen angezeigt wird.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Gestern und heute habe ich mir in Emacs die Möglichkeit eingerichtet, meine Emails zu lesen. Da ich Proton Mail nutze, war es etwas komplizierter. Aber jetzt klappt alles. Alle Emails werden lokal synchronisiert. Das Programm mu führt eine Volltextindizierung durch. Und über das Paket mu4e kann ich dann in Emacs meine Mails lesen.</p>
<p>Ich bin begeistert, wie schnell und gut alles funktioniert. Allein die Suche war die Zeit für die Einrichtung wert. Ich gebe einen Suchbegriff ein und sofort (und wirklich sofort) werden mir alle Emails mit einem Treffer angezeigt. Wenn ich da an mein Postfach in der Firma denke (Outlook&hellip; <strong><strong>hust</strong></strong>)&hellip; da bin ich froh, wenn mir in einem akzeptablen Zeitraum überhaupt eine Liste mit Ergebnissen angezeigt wird.</p>
<p>Ich werde es die nächsten Tage einfach benutzen. Wenn es weiterhin stabil, schnell und ohne Probleme funktioniert, dann schreibe ich eine kleine Anleitung. Eigentlich habe ich die Anleitung bereits in org-roam. Aber dann kann ich es auch hier im Blog beschreiben, was für die Einrichtung gemacht werden muss.</p>
<p>Aber hier ein Bild:</p>
<figure>
    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/2026-04-18-20-07-33-screenshot.png"/> 
</figure>

]]></content:encoded></item><item><title>Datenschutzerklärung</title><link>https://jan-iversen.de/privacy/</link><pubDate>Wed, 01 Jan 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/privacy/</guid><description>&lt;p&gt;Der Schutz Ihrer Daten ist mir wichtig. Dieses Blog ist nach dem Prinzip der Datensparsamkeit konzipiert. Da es sich um eine statische Website handelt, werden keine Tracking-Tools, keine Werbenetzwerke und keine Cookies eingesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="bereitstellung-der-website--hosting"&gt;Bereitstellung der Website (Hosting)&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Dieses Blog wird auf einem virtuellen Server der netcup GmbH (Sitz in Karlsruhe, Serverstandort Nürnberg, Deutschland) gehostet. Beim Aufruf dieser Seiten erfasst der Webserver (NGINX) automatisch technische Informationen in sogenannten Logfiles.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu gehören:&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Schutz Ihrer Daten ist mir wichtig. Dieses Blog ist nach dem Prinzip der Datensparsamkeit konzipiert. Da es sich um eine statische Website handelt, werden keine Tracking-Tools, keine Werbenetzwerke und keine Cookies eingesetzt.</p>
<h2 id="bereitstellung-der-website--hosting">Bereitstellung der Website (Hosting)</h2>
<p>Dieses Blog wird auf einem virtuellen Server der netcup GmbH (Sitz in Karlsruhe, Serverstandort Nürnberg, Deutschland) gehostet. Beim Aufruf dieser Seiten erfasst der Webserver (NGINX) automatisch technische Informationen in sogenannten Logfiles.</p>
<p>Dazu gehören:</p>
<ul>
<li>
<p>IP-Adresse des zugreifenden Geräts</p>
</li>
<li>
<p>Datum und Uhrzeit des Abrufs</p>
</li>
<li>
<p>Übertragene Datenmenge</p>
</li>
<li>
<p>Browsertyp und -version sowie das Betriebssystem</p>
</li>
<li>
<p>Referrer-URL (die zuvor besuchte Seite)</p>
</li>
</ul>
<p>Die Speicherung dieser Daten erfolgt zur Gewährleistung der Sicherheit und Stabilität des Servers sowie zur anonymen statistischen Auswertung der Zugriffe. IP-Adressen werden in den Logfiles nach spätestens 7 Tagen gelöscht oder anonymisiert.</p>
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<p>Verantwortlich: Jan Iversen</p>
<p>Kontakt: <a href="mailto:jan.iversen@proton.me">jan.iversen@proton.me</a></p>
]]></content:encoded></item><item><title>Messung der Luftqualität</title><link>https://jan-iversen.de/posts/ich-habe-heute-etwas-gebastelt/</link><pubDate>Sat, 18 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/ich-habe-heute-etwas-gebastelt/</guid><description>&lt;p&gt;Ich habe heute etwas gebastelt&amp;hellip; die Luftqualität wird jetzt gemessen.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/8b9c440608.jpg"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe heute etwas gebastelt&hellip; die Luftqualität wird jetzt gemessen.</p>
<figure>
    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/8b9c440608.jpg"/> 
</figure>

]]></content:encoded></item><item><title>Org-Agenda als ICS-Datei</title><link>https://jan-iversen.de/posts/orgagenda-als-icsdatei/</link><pubDate>Sat, 11 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/orgagenda-als-icsdatei/</guid><description>&lt;p&gt;Heute habe ich zusammen mit einer KI ein wenig gebastelt. Ich habe begonnen, meine Termine und Todos in einer Agenda-Datei in Emacs zu verwalten. Der berühmte Org-Mode wird jetzt genutzt. Mein Problem ist, dass es unterwegs auf dem Handy eher mühsam ist, eine org-Datei zu öffnen und zu lesen. Es gibt zwar das Programm orgzly-revived, welches org-Dateien einlesen und darstellen kann, aber ich werde mit dem Programm nicht so ganz warm.
Meine Idee: Ich möchte einfach aus der org-Agenda für die nächsten 360 Tage eine ics-Datei exportieren lassen. Diese Datei soll auf einen meiner V-Server hochgeladen werden. Auf dem Smartphone soll dann ein Programm regelmäßig die Datei abrufen und in der Kalender-App zur Verfügung stellen.
Dank KI war eine Funktion in Lisp recht zügig erstellt. Ich hatte noch mit einem HTML-Export experimentiert. Daher sind wohl einige Lisp-Funktionen unnötig. Aber vielleicht ist es für den ein oder anderen interessant.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich zusammen mit einer KI ein wenig gebastelt. Ich habe begonnen, meine Termine und Todos in einer Agenda-Datei in Emacs zu verwalten. Der berühmte Org-Mode wird jetzt genutzt. Mein Problem ist, dass es unterwegs auf dem Handy eher mühsam ist, eine org-Datei zu öffnen und zu lesen. Es gibt zwar das Programm orgzly-revived, welches org-Dateien einlesen und darstellen kann, aber ich werde mit dem Programm nicht so ganz warm.
Meine Idee: Ich möchte einfach aus der org-Agenda für die nächsten 360 Tage eine ics-Datei exportieren lassen. Diese Datei soll auf einen meiner V-Server hochgeladen werden. Auf dem Smartphone soll dann ein Programm regelmäßig die Datei abrufen und in der Kalender-App zur Verfügung stellen.
Dank KI war eine Funktion in Lisp recht zügig erstellt. Ich hatte noch mit einem HTML-Export experimentiert. Daher sind wohl einige Lisp-Funktionen unnötig. Aber vielleicht ist es für den ein oder anderen interessant.</p>
<h2 id="schritt-1-erstelle-eine-ics-datei">Schritt 1 - Erstelle eine ICS-Datei</h2>
<p>Das ist die Methode, die jetzt in meiner Emacs-Konfiguration vorhanden ist. Das Umkopieren der Dateien in meinen org-Ordner habe ich auskommentiert. Scheinbar kommt mein Sync-Client für meine NAS damit nicht klar und landet in einem endlosen Sync-Prozess. Einiges an Code ist also überflüssig. Gemini hat den soweit generiert und er funktioniert.
Es werden in /tmp Dateien mit der exportieren HTML- und ICS-Agenda angelegt. Wie gesagt, die HTML-Agenda ist für mich jetzt überflüssig.</p>
<div class="highlight"><pre tabindex="0" style="color:#f8f8f2;background-color:#272822;-moz-tab-size:4;-o-tab-size:4;tab-size:4;-webkit-text-size-adjust:none;"><code class="language-lisp" data-lang="lisp"><span style="display:flex;"><span>(defvar my/agenda-export-running <span style="color:#66d9ef">nil</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>  <span style="color:#e6db74">&#34;Verhindert, dass der Export mehrfach gleichzeitig startet.&#34;</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>(with-eval-after-load <span style="color:#e6db74">&#39;org-agenda</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>  <span style="color:#75715e">;; subr-x stellt den &#39;dlet&#39; Befehl bereit</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>  (<span style="color:#a6e22e">require</span> <span style="color:#e6db74">&#39;subr-x</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>  (defun my/export-and-push-agenda ()
</span></span><span style="display:flex;"><span>    <span style="color:#e6db74">&#34;Exportiert die Agenda NAS-schonend und lädt sie auf den v-Server hoch.&#34;</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    (interactive)
</span></span><span style="display:flex;"><span>    (unless my/agenda-export-running
</span></span><span style="display:flex;"><span>      (<span style="color:#66d9ef">setq</span> my/agenda-export-running <span style="color:#66d9ef">t</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>      (<span style="color:#66d9ef">unwind-protect</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>          (dlet ((org-agenda-span <span style="color:#ae81ff">365</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>                 (org-agenda-sticky <span style="color:#66d9ef">nil</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>                 (org-agenda-tags-column <span style="color:#ae81ff">-1</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>                 (org-agenda-prefix-format <span style="color:#f92672">&#39;</span>((agenda <span style="color:#f92672">.</span> <span style="color:#e6db74">&#34; %-10:c &#34;</span>)))
</span></span><span style="display:flex;"><span>                 (org-icalendar-include-todo <span style="color:#e6db74">&#39;all</span>))
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>            (<span style="color:#66d9ef">let</span> ((tmp-html <span style="color:#e6db74">&#34;/tmp/agenda.html&#34;</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>                  (tmp-ics <span style="color:#e6db74">&#34;/tmp/agenda.ics&#34;</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>                  (final-html (expand-file-name <span style="color:#e6db74">&#34;~/org/agenda.html&#34;</span>))
</span></span><span style="display:flex;"><span>                  (final-ics (expand-file-name <span style="color:#e6db74">&#34;~/org/agenda.ics&#34;</span>)))
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>              <span style="color:#75715e">;; 1. Export in den Temp-Ordner (unsichtbar für das NAS)</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>              (save-window-excursion
</span></span><span style="display:flex;"><span>                (org-agenda-list)
</span></span><span style="display:flex;"><span>                (with-current-buffer <span style="color:#e6db74">&#34;*Org Agenda*&#34;</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>                  (<span style="color:#66d9ef">let</span> ((inhibit-read-only <span style="color:#66d9ef">t</span>))
</span></span><span style="display:flex;"><span>                    (delete-trailing-whitespace))
</span></span><span style="display:flex;"><span>                  (org-agenda-write tmp-html)
</span></span><span style="display:flex;"><span>                  (org-agenda-write tmp-ics)
</span></span><span style="display:flex;"><span>                  (kill-buffer <span style="color:#e6db74">&#34;*Org Agenda*&#34;</span>)))
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>              <span style="color:#75715e">;; 2. HTML-Design anpassen (Schriftgröße &amp; Umbruch)</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>              (with-current-buffer (find-file-noselect tmp-html)
</span></span><span style="display:flex;"><span>                (goto-char (point-min))
</span></span><span style="display:flex;"><span>                (when (search-forward <span style="color:#e6db74">&#34;&lt;/style&gt;&#34;</span> <span style="color:#66d9ef">nil</span> <span style="color:#66d9ef">t</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>                  (goto-char (match-beginning <span style="color:#ae81ff">0</span>))
</span></span><span style="display:flex;"><span>                  (insert <span style="color:#e6db74">&#34;      body { font-size: 20pt; font-family: sans-serif; line-height: 1.4; padding: 20px; }\n&#34;</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>                  (insert <span style="color:#e6db74">&#34;      pre { white-space: pre-wrap; }\n&#34;</span>))
</span></span><span style="display:flex;"><span>                (basic-save-buffer)
</span></span><span style="display:flex;"><span>                (kill-buffer))
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>              <span style="color:#75715e">;; 3. Dateien atomar an das NAS übergeben</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>              <span style="color:#75715e">;;(rename-file tmp-html final-html t)</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>              <span style="color:#75715e">;;(rename-file tmp-ics final-ics t)</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>              <span style="color:#75715e">;; 4. Geräuschloser Upload zum v-Server (jan-iversen.de)</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>              (<span style="color:#66d9ef">let</span> ((default-directory <span style="color:#e6db74">&#34;~/&#34;</span>))
</span></span><span style="display:flex;"><span>                (start-process <span style="color:#e6db74">&#34;agenda-upload&#34;</span> <span style="color:#66d9ef">nil</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>                               <span style="color:#e6db74">&#34;scp&#34;</span> tmp-ics <span style="color:#e6db74">&#34;xxx@yyy:/var/www/ics/agenda.ics&#34;</span>))
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>              (message <span style="color:#e6db74">&#34;Agenda-Export erfolgreich abgeschlossen.&#34;</span>)))
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>        <span style="color:#75715e">;; Diese Zeile MUSS innerhalb der unwind-protect Klammern stehen</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>        (<span style="color:#66d9ef">setq</span> my/agenda-export-running <span style="color:#66d9ef">nil</span>)))))
</span></span></code></pre></div><h2 id="schritt-2-vorbereiten-des-servers">Schritt 2 - Vorbereiten des Servers</h2>
<p>Ich habe auf meinen virtuellen Server bereits NGINX im Einsatz. Ich habe mir dort lediglich unter <code>/var/www</code> den Ordner ics angelegt. Danach habe ich die Rechte an dem Ordner auf meinen Benutzer geändert. So kann ich einfach per <code>scp</code> eine Datei auf den Server kopieren.
Eine neue Konfiguration für die Seite wurde angelegt. Und ich habe die Seite per htpasswd abgesichert. So kann niemand die Datei einfach herunterladen.</p>
<h2 id="schritt-3-dns-eintrag">Schritt 3 - DNS-Eintrag</h2>
<p>Bei Netcup habe ich einen neuen DNS-Eintrag gesetzt. Diesmal hat es nur wenige Minuten gedauert, bis der DNS-Eintrag auch überall bekannt war. Ich konnte also zügig weitermachen.</p>
<h2 id="schritt-4-erster-test">Schritt 4 - Erster Test</h2>
<p>In Emacs habe ich die neue Methode das erste Mal gestartet. Die ICS-Datei wurde korrekt auf den Server kopiert. Über die URL konnte ich im Browser die Passwortabfrage testen und danach die Datei erfolgreich herunterladen. Hat also wunderbar geklappt.</p>
<h2 id="schritt-5-einrichtung-auf-dem-handy">Schritt 5 - Einrichtung auf dem Handy</h2>
<p>Für Android gibt es das Programm ICSx⁵. Dieses Programm macht genau das, was ich wollte. Es lädt regelmäßig eine ICS-Datei herunter. In der Kalenderapp wird dann ein neuer Kalender angezeigt. Man kann noch Optionen wie Erinnerungszeiten setzen. Für mich reicht es aber, wenn ich die Einträge erst einmal im Kalender sehen kann.</p>
<h2 id="schritt-6-automatischer-hook-in-emacs">Schritt 6 - Automatischer Hook in Emacs</h2>
<p>Wenn ich etwas in Emacs an meiner Agenda ändere und speichere, soll ein Hook automatisch ausgeführt werden. Dieser Hook soll dann die Methode von oben aufrufen. Der ganze Vorgang geht erstaunlich schnell. Vielleicht liegt es daran, dass ich noch eine überschaubare Agenda habe.</p>
<div class="highlight"><pre tabindex="0" style="color:#f8f8f2;background-color:#272822;-moz-tab-size:4;-o-tab-size:4;tab-size:4;-webkit-text-size-adjust:none;"><code class="language-lisp" data-lang="lisp"><span style="display:flex;"><span>(defun my/org-agenda-maybe-push ()
</span></span><span style="display:flex;"><span>  <span style="color:#e6db74">&#34;Prüft beim Speichern, ob es die Agenda-Datei ist und startet dann den Export.&#34;</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>  (when (and (buffer-file-name)
</span></span><span style="display:flex;"><span>             (<span style="color:#a6e22e">string=</span> (file-truename (buffer-file-name))
</span></span><span style="display:flex;"><span>                      (file-truename (expand-file-name <span style="color:#e6db74">&#34;~/org/Agenda.org&#34;</span>))))
</span></span><span style="display:flex;"><span>    <span style="color:#75715e">;; Wir stellen sicher, dass die Export-Funktion geladen ist</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>    (unless (<span style="color:#a6e22e">fboundp</span> <span style="color:#e6db74">&#39;my/export-and-push-agenda</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>      (<span style="color:#a6e22e">require</span> <span style="color:#e6db74">&#39;org-agenda</span>))
</span></span><span style="display:flex;"><span>    (my/export-and-push-agenda)))
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#75715e">;; Den Hook global registrieren</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>(add-hook <span style="color:#e6db74">&#39;after-save-hook</span> <span style="color:#a6e22e">#&#39;</span>my/org-agenda-maybe-push)
</span></span></code></pre></div><h2 id="fazit">Fazit</h2>
<p>Um meine Termine unterwegs schnell einsehen zu können, reicht dieser Ansatz bisher. Es ist genügend automatisiert, damit ich mich auf den Prozess soweit verlassen kann. In meinem Backlog liegt aber als Todo bereits die Idee, eine richtige Caldav-Synchronisation mit Emacs gegen einen Caldav-Server einzurichten. Aber das ist noch Zukunftsmusik.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Emacs hat immer ein Paket dafür</title><link>https://jan-iversen.de/posts/ich-kommentiere-das-nicht-weiter/</link><pubDate>Mon, 06 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/ich-kommentiere-das-nicht-weiter/</guid><description>&lt;p&gt;Ich kommentiere das nicht weiter&amp;hellip;.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/036271b49c.jpg"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ich kommentiere das nicht weiter&hellip;.</p>
<figure>
    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/036271b49c.jpg"/> 
</figure>

]]></content:encoded></item><item><title>Updateproblem mit Latex in Tumbleweed…</title><link>https://jan-iversen.de/posts/updateproblem-mit-latex-in-tumbleweed/</link><pubDate>Sun, 05 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/updateproblem-mit-latex-in-tumbleweed/</guid><description>&lt;p&gt;Ich habe heute auf meinen beiden PCs die neuesten Updates von Tumbleweed eingespielt. Nach der Installation der Pakete hing zypper bei den Postinstall-Tasks. Ich habe auf beiden Computern LaTeX installiert. Ich verwende Latex innerhalb von Emacs für den Export von Org-Dateien in PDF-Dateien. Scheinbar hing das Programm loaotfload-tool. Auch nach ca. 15 Minuten hatte sich das Programm nicht beendet. Nachdem ich es dann gekillt habe, liefen die letzten Postinstall-Schritte durch.
Reboot durchgeführt, alles funktioniert&amp;hellip; nichts ist kaputt. Ich vermute einfach, dass dieses Tool irgendwie in einer Endlosschleife lief. Zumindest sind die Updates wohl recht robust. Und selbst wenn etwas schiefgeht&amp;hellip; Ich habe ja Snapshots 😀&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe heute auf meinen beiden PCs die neuesten Updates von Tumbleweed eingespielt. Nach der Installation der Pakete hing zypper bei den Postinstall-Tasks. Ich habe auf beiden Computern LaTeX installiert. Ich verwende Latex innerhalb von Emacs für den Export von Org-Dateien in PDF-Dateien. Scheinbar hing das Programm loaotfload-tool. Auch nach ca. 15 Minuten hatte sich das Programm nicht beendet. Nachdem ich es dann gekillt habe, liefen die letzten Postinstall-Schritte durch.
Reboot durchgeführt, alles funktioniert&hellip; nichts ist kaputt. Ich vermute einfach, dass dieses Tool irgendwie in einer Endlosschleife lief. Zumindest sind die Updates wohl recht robust. Und selbst wenn etwas schiefgeht&hellip; Ich habe ja Snapshots 😀</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Emacs - Neuanfang</title><link>https://jan-iversen.de/posts/emacs-neuanfang/</link><pubDate>Sat, 04 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/emacs-neuanfang/</guid><description>&lt;p&gt;Ich verwende Emacs. Seit längerem insbesondere Doom Emacs. Nun ist es Zeit für mich zu Vanilla Emacs zu wechseln. Dazu habe ich eine uralte Konfiguration ausgegraben und überarbeitet. Mittlerweile ist die Konfiguration soweit, dass ich damit arbeiten kann. Hier ein erster Einblick.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/2026-04-04-13-37-13-screenshot.png"/&gt;
&lt;/figure&gt;
&lt;p&gt;Folgende Pakete habe ich aktuell unter anderem in Verwendung:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Orgmode (klar, oder)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;org-roam (Aufbau eines Wissennetz)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;denote (für meine bisherigen Notizen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;org-download für Screenshots&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;org-olivetti zum entspannten Schreiben&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;sudo-edit zum Bearbeiten von Systemdateien&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Marginalia zur Ergänzung des Minibuffers um weitere Informationen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;EF-Themes&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Vertico für eine bessere Suche&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Consult&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Which-Key für die Anzeige der Tastenkombinationen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Und noch weitere Pakete&amp;hellip;.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ich verwende Emacs. Seit längerem insbesondere Doom Emacs. Nun ist es Zeit für mich zu Vanilla Emacs zu wechseln. Dazu habe ich eine uralte Konfiguration ausgegraben und überarbeitet. Mittlerweile ist die Konfiguration soweit, dass ich damit arbeiten kann. Hier ein erster Einblick.</p>
<figure>
    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/2026-04-04-13-37-13-screenshot.png"/> 
</figure>

<p>Folgende Pakete habe ich aktuell unter anderem in Verwendung:</p>
<ul>
<li>Orgmode (klar, oder)</li>
<li>org-roam (Aufbau eines Wissennetz)</li>
<li>denote (für meine bisherigen Notizen)</li>
<li>org-download für Screenshots</li>
<li>org-olivetti zum entspannten Schreiben</li>
<li>sudo-edit zum Bearbeiten von Systemdateien</li>
<li>Marginalia zur Ergänzung des Minibuffers um weitere Informationen</li>
<li>EF-Themes</li>
<li>Vertico für eine bessere Suche</li>
<li>Consult</li>
<li>Which-Key für die Anzeige der Tastenkombinationen</li>
</ul>
<p>Und noch weitere Pakete&hellip;.</p>
<p>Die Konfiguration ist eine org-Datei, die ich mittels org-babel-tangle dann in die <code>init.el</code> ausgebe.</p>
<p>Was mir aktuell sehr gefällt, ist die Schriftart Iosevka für Codeblöcke und Iosevka Aile für normalen Text. Es sieht für mich sehr edel aus.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Die ersten Eindrücke mit einem eigenen Matrix-Server</title><link>https://jan-iversen.de/posts/die-ersten-eindrcke-mit-einem/</link><pubDate>Sat, 04 Apr 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/die-ersten-eindrcke-mit-einem/</guid><description>&lt;p&gt;Ich hatte &lt;a href="https://jan-iversen.de/posts/willkommen-in-der-matrix/"&gt;hier&lt;/a&gt; bereits geschrieben, dass ich einen eigenen Matrix-Server eingerichtet habe. Nach etwa vier Wochen kann ich von meinen ersten Erfahrungen und Eindrücken berichten. Vorab: Es gibt gute Dinge und es gibt schlechte Dinge zu berichten.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="betrieb-des-servers"&gt;Betrieb des Servers&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Der Betrieb des Servers selbst ist bisher sehr einfach. Als Basis wird ein V-Server von Netcup eingerichtet. Der Server hat vier Kerne, 8 GByte RAM und 250 GByte SSD-Speicher. Angebunden ist er im Netcup-Rechenzentrum mit 2,5 GBit. Auf dem Server habe ich Element-Web, Synapse, Livekit und einige weitere Hilfsdienste für den Betrieb des Matrix-Servers installiert.
Meine Anforderungen sind recht gering. Ein paar Freunde und ich sind auf dem Server und nutzen ihn zum Chatten, Austausch von Notizen für das Rollenspiel und Videocalls.
In den vier Wochen gab es einige Updates, die dank der Docker-Compose-Datei innerhalb von Sekunden eingespielt werden konnten. Ich hatte bisher bei keinem Update ein Problem.
Im Betrieb werden knapp 1,8 GByte RAM benötigt. Ein Großteil davon verbraucht Synapse. Der Server kann ohne Probleme Videocalls verkraften. Die CPU langweilt sich, wenn sechs Personen in einem Call sind. Ich schätze, dass locker 30-50 Personen gleichzeitig Videocalls in Gruppen durchführen könnten.
Abgesehen von der eher gruseligen Einrichtung läuft alles.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte <a href="/posts/willkommen-in-der-matrix/">hier</a>  bereits geschrieben, dass ich einen eigenen Matrix-Server eingerichtet habe. Nach etwa vier Wochen kann ich von meinen ersten Erfahrungen und Eindrücken berichten. Vorab: Es gibt gute Dinge und es gibt schlechte Dinge zu berichten.</p>
<h2 id="betrieb-des-servers">Betrieb des Servers</h2>
<p>Der Betrieb des Servers selbst ist bisher sehr einfach. Als Basis wird ein V-Server von Netcup eingerichtet. Der Server hat vier Kerne, 8 GByte RAM und 250 GByte SSD-Speicher. Angebunden ist er im Netcup-Rechenzentrum mit 2,5 GBit. Auf dem Server habe ich Element-Web, Synapse, Livekit und einige weitere Hilfsdienste für den Betrieb des Matrix-Servers installiert.
Meine Anforderungen sind recht gering. Ein paar Freunde und ich sind auf dem Server und nutzen ihn zum Chatten, Austausch von Notizen für das Rollenspiel und Videocalls.
In den vier Wochen gab es einige Updates, die dank der Docker-Compose-Datei innerhalb von Sekunden eingespielt werden konnten. Ich hatte bisher bei keinem Update ein Problem.
Im Betrieb werden knapp 1,8 GByte RAM benötigt. Ein Großteil davon verbraucht Synapse. Der Server kann ohne Probleme Videocalls verkraften. Die CPU langweilt sich, wenn sechs Personen in einem Call sind. Ich schätze, dass locker 30-50 Personen gleichzeitig Videocalls in Gruppen durchführen könnten.
Abgesehen von der eher gruseligen Einrichtung läuft alles.</p>
<h2 id="element-fluffychat-cinny-neochat-dot-dot-dot-clients-soweit-das-auge-reicht">Element, Fluffychat, Cinny, Neochat&hellip; Clients soweit das Auge reicht</h2>
<p>Ich habe einige Clients ausprobiert. Im Gegensatz zu Discord hat man hier eine recht große Auswahl. Auf dem Server selber ist Element-Web installiert. Aber der wird wohl nur von einigen Nutzern sporadisch verwendet. Soweit ich es mitbekommen habe, hat jeder sich einen Desktop-Client installiert.</p>
<h3 id="element">Element</h3>
<p>Element ist wohl der Platzhirsch. Der Client funktioniert auf dem Desktop gut. Es ist eine Electron-Anwendung, wenn ich es richtig weiß. Im Prinzip wird also nur ein Browser gestartet und darin läuft dann der Web-Client lokal auf dem PC. Die Bedienung ist gut. Manchmal könnte der Client gerne ein wenig zügiger reagieren. Man muss sich an der ein- oder anderen Stelle etwas umgewöhnen. Element wirkt generell sehr business- oder behördenorientiert. Es gibt so gut wie keine Features, die man eher in einem privat- oder gamingfokussierten Messenger erwartet. Keine Gifs, keine eigenen Emojis, kein Schnickschnack.
Ich habe in Element einen Bug entdeckt. Wenn mein Theme in Plasma sich von hell auf dunkel ändert, dann ist die Oberfläche in Element kaputt. Es sieht dann so aus, wie eine Webseite ohne CSS. Ein Neustart von Element behebt das Problem dann. Aktuell nutze ich Element nur, wenn ich Videocalls nutzen möchte.</p>
<h3 id="fluffychat">Fluffychat</h3>
<p>Fluffychat nutze ich auf dem Smartphone. Der Messenger ist richtig gut. Er ist schnell, die Bedienung ist super und er macht überhaupt keine Probleme. Er sieht auch noch gut aus. Aber&hellip; er kann keinen Videocall (zumindest nicht die neue Gruppen-Callfunktion). Auf dem Smartphone benötige ich das nicht. Daher ist es dort mein Go-to-Messenger geworden.</p>
<h3 id="cinny">Cinny</h3>
<p>Ein Kumpel hat bei sich Cinny gehostet. Cinny versucht scheinbar die Oberfläche von Discord nachzubauen. Insbesondere verschachtelte Matrix-Spaces werden hier am besten dargestellt. Für Umsteiger ist Cinny eine Überlegung wert. Cinny kann wie Element mittlerweile die neue Video-Call-Funktion.</p>
<h3 id="neochat">Neochat</h3>
<p>Das ist aktuell mein Matrix-Client, den ich auf dem PC nutze. Er nutzt qt als Framework und passt damit natürlich sehr gut in die Welt von KDE Plasma. Neochat ist bei der Bedienung ok. Verschachtelte Spaces sind bisher schlecht umgesetzt. Und es gibt nicht die neue Call-Funktion. Außerdem zeigt Neochat manchmal Benachrichtigungen an, die schon lange erledigt sind. Mein größtes Problem bei der Einrichtung war die Entschlüsselung der alten Chats. Neochat kann nicht die Verifikation mittels eines anderen Clients korrekt durchführen (der Abgleich der lustigen Emojis). Ebenso kann man nicht den Wiederherstellungsschlüssel verwenden. Neochat hat diese Funktion einfach nicht. Ich musste aus Element einen separaten Entschlüsselungskey mit Passwort erzeugen und konnte diesen Key dann in Neochat importieren. Das versteht ein technisch unbedarfter Anwender mit Sicherheit nicht. Hier sollte dringend nachgebessert werden.
Da der Client aber gut in Plasma passt, nutze ich ihn. Er ist stabil und schnell. Ich würde Neochat aber nur bedingt weiterempfehlen.</p>
<h2 id="die-guten-seiten">Die guten Seiten</h2>
<p>Der Server läuft. Ich habe auch bisher keine Probleme gemeldet bekommen. Nachrichten werden sehr schnell zugestellt. Die Videocalls funktionieren ausgezeichnet. Die Auswahl an Clients ist gut und die meisten funktionieren auch gut.</p>
<h2 id="die-schlechten-seiten">Die schlechten Seiten</h2>
<p>Es gibt auch einige echt blöde Dinge&hellip;</p>
<h3 id="verschlüsselte-nachrichten">Verschlüsselte Nachrichten</h3>
<p>Ein Benutzer auf meinem Server kann alte Nachrichten in einem Chat nicht einsehen. Er ist Mitglied in dem Chat. Das kann man im Raum sehen. Ich habe zwei Tage später dort Nachrichten gepostet. Sein Client entschlüsselt die Nachrichten aber nicht. Ich habe die Vermutung, dass er per Webclient dem Chat beigetreten ist. Und dass dann irgendetwas im Client schief gelaufen ist. Ich habe es auf jeden Fall nicht verstanden, warum das Problem bei ihm aufgetreten ist. Das war für ihn ein frustrierendes Erlebnis. Hier muss Matrix nachbessern und klarer mitteilen, warum etwas nicht gelesen werden kann. Soweit ich weiß, sollten die Entschlüsselungskeys zwischen den Clients ausgetauscht werden. Aber vielleicht habe ich da auch Matrix komplett falsch verstanden.</p>
<h3 id="föderation-und-große-räume">Föderation und große Räume</h3>
<p>Mein Server darf föderieren. Mit anderen Worten: ich kann mit meinem Account auf meinem Server auch fremde Server kontaktieren und dort chatten. Ich habe das mit dem Matrix-Server von openSUSE getan. Es ist teilweise unfassbar langsam. Ob ich mir die Liste der Räume anzeigen lassen möchte oder große Räume mit mehreren tausend Mitgliedern beitreten möchte, mein Server stirbt dann fast. Und ich weiß nicht, warum. Was kann so schwer sein, einem Raum beizutreten? Was muss dabei geschehen? Es reicht doch, wenn der Chat der letzten Tage geladen wird. Wenn ich dann zurück scrolle, können die älteren Nachrichten geladen werden. Es gibt sogar einen Raum, dem kann ich nicht beitreten. Wenn ich es versuche, hängt mein Server bei 100% CPU-Last und der RAM-Bedarf explodiert&hellip; warum??? Keine Ahnung&hellip;</p>
<h3 id="und-jetzt-kommt-die-richtig-üble-sache-dot">Und jetzt kommt die richtig üble Sache.</h3>
<p>Wir wollten eigentlich Discord den Rücken kehren. Primär ist die Videocall-Funktion für uns interessant. So spielen wir Dungeons and Dragons. Technisch funktioniert das auch richtig gut. Aber nur technisch.
Kein Client, wirklich keiner&hellip; absolut keiner.. ist in der Lage Hintergrundgeräusche in irgendeiner Art und Weise herauszufiltern. Tastaturgeräusche, Einfüllen von Wasser, das Rascheln der Chipstüte, alles wird in einer fantastischen Lautstärke präsentiert. Element selbst hat als einziger Client eine Option für die Filterung von Geräuschen. Aber ich habe den Eindruck, dass die Option Placebo ist. Vielleicht wird da maximal das Rauschen von Lüftern herausgefiltert.
Ich weiß&hellip; Discord ist da richtig gut. Das ist kein Verdienst von Discord. Sie haben lediglich eine externe Methode für Geräuschunterdrückung lizenziert (Krisp). Ich verstehe auch, dass kein Matrix-Client eine kostenpflichtige Option integrieren kann. Aber es gibt auch kostenlose, sogar freie Lösungen. Hier wünsche ich mir, dass die Entwickler der Clients sich dem Thema annehmen und etwas integrieren. Eine Option für ein Noisegate wäre übrigens auch hilfreich. Dann könnte das Mikrofonsignal erst ab einer bestimmten Lautstärke übertragen werden. Das sollte zumindest ein wenig Abhilfe schaffen.</p>
<h2 id="aktuelles-fazit">Aktuelles Fazit</h2>
<p>Matrix ist grundsätzlich toll. Es hat zwar Ecken und Kanten. Aber es funktioniert im Grundsatz. Wie so oft&hellip; fehlen aber einige Funktionen, die echt wichtig wären. Ich habe bisher aber den Eindruck, wenn ich mir die Tickets und Blog-Einträge anschaue, dass niemand ernsthaft versucht Discord anzugreifen und notwendige Features wie Geräuschunterdrückung oder bessere Nutzererfahrung in Bezug auf die Verschlüsselung anzugehen. Es freut mich, wenn Belgien Matrix als Messenger für Behörden einführt. Wirklich&hellip; ich finde das toll. Aber bitte lieber Entwickler&hellip; holt die privaten Communities mit guten Funktionen ab.
Ich werde den Server weiter betreiben (ich nutze ihn wirklich viel). Ich habe auch eine kleine, regelmäßige Spende an die Matrix-Foundation eingerichtet. Denn ich hoffe und glaube, dass Matrix wirklich gut werden kann und wir damit etwas souveräner werden.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>openSUSE Tumbleweed Challenge</title><link>https://jan-iversen.de/posts/opensuse-tumbleweed-challenge/</link><pubDate>Sun, 29 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/opensuse-tumbleweed-challenge/</guid><description>&lt;p&gt;Ich hatte nach meinen Codec-Problemen mit Tumbleweed kurz Arch auf meinen Systemen. Jetzt bin ich aber wieder zurück zu Tumbleweed gewechselt. Ich hatte mich ein wenig mit den Codec-Problemen beschäftigt und verstehe nun, woher die Probleme gekommen sind.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="codecs-in-opensuse-tumbleweed"&gt;Codecs in openSUSE Tumbleweed&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;openSUSE ist sehr strikt, wenn es um die Bereitstellung von Codecs geht. Das liegt, soweit ich es verstehe, an den Lizenzen. Fedora z. B. liefert ebenfalls keine unfreien Codecs aus. In beiden Distributionen gibt es jeweils ein separates Repository, welches unfreie Codecs bereitstellt. Bei openSUSE ist dies Packman (nicht mit pacman dem Arch-Paketmanager verwechseln). Es gibt das Tool opi, welches mittels &lt;code&gt;zypper in opi&lt;/code&gt; installiert werden kann. Wenn man nun &lt;code&gt;opi codecs&lt;/code&gt; aufruft, werden die Codecs aus dem Packman-Repository installiert. Dies führt zu einem Anbieterwechsel der entsprechenden Pakete.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte nach meinen Codec-Problemen mit Tumbleweed kurz Arch auf meinen Systemen. Jetzt bin ich aber wieder zurück zu Tumbleweed gewechselt. Ich hatte mich ein wenig mit den Codec-Problemen beschäftigt und verstehe nun, woher die Probleme gekommen sind.</p>
<h2 id="codecs-in-opensuse-tumbleweed">Codecs in openSUSE Tumbleweed</h2>
<p>openSUSE ist sehr strikt, wenn es um die Bereitstellung von Codecs geht. Das liegt, soweit ich es verstehe, an den Lizenzen. Fedora z. B. liefert ebenfalls keine unfreien Codecs aus. In beiden Distributionen gibt es jeweils ein separates Repository, welches unfreie Codecs bereitstellt. Bei openSUSE ist dies Packman (nicht mit pacman dem Arch-Paketmanager verwechseln). Es gibt das Tool opi, welches mittels <code>zypper in opi</code> installiert werden kann. Wenn man nun <code>opi codecs</code> aufruft, werden die Codecs aus dem Packman-Repository installiert. Dies führt zu einem Anbieterwechsel der entsprechenden Pakete.</p>
<h3 id="was-sind-die-probleme-mit-packman">Was sind die Probleme mit Packman?</h3>
<p>Packman hat zwei Probleme.</p>
<ol>
<li>Es ist kein offizielles Repository.
Das Repository wird unabhängig vom openSUSE-Projekt verwaltet. Wie oben geschrieben&hellip; Lizenzprobleme. Das bedeutet, dass man sich ein Dritt-Repository in sein System einbindet. Die Pakete liegen außerhalb von openSUSE und können theoretisch kompromittiert sein. Jetzt muss man für sich selber entscheiden, wie weit man diesem Repository vertraut.</li>
<li>Sync-Probleme
Das war mein Problem. Es gab in Tumbleweed Updates für Pakete, die auch innerhalb von Packman liegen und durch die Codecs installiert waren (ich glaube ffmpeg war es). Das Packman-Repository benötigt etwas Zeit, um diese Änderungen bei sich bereitzustellen. Wenn man dann ein Update durchführt, möchte zypper die Pakete von openSUSE installieren (vendorchange). In meinem Fall waren es mehrere Tage, sofern ich es auf Reddit verfolgen konnte. Zu dem Zeitpunkt hatte ich Arch installiert.</li>
</ol>
<h2 id="wieder-auf-tumbleweed">Wieder auf Tumbleweed</h2>
<p>Ich habe mich trotz der Probleme dazu entschieden, doch wieder Tumbleweed zu installieren. Und auch das Problem mit Packman für mich zu lösen.
Warum ich wieder bei Tumbleweed bin? Zum einen ist die Integration der automatischen Snapshots mittels Snapper perfekt gelöst. Zum anderen&hellip; die Community ist sehr unaufgeregt. Egal ob ich in das subreddit r/openSUSE oder in das Forum oder auf Matrix reinschaue, Diskussionen sind ruhig und sachlich. Ich habe den Eindruck, dass es einen recht festen und treuen Kern an openSUSE-Benutzern und Experten gibt. Außerdem werden geplante Änderungen ruhig besprochen und nicht übereilt durchgeführt.
Und ich habe das Codec-Problem für mich vorerst gelöst. Ich verwende das Packman-Repository einfach nicht. Für Programme, die Codecs benötigen, bin ich auf die Flatpak-Variante umgestiegen. Das betrifft bei mir aktuell Firefox und VLC. Über Flatpak bringen beide Codecs mit. Und die Codecs bieten auch Hardwarebeschleunigung. Das löst dann das Auftreten von Sync-Problemen mit Packman und auch die Vertrauensfrage ist gelöst.</p>
<blockquote>
<p>Wichtige Anmerkung hier: Wenn man dann Firefox und VLC mittels zypper deinstalliert, sollte man die Pakete danach in zypper &ldquo;locken&rdquo;. Sonst könnten sie bei einem Update wieder installiert werden. Der Befehl dazu lautet <code>zypper al firefox</code> bzw. <code>zypper al vlc</code>. Mit <code>zypper locks</code> kann man sich alle gelockten Pakete ausgeben lassen.</p>
</blockquote>
<p>Jetzt nutze ich also openSUSE Tumbleweed. Und ich will das als Challenge angehen. Bis Ende April muss ich mindestens bei Tumbleweed bleiben. Also gut einen Monat. Ich bin gespannt, wie es läuft.</p>
<figure>
    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/091089d1fa.png"/> 
</figure>

]]></content:encoded></item><item><title>Thinkpad läuft jetzt stabil</title><link>https://jan-iversen.de/posts/thinkpad-luft-jetzt-stabil/</link><pubDate>Tue, 24 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/thinkpad-luft-jetzt-stabil/</guid><description>&lt;p&gt;Ich hatte bereits von den Stabilitätsproblemen mit meinem Thinkpad und dem Linuxkernel 6.18 bzw. 6.19 in Verbindung mit der WCN785x-WIFI-Karte (Fastconnect 7800) und WIFI 7 berichtet &lt;a href="https://jan-iversen.de/posts/thinkpad-und-kernelpanics-wenn-es/"&gt;(Thinkpad und Kernelpanics)&lt;/a&gt;. Die Abschaltung von WIFI 7 in meinem Router hat die Probleme beseitigt. Darüber habe ich in meinem Blog hier geschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich möchte ich aber dennoch gerne irgendwann WIFI 7 nutzen können. Meine Hoffnung lag bisher auf dem Kernel 7.0. Durch einen glücklichen Zufall bin ich aber im Arch-Forum auf diesen Thread gestoßen: &lt;a href="https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=312624"&gt;https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=312624&lt;/a&gt;
Der Benutzer dort beschreibt exakt mein Problem. Die Analyse des Arch-Mitglieds Seth ist interessant. Er kann die Logs korrekt interpretieren und führt die Probleme auf &lt;code&gt;wpa_supplicant&lt;/code&gt; zurück. Das ist der Dienst, der mit dem WIFI-Router die Verbindung aushandelt (soweit ich es verstehe). Und &lt;code&gt;wpa_supplicant&lt;/code&gt; kann bisher nur sehr rudimentär WIFI 7. Diese Tatsache und der Umstand, dass am ath12k-Modul sehr aktiv gearbeitet wurde und wird, scheinen dann zu der Kernelpanic zu führen.
Ich habe also den Lösungsvorschlag von Seth bei mir umgesetzt.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte bereits von den Stabilitätsproblemen mit meinem Thinkpad und dem Linuxkernel 6.18 bzw. 6.19 in Verbindung mit der WCN785x-WIFI-Karte (Fastconnect 7800) und WIFI 7 berichtet <a href="/posts/thinkpad-und-kernelpanics-wenn-es/">(Thinkpad und Kernelpanics)</a>. Die Abschaltung von WIFI 7 in meinem Router hat die Probleme beseitigt. Darüber habe ich in meinem Blog hier geschrieben.</p>
<p>Natürlich möchte ich aber dennoch gerne irgendwann WIFI 7 nutzen können. Meine Hoffnung lag bisher auf dem Kernel 7.0. Durch einen glücklichen Zufall bin ich aber im Arch-Forum auf diesen Thread gestoßen: <a href="https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=312624">https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=312624</a>
Der Benutzer dort beschreibt exakt mein Problem. Die Analyse des Arch-Mitglieds Seth ist interessant. Er kann die Logs korrekt interpretieren und führt die Probleme auf <code>wpa_supplicant</code> zurück. Das ist der Dienst, der mit dem WIFI-Router die Verbindung aushandelt (soweit ich es verstehe). Und <code>wpa_supplicant</code> kann bisher nur sehr rudimentär WIFI 7. Diese Tatsache und der Umstand, dass am ath12k-Modul sehr aktiv gearbeitet wurde und wird, scheinen dann zu der Kernelpanic zu führen.
Ich habe also den Lösungsvorschlag von Seth bei mir umgesetzt.</p>
<h2 id="lösung">Lösung</h2>
<p>Es hilft, wenn man <code>wpa_supplicant</code> durch <code>iwd</code> ersetzt. Das funktioniert unter Arch sehr einfach. Im Wiki wird das hier beschrieben: <a href="https://wiki.archlinux.org/title/NetworkManager#Using_iwd_as_the_Wi-Fi_backend">https://wiki.archlinux.org/title/NetworkManager#Using_iwd_as_the_Wi-Fi_backend</a></p>
<ol>
<li>iwd mittels <code>pacman -S iwd</code> installieren</li>
<li>Dem Networkmanager mitteilen, dass <code>iwd</code> als Backend verwendet werden soll. Dazu wird die Datei  <code>/etc/NetworkManager/conf.d/wifi_backend.conf</code> mit folgendem Inhalt angelegt:
<div class="highlight"><pre tabindex="0" style="color:#f8f8f2;background-color:#272822;-moz-tab-size:4;-o-tab-size:4;tab-size:4;-webkit-text-size-adjust:none;"><code class="language-toml" data-lang="toml"><span style="display:flex;"><span>[<span style="color:#a6e22e">device</span>]
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">wifi</span>.<span style="color:#a6e22e">backend</span>=<span style="color:#a6e22e">iwd</span>
</span></span></code></pre></div></li>
<li><code>wpa_supplicant</code> am besten dann mit <code>sudo systemctl mask wpa_supplicant</code> maskieren. Das verhindert, dass irgendwie doch noch <code>wpa_supplicant</code> genutzt werden kann.</li>
<li>Den Rechner einmal neustarten</li>
<li>Die alte WIFI-Verbindung einmal löschen und neu verbinden.</li>
</ol>
<p>Seit ich diese Änderung auf meinem Thinkpad durchgeführt habe, läuft die WLAN-Verbindung stabil. Es gibt in KDE Plasma einen kleinen kosmetischen Bug. Beim Klicken auf das WLAN-Symbol wird in dem Widget nicht direkt der Status der WLAN-Verbindung angezeigt. In den Systemeinstellungen kann man aber die Verbindungsgeschwindigkeit sowie weitere Informationen einsehen. Im KDE-Forum habe ich bereits eine Diskussion mit diesem Problem gefunden. Für mich ist das nicht wichtig. Das Symbol selber signalisiert korrekt, ob ich mit dem WLAN verbunden bin. Das reicht für mich aus. Ich habe dafür aber auch Vorteile bemerkt. <code>iwd</code> baut die WIFI-Verbindung viel schneller auf. Insbesondere beim Aufwachen aus dem Standby muss ich nicht mehr lange warten. Für mich ist <code>iwd</code> eine Verbesserung und nicht nur, weil die Kernelpanics nicht mehr auftreten.</p>
<p>Ja&hellip; manchmal muss man in Linux vielleicht auch bei einem Bug um die Ecke denken. Es gibt oft nicht nur ein Tool, welches Funktionen bereitstellt. Sondern zwei oder drei oder viele. Und manchmal hilft es dann einfach, das Tool zu wechseln. Ich bin aber zuversichtlich, dass auch <code>wpa_supplicant</code> irgendwann mit WIFI 7 umgehen kann.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Arch</title><link>https://jan-iversen.de/posts/arch/</link><pubDate>Sun, 22 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/arch/</guid><description>&lt;p&gt;Ich bin also wieder bei Arch gelandet. Eigentlich wollte ich ja openSUSE Tumbleweed nutzen. Aber zum einen hatte ich Probleme mit dem Repository für die Codecs. Und zum anderen gab es doch einige Programme, die nicht direkt als RPM im Repo vorhanden sind. Unter anderem sind für mich Element Desktop, Obsidian und Signal wichtig. Gerade bei Element und Obsidian habe ich den Eindruck, dass die Flatpaks nicht so gut funktionieren.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin also wieder bei Arch gelandet. Eigentlich wollte ich ja openSUSE Tumbleweed nutzen. Aber zum einen hatte ich Probleme mit dem Repository für die Codecs. Und zum anderen gab es doch einige Programme, die nicht direkt als RPM im Repo vorhanden sind. Unter anderem sind für mich Element Desktop, Obsidian und Signal wichtig. Gerade bei Element und Obsidian habe ich den Eindruck, dass die Flatpaks nicht so gut funktionieren.</p>
<p>Also habe ich gestern und heute sowohl mein Notebook Jupiter als auch meinen PC Mars auf Arch umgestellt. Und ja&hellip; Vanilla Arch. Kein EndeavourOS, kein CachyOS. Ich habe es auf beiden Systemen mittels archinstall und dem Wiki es sogar geschafft, dass ich automatische Snapshots während eines Updates habe. Es ist also wie openSUSE. Wenn ein Update schwere Fehler mitbringen sollte, kann ich auf einen älteren Snapshot wechseln und hoffentlich das Problem aussitzen.</p>
<p>Mir gefällt Arch. Man merkt irgendwie, dass es eine reine Community-Distribution ist. Die Struktur ist klar, alles ist recht logisch aufgebaut. Und das Arch-Wiki ist wohl die beste Linux-Dokumentation, die man finden kann. Da können sich viele andere Distributionen eine große Scheibe von abschneiden. Ich weiß, so etwas ist nur durch viel Einsatzbereitschaft der Maintainer und Entwickler möglich. Und dafür möchte ich hier einfach Danke sagen.</p>
<p>Ich bin gespannt, wie sich jetzt Arch die nächste Zeit schlägt. Auf meinem PC Mars hatte ich wirklich lange EndeavourOS im Einsatz. Meine Phase des extremen Distrohoppings fing eigentlich erst mit dem Thinkpad an, da ich hier auf die WLAN- und Stabilitätsprobleme gestoßen bin. Bisher&hellip; mit abgeschaltetem Wifi-7 läuft die Kiste aber richtig gut. Von daher hoffe ich, dass es jetzt so bleibt. Und dass ich mich auf eine ruhige Zeit mit Arch freuen kann.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Arch?</title><link>https://jan-iversen.de/posts/nach-einigen-problemen-mit-codes/</link><pubDate>Sun, 22 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/nach-einigen-problemen-mit-codes/</guid><description>&lt;p&gt;Nach einigen Problemen mit Codecs in Tumbleweed&amp;hellip; ich bin dann doch wieder bei Arch. Inklusive Snapshots :-D&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/9559b462ba.png"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Nach einigen Problemen mit Codecs in Tumbleweed&hellip; ich bin dann doch wieder bei Arch. Inklusive Snapshots :-D</p>
<figure>
    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/9559b462ba.png"/> 
</figure>

]]></content:encoded></item><item><title>Tumbleweed?</title><link>https://jan-iversen.de/posts/nachdem-ich-endlich-die-stabilittsprobleme/</link><pubDate>Tue, 17 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/nachdem-ich-endlich-die-stabilittsprobleme/</guid><description>&lt;p&gt;Nachdem ich endlich die &lt;a href="https://jan-iversen.de/posts/thinkpad-und-kernelpanics-wenn-es/"&gt;Stabilitätsprobleme&lt;/a&gt; auf meinem Thinkpad in den Griff bekommen habe &amp;hellip;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Welcome Back openSUSE Tumbleweed.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/9bc4bd735d.png"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich endlich die <a href="/posts/thinkpad-und-kernelpanics-wenn-es/">Stabilitätsprobleme</a> auf meinem Thinkpad in den Griff bekommen habe &hellip;.</p>
<p>Welcome Back openSUSE Tumbleweed.</p>
<figure>
    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/9bc4bd735d.png"/> 
</figure>

]]></content:encoded></item><item><title>Thinkpad und Kernelpanics… wenn es zu modern ist… knallt es eben.</title><link>https://jan-iversen.de/posts/thinkpad-und-kernelpanics-wenn-es/</link><pubDate>Sun, 15 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/thinkpad-und-kernelpanics-wenn-es/</guid><description>&lt;p&gt;Seit Monaten suche ich ja schon eine Lösung für die Kernelpanics auf meinem Thinkpad. Heute hatte ich den Durchbruch.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="kurzer-blick-zurück"&gt;Kurzer Blick zurück&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich habe ein Thinkpad Gen 5 AMD. Darin ist eine Wifi-7-Karte verbaut (Qualcomm WCN785x). Ich habe ebenfalls eine Fritzbox, die bereits Wifi-7-fähig ist. Seit dem Kernel 6.18 wird beim Aufwachen aus dem Standby reproduzierbar eine Kernel Panic ausgelöst. Seit dem Kernel 6.19 läuft auch die WLAN-Verbindung selber hakelig. Das Gerät verbindet sich immer wieder neu, wechselt zwischen 2,4 GHz und 5 GHz hin und her. Oder baut gar keine Verbindung auf. Ich kann das Verhalten mit diversen Distributionen nachstellen. Das Problem entsteht irgendwo im ath12k-Modul.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Seit Monaten suche ich ja schon eine Lösung für die Kernelpanics auf meinem Thinkpad. Heute hatte ich den Durchbruch.</p>
<h2 id="kurzer-blick-zurück">Kurzer Blick zurück</h2>
<p>Ich habe ein Thinkpad Gen 5 AMD. Darin ist eine Wifi-7-Karte verbaut (Qualcomm WCN785x). Ich habe ebenfalls eine Fritzbox, die bereits Wifi-7-fähig ist. Seit dem Kernel 6.18 wird beim Aufwachen aus dem Standby reproduzierbar eine Kernel Panic ausgelöst. Seit dem Kernel 6.19 läuft auch die WLAN-Verbindung selber hakelig. Das Gerät verbindet sich immer wieder neu, wechselt zwischen 2,4 GHz und 5 GHz hin und her. Oder baut gar keine Verbindung auf. Ich kann das Verhalten mit diversen Distributionen nachstellen. Das Problem entsteht irgendwo im ath12k-Modul.</p>
<p>Das war auch der Grund, warum ich jetzt erstmal Ubuntu LTS genutzt habe. Das war die einzige Distribution mit einem stabilen Kernel und Wifi.</p>
<h2 id="der-heutige-durchbruch">Der heutige Durchbruch</h2>
<p>Heute habe ich mir gedacht&hellip; egal&hellip; ich kann auf das Thinkpad auch ein wenig verzichten. Ich teste eine Distribution mit aktuellem Kernel und versuche dann, dort im Forum eine entsprechende Meldung zu posten. Vielleicht gibt es dort dann Entwickler, die darauf aufmerksam werden. Denn ich denke, ich bin nicht alleine mit dem Problem.</p>
<p>Ich habe daher CachyOS (Arch-basiert) installiert. Das war für mich hier das Einfachste. Und ich weiß, dass die Entwickler von CachyOS auch durchaus Richtung Upstream mit Kernelentwicklern kommunizieren.</p>
<p>Nach der Installation hatte ich, wie erwartet, den Kernelcrash beim Aufwecken aus dem Standby. Ich habe das Gerät erst einmal weiter eingerichtet, aber es lief auch nicht richtig rund. Wifi hing, was sogar zu kurzen Freezes in Gnome geführt hat. Wie sage ich dann immer: &ldquo;Das Gerät lief wie ein Sack Flöhe&rdquo;. In den Logs fand ich dann u. a. diesen Fehler:</p>
<ul>
<li><code>ath12k_pci 0000:02:00.0: ML peer 0 exists already, unable to add new entry for [MAC]</code></li>
<li><code>wlan0: failed to insert STA entry for the AP (error -17)</code></li>
<li><code>WARNING: drivers/net/wireless/ath/ath12k/mac.c:11932 at ath12k_mac_op_unassign_vif_chanctx</code></li>
</ul>
<p>Das sind wohl Fehler, die beim Versuch, das MLO mit dem Router auszuhandeln, entstehen (zumindest nach meiner Recherche&hellip; ich habe da aber wirklich wenig Ahnung). Das ist wohl ein Feature von Wifi 7. Also&hellip; was verliere ich, wenn ich den Router auf Wifi 6 umstelle? Eigentlich nicht viel, da mein Thinkpad eh das einzige Wifi-7-fähige Gerät ist.</p>
<p>Gesagt, getan&hellip; ich habe die Fritzbox umgestellt. Und eine KI empfahl mir, noch folgende Einstellung im Thinkpad vorzunehmen:</p>
<p>Mittels <code>sudo nano /etc/modprobe.d/ath12k.conf</code> eine Konfiguration für das ath12k-Modul anlegen und folgenden Inhalt einpflegen:</p>
<p><code>options ath12k mlo_capable=0</code></p>
<p>Ob der Parameter wirklich funktioniert, habe ich nicht weiter getestet. Denn&hellip; nachdem ich in der Fritzbox die Änderung durchgeführt und meinen Laptop neu gestartet habe, lief das Gerät perfekt. Ich habe keine Kernel Panic mehr beim Resume. Die Verbindung zu meinem WLAN wird quasi sofort aufgebaut. Es läuft auch alles stabil. Keine kurzen Freezes oder langsamen Übertragungen mehr.</p>
<p>Ich werde das Problem weiter beobachten. Vielleicht bringt der Kernel 7.0 dann die Verbesserungen und Fixes. Ich werde das Problem auf jeden Fall in den nächsten Tagen im CachyOS-Forum posten. Vielleicht hilft jemandem diese Erkenntnis oder jemand kann bei weiteren Analysen unterstützen.</p>
<h2 id="update">Update</h2>
<p>Ich habe den Bug mal im openSUSE-Projekt gemeldet: <a href="https://bugzilla.opensuse.org/show_bug.cgi?id=1259775">https://bugzilla.opensuse.org/show_bug.cgi?id=1259775</a></p>
<h2 id="update-2">Update 2</h2>
<p>Es gibt eine Lösung, um WIFI 7 nutzen zu können. Ich beschreibe das hier:
<a href="/posts/thinkpad-luft-jetzt-stabil/">Thinkpad läuft jetzt stabil</a></p>
]]></content:encoded></item><item><title>Spaziergang um den Herrenteich</title><link>https://jan-iversen.de/posts/wir-waren-schon-fleiig-und/</link><pubDate>Sat, 07 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/wir-waren-schon-fleiig-und/</guid><description>&lt;p&gt;Wir waren schon fleißig und sind heute morgen spazieren gewesen. Herrliche Luft und der Kopf ist jetzt frei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/7edc5ddb0b.jpg"&gt;&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/b988411975.jpg"&gt;&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Wir waren schon fleißig und sind heute morgen spazieren gewesen. Herrliche Luft und der Kopf ist jetzt frei.</p>
<p><img loading="lazy" src="/ox-hugo/7edc5ddb0b.jpg"><img loading="lazy" src="/ox-hugo/b988411975.jpg"></p>
]]></content:encoded></item><item><title>DB-Migration des Matrix-Servers</title><link>https://jan-iversen.de/posts/gestern-habe-ich-noch-die/</link><pubDate>Sat, 07 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/gestern-habe-ich-noch-die/</guid><description>&lt;p&gt;Gestern habe ich noch die Datenbank des Matrixservers von SQLite auf PostgreSQL migriert. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten hat es dann doch funktioniert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Testcall mit einem Freund hat auch gut funktioniert. Die ersten anderen Bekannten trudeln auf dem Server ein.
Es gibt noch einiges zu lernen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber bisher sieht es alles gut aus.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich noch die Datenbank des Matrixservers von SQLite auf PostgreSQL migriert. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten hat es dann doch funktioniert.</p>
<p>Ein Testcall mit einem Freund hat auch gut funktioniert. Die ersten anderen Bekannten trudeln auf dem Server ein.
Es gibt noch einiges zu lernen.</p>
<p>Aber bisher sieht es alles gut aus.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Ubuntu</title><link>https://jan-iversen.de/posts/wieder-zurck-zu-ubuntu-das/</link><pubDate>Thu, 05 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/wieder-zurck-zu-ubuntu-das/</guid><description>&lt;p&gt;Wieder zurück zu Ubuntu&amp;hellip; das ist die einzige Distribution, die auf meinem Thinkpad stabil läuft. Interessanterweise gibt es sogar einen angepassten Kernel für das Gerät. Alle anderen Distributionen mit einem Kernel &amp;gt; 6.17 haben eine Kernelpanic, wenn das Gerät aus dem Standby geweckt wird.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/cf6dfe26b5.png"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Wieder zurück zu Ubuntu&hellip; das ist die einzige Distribution, die auf meinem Thinkpad stabil läuft. Interessanterweise gibt es sogar einen angepassten Kernel für das Gerät. Alle anderen Distributionen mit einem Kernel &gt; 6.17 haben eine Kernelpanic, wenn das Gerät aus dem Standby geweckt wird.</p>
<figure>
    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/cf6dfe26b5.png"/> 
</figure>

]]></content:encoded></item><item><title>Willkommen in der Matrix</title><link>https://jan-iversen.de/posts/willkommen-in-der-matrix/</link><pubDate>Tue, 03 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/willkommen-in-der-matrix/</guid><description>&lt;h2 id="willkommen-in-der-matrix"&gt;Willkommen in der Matrix&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Für meine Rollenspielrunden habe ich lange Zeit Discord verwendet. Ich habe dort einen eigenen &amp;ldquo;Server&amp;rdquo; aufgesetzt, einige Chat- wie auch Videoräume eingerichtet und es dann einfach für meine Runden genutzt. Discord ist einfach zu benutzen, ich muss mir keine Gedanken über das Hosting machen und es funktioniert auch meistens stabil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den letzten Monaten aber wurde immer mehr Werbung in Discord eingeführt. Und Discord hat angekündigt, dass ein System für die Verifikation des Alters kommen wird. Ob das nun bedeutet, dass man seinen Ausweis hochlädt, das Bild gescannt wird oder die Chats per KI durchsucht und bewertet werden, weiß ich nicht. So oder so habe ich aber ein immer schlechteres Gefühl, wenn ich Discord benutze. Also habe ich mich ein wenig nach Alternativen umgeschaut.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<h2 id="willkommen-in-der-matrix">Willkommen in der Matrix</h2>
<p>Für meine Rollenspielrunden habe ich lange Zeit Discord verwendet. Ich habe dort einen eigenen &ldquo;Server&rdquo; aufgesetzt, einige Chat- wie auch Videoräume eingerichtet und es dann einfach für meine Runden genutzt. Discord ist einfach zu benutzen, ich muss mir keine Gedanken über das Hosting machen und es funktioniert auch meistens stabil.</p>
<p>In den letzten Monaten aber wurde immer mehr Werbung in Discord eingeführt. Und Discord hat angekündigt, dass ein System für die Verifikation des Alters kommen wird. Ob das nun bedeutet, dass man seinen Ausweis hochlädt, das Bild gescannt wird oder die Chats per KI durchsucht und bewertet werden, weiß ich nicht. So oder so habe ich aber ein immer schlechteres Gefühl, wenn ich Discord benutze. Also habe ich mich ein wenig nach Alternativen umgeschaut.</p>
<h2 id="meine-anforderungen">Meine Anforderungen</h2>
<p>Ich benötige folgende Funktionen in einem Chatclient, damit ich meine Rollenspielrunden leiten kann:</p>
<ul>
<li>Es muss Chaträume für den allgemeinen Austausch geben.</li>
<li>Dateien müssen einfach für die Spieler zur Verfügung gestellt werden können.</li>
<li>Videochat mit mehreren Personen muss stabil und in guter Qualität funktionieren.</li>
<li>Der Dienst soll möglichst bei einem Dienstleister in Europa gehostet oder selber auf einem Server bereitgestellt werden</li>
</ul>
<h2 id="die-suche">Die Suche</h2>
<p>Zuerst habe ich an Teamspeak gedacht. Vor Jahren hatte ich einen kleinen, gemieteten Server. Und ich erinnerte mich, dass es für Sprache genial war. Teamspeak gibt es immer noch. Leider ohne Videochat. So wie ich es sehe, wird diese Funktion auch nicht entwickelt. Also war Teamspeak sofort raus.
Ich bin dann auf Matrix gestoßen. Matrix kannte ich schon länger. Im Linux-Umfeld hat Matrix die alten IRC-Chats nahezu vollständig abgelöst. Man kann entweder auf einigen größeren Servern sich eigene Instanzen anlegen (ähnlich wie bei Discord) oder selber einen Matrix-Server aufsetzen und betreiben. Da Matrix mit zum föderierten Netz gehört, können eigene Server durchaus sich mit anderen austauschen. Es muss also nicht jeder zwingend auf dem eigenen Server einen Account haben. Und ich kann mich mit einem Account auf meinem Server auch auf andere Matrix-Server verbinden. Aber auf meinem Server bin ich der Hausherr. Das klingt doch gut. Matrix sollte es also werden.</p>
<h2 id="die-einrichtung">Die Einrichtung</h2>
<p>Hui&hellip; Matrix&hellip; wo fängt man da an. Es gibt gar nicht den einen Matrix-Server. Es gibt diverse. Begriffe wie Synapse, Livekit, Coturn begegnete ich sofort. Und Element, Fluffychat, Nheko, &hellip; Und dann habe ich es zumindest im Ansatz verstanden (glaube ich).</p>
<h3 id="matrix">Matrix</h3>
<p>Matrix selbst ist das Protokoll. Es umfasst alle Spezifikationen, wie ein Matrix-Server in etwa aufgebaut sein muss, damit er auch mit anderen Matrix-Servern funktioniert. Dazu gibt es dann noch diverse Clients. Die verbinden sich dann mit dem Matrix-Server. Clients haben auch nicht alle denselben Funktionsumfang. Einige können zum Beispiel eigene Emojis anzeigen, andere dafür Videocalls starten&hellip; Es ist kompliziert.
Ich habe mich dann aber für das Ökosystem von Element (ESS) entschieden. Element ist ein Client. Dazu gehört dann der Server Synapse. Soweit ich es beurteilen kann, ist es der am meisten eingesetzte Server in der Matrixwelt.</p>
<p>Die Einrichtung ist aber doch nicht so einfach wie gedacht. Du siehst meine Anforderungen oben? Videochats bzw. Videocalls&hellip; das wird mich fast zur Verzweiflung bringen.</p>
<p>Ich habe mir erstmal einen neuen virtuellen Server besorgt und die ersten DNS-Einträge konfiguriert, die notwendig sind. Dank KI-Unterstützung und einiger Recherche in kagi konnte ich schnell mittels Docker auf dem Server den Communityserver von Element einrichten. Ich konnte mich selber registrieren und die ersten Chaträume anlegen. Das war der einfache Teil. Und hat vielleicht eine Stunde gedauert.</p>
<h3 id="dann-kamen-videocalls-dot-dot-dot">Dann kamen Videocalls&hellip;</h3>
<p>Uff&hellip; ja&hellip; Videocalls. Das hätte einfach sein können. Wenn ich nur eine vernünftige Anleitung gefunden hätte, die einfach erklärt, was alles benötigt wird. Aber einfache Anleitungen für Matrix scheint es nicht zu geben. Verstehe mich nicht falsch. Element hat wirklich viele und umfangreiche Dokumentationen. Die sind auch bestimmt super. Aber eine Art Best-Practise-Installation auf einem Debian-System mit Docker habe ich nicht gefunden. Auch keine wirkliche Erklärung, was alles benötigt wird.</p>
<p>Ich habe Stunden benötigt. Habe Yaml-Dateien bearbeitet, getestet, Neustarts durchgeführt und irgendwie hat es nie geklappt. Der Fehler <code>MISSING_MATRIX_RTC_FOCUS</code> hat mich immer wieder beim Start eines Videocalls begrüßt. KI konnte hier auch nur bedingt helfen, denn scheinbar ist diese Funktion noch recht neu. Nach vielen Stunden habe ich dann wohl das Problem gelöst. Es fehlte ein Dienst, der Tokens für die Videocalls ausstellt. Und im Reverseproxy mussten noch einige Konfigurationen geändert werden.</p>
<p>Auf einmal konnte ich in dem Raum für Videocalls einen echten Anruf starten und sah mich selber. Auch die Verbindung über ein zweites Gerät hat geklappt.</p>
<p>Ich dachte, ich wäre fertig.</p>
<h3 id="matrix-ist-nicht-matrix-dot-dot-dot-wenn-du-glaubst-du-hast-es-gelöst-dot-dot-dot">Matrix ist nicht Matrix&hellip; wenn du glaubst, du hast es gelöst&hellip;</h3>
<p>Ich war auch fertig&hellip; mit den Nerven&hellip; ich war müde und unkonzentriert. Aber ein letzter Test sollte noch gemacht werden. Ich habe einen zweiten Raum für Videocalls erstellt. Der müsste ja auch funktionieren. Ja&hellip; ne&hellip; hat es nicht. Das war wirklich spannend. Ich konnte in dem neuen Raum einen Call starten. Aber ich habe nie den Ton oder das Bild des anderen Client gesehen. Habe ich den ersten Raum genommen und dort einen Call gestartet&hellip; na&hellip; klar&hellip; es funktioniert.
Ich habe noch einmal meine Firewall geprüft. Ob die Ports korrekt freigegeben sind. Logs geprüft&hellip; usw&hellip; und es wollte nicht. Bis (und hier muss ich KI mal loben) die KI mir einen guten Tipp gegeben hat. Der Element Client cached scheinbar gerne und viel. Das ist auch grundsätzlich in Ordnung. Aber manchmal cached er auch kaputte Informationen. Der neue Raum muss irgendeine falsche Information im Element Client gehabt haben, sodass die Übertragung des Videosignals nicht funktioniert hat. Als ich im Client den Cache gelöscht habe, klappte der Call sofort. Und auch mit einem dritten und vierten Testraum&hellip;</p>
<h2 id="und-jetzt-habe-ich-meinen-eigenen-server">Und jetzt habe ich meinen eigenen Server</h2>
<p>Jetzt bin ich also stolzer Besitzer eines eigenen Matrix-Servers. Irgendwie fühlt es sich schon cool an, das überhaupt geschafft zu haben. Heute morgen habe ich mit einem PC, zwei Laptops, Handy und Tablet einen Testcall mit Video gemacht. Der Server hat quasi Däumchen gedreht. Die Qualität der Videos sah sehr gut aus. Zum Audio kann ich nicht viel sagen (fünf Geräte im selben Raum&hellip; da sind lieber alle Mikrofone abgeschaltet).
Einige Freunde sind auch auf dem Server und testen ein wenig. Jetzt geht es daran, sich über die Konzepte von Spaces, Chats, Gruppen, etc. Gedanken zu machen und für die Rollenspielrunden eine vernünftige Struktur zu erstellen.</p>
<p>Und vielleicht kann ich dann demnächst Discord den Rücken kehren und in der Matrix leben.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Neuer 3D-Drucker</title><link>https://jan-iversen.de/posts/neues-spielzeug/</link><pubDate>Wed, 04 Feb 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/neues-spielzeug/</guid><description>&lt;p&gt;Neues Spielzeug&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/c11555a1ae.jpg"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Neues Spielzeug</p>
<figure>
    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/c11555a1ae.jpg"/> 
</figure>

]]></content:encoded></item><item><title>Debian Trixie</title><link>https://jan-iversen.de/posts/aktuelle-linuxdistribution-debian-trixie/</link><pubDate>Sat, 17 Jan 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/aktuelle-linuxdistribution-debian-trixie/</guid><description>&lt;p&gt;Aktuelle Linuxdistribution - Debian Trixie&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/5510a22c47.png"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Aktuelle Linuxdistribution - Debian Trixie</p>
<figure>
    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/5510a22c47.png"/> 
</figure>

]]></content:encoded></item><item><title>Inkscape - SVG aus Pixelgrafiken für Plotter erzeugen</title><link>https://jan-iversen.de/posts/inkscape-svg-aus-pixelgrafiken-fr/</link><pubDate>Sat, 17 Jan 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/inkscape-svg-aus-pixelgrafiken-fr/</guid><description>&lt;h2 id="ausgangssituation"&gt;Ausgangssituation&lt;/h2&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Wir haben diese Pixelgrafik und wollen diese auf dem Plotter mit einem Stift zeichnen lassen. Der Plotter benötigt unbedingt ein SVG, welches möglichst einfach ist.
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/pasted-image-20260117051223.png"&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Brother-Software kann grundsätzlich aus einer Pixelgrafik eine Vektorgrafik erzeugen. Das Ergebnis ist ok. Bei der obigen Grafik waren wir aber mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Daher habe ich mich damit beschäftigt, wie man in Inkscape eine Pixelgrafik vektorisieren kann.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id="bild-in-inkscape-einfügen"&gt;Bild in Inkscape einfügen&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Inkscape öffnen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bild entweder per Drag and Drop oder über &amp;ldquo;Datei öffnen&amp;rdquo; in Inkscape öffnen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id="svg-erzeugen"&gt;SVG erzeugen&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Das geöffnete Bild in Inkscape einmal anklicken, damit es selektiert ist&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Im Menü &amp;ldquo;Pfad&amp;rdquo; den Punkt &amp;ldquo;Bitmap nachzeichnen&amp;rdquo; aufrufen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Im rechten Bereich öffnet sich jetzt der Dialog. Die Vorschau sollte bereits das SVG anzeigen. Wenn die Vorschau leer ist, dann noch einmal das Bild anklicken.
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/pasted-image-20260117044645.png"&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h4 id="parameter"&gt;Parameter&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Strichzeichnung vektorisieren
Diese Option erzeugt aus der Pixelgrafik eine echte Strichzeichnung. Jede erkannte Linie wird unabhängig von ihrer Dicke zu einer dünnen Vektorlinie umgewandelt. Es gibt keine ausgemalten Flächen. Für den Plotter ist das wichtig, da sonst das Plotten Stunden dauern kann oder gar nicht funktioniert.
Eine Erklärung der anderen Parameter findet man auf der Inkscape-Seite: &lt;a href="https://inkscape.org/de/doc/tutorials/tracing/tutorial-tracing.html"&gt;https://inkscape.org/de/doc/tutorials/tracing/tutorial-tracing.html&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ich erhöhe immer &amp;ldquo;Ecken glätten&amp;rdquo; und &amp;ldquo;Optimieren&amp;rdquo; ein wenig. Ich habe den Eindruck, dass dadurch die Linien besser und etwas runder werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wenn das Ergebnis in der Vorschau ok ist, wenden wir alles auf das Bild an.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id="vektorbild"&gt;Vektorbild&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Das Vektorbild ist jetzt in unserem Arbeitsbereich über dem Pixelbild. Im rechten Bereich &amp;ldquo;Ebenen und Objekte&amp;rdquo; können wir sowohl den Pfad (die Vektorgrafik) wie auch das image (unser Pixelbild) auswählen. Ich verschiebe gerne erst einmal den Pfad im Arbeitsbereich nach rechts und vergleiche das Ergebnis.
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/pasted-image-20260117045812.png"&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id="pixelbild-löschen"&gt;Pixelbild löschen&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Sind wir mit dem Ergebnis zufrieden, können wir das Pixelbild löschen. Dazu in &amp;ldquo;Ebenen und Objekte&amp;rdquo; das image auswählen und anschließend löschen.
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/pasted-image-20260117045926.png"&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Es bleibt unsere Vektorgrafik im Arbeitsbereich zurück&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id="svg-in-größe-anpassen"&gt;SVG in Größe anpassen&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Evtl. stimmt unser Arbeitsbereich nicht mit der Größe der Grafik überein. Damit es passt, wählen wir die Vektorgrafik aus. Anschließend wählen wir im Menü &amp;ldquo;Bearbeiten&amp;rdquo; &amp;ldquo;Seitengröße auf Auswahlgröße&amp;rdquo;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/pasted-image-20260117050327.png"&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Jetzt sollte die weiße Seite exakt mit der Größe unserer Grafik übereinstimmen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id="svg-vereinfachen"&gt;SVG vereinfachen&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Wenn wir unsere Grafik auswählen und links auf das Knotenwerkzeug wechseln, sehen wir alle Knoten der Grafik. Das können ggf. noch sehr viele sein.
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/pasted-image-20260117050544.png"&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wir können im Menü &amp;ldquo;Pfad&amp;rdquo; &amp;ldquo;Vereinfachen&amp;rdquo; wählen und dann das Ergebnis prüfen
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/pasted-image-20260117050630.png"&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wenn die Grafik jetzt &amp;ldquo;kaputt&amp;rdquo; aussieht, stellen wir über &amp;ldquo;Bearbeiten&amp;rdquo; &amp;ldquo;Rückgängig&amp;rdquo; den vorherigen Zustand her&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id="svg-korrekt-exportieren"&gt;SVG korrekt exportieren&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Wir wählen unter &amp;ldquo;Datei&amp;rdquo; &amp;ldquo;Exportieren&amp;rdquo; aus&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Es ist wichtig, dass wir als Dateiformat &amp;ldquo;Plan SVG&amp;rdquo; wählen.
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/pasted-image-20260117050935.png"&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ggf. noch den Dateipfad auswählen und dann Exportieren.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3 id="ergebnis"&gt;Ergebnis&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Wir erhalten jetzt eine einfache SVG-Datei mit der Strichzeichnung als Ergebnis. Die Datei kann ohne Probleme über die Software von Brother verarbeitet und an den Plotter gesendet werden. Einen Transfer per USB haben wir nicht versucht.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Der Brother-Plotter sollte diese Datei jetzt innerhalb weniger Minuten plotten können
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/pasted-image-20260117051116.png"&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wir lernen: mit Inkscape kann man sehr einfach und schnell aus einer Pixelgrafik ein SVG erzeugen. Es funktioniert natürlich an sich nur gut, wenn die Ausgangsgrafik bereits eine Zeichnung abbildet.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<h2 id="ausgangssituation">Ausgangssituation</h2>
<ul>
<li>Wir haben diese Pixelgrafik und wollen diese auf dem Plotter mit einem Stift zeichnen lassen. Der Plotter benötigt unbedingt ein SVG, welches möglichst einfach ist.
<img loading="lazy" src="/ox-hugo/pasted-image-20260117051223.png"></li>
<li>Die Brother-Software kann grundsätzlich aus einer Pixelgrafik eine Vektorgrafik erzeugen. Das Ergebnis ist ok. Bei der obigen Grafik waren wir aber mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Daher habe ich mich damit beschäftigt, wie man in Inkscape eine Pixelgrafik vektorisieren kann.</li>
</ul>
<h3 id="bild-in-inkscape-einfügen">Bild in Inkscape einfügen</h3>
<ul>
<li>Inkscape öffnen</li>
<li>Bild entweder per Drag and Drop oder über &ldquo;Datei öffnen&rdquo; in Inkscape öffnen</li>
</ul>
<h3 id="svg-erzeugen">SVG erzeugen</h3>
<ul>
<li>Das geöffnete Bild in Inkscape einmal anklicken, damit es selektiert ist</li>
<li>Im Menü &ldquo;Pfad&rdquo; den Punkt &ldquo;Bitmap nachzeichnen&rdquo; aufrufen</li>
<li>Im rechten Bereich öffnet sich jetzt der Dialog. Die Vorschau sollte bereits das SVG anzeigen. Wenn die Vorschau leer ist, dann noch einmal das Bild anklicken.
<img loading="lazy" src="/ox-hugo/pasted-image-20260117044645.png"></li>
</ul>
<h4 id="parameter">Parameter</h4>
<ul>
<li>Strichzeichnung vektorisieren
Diese Option erzeugt aus der Pixelgrafik eine echte Strichzeichnung. Jede erkannte Linie wird unabhängig von ihrer Dicke zu einer dünnen Vektorlinie umgewandelt. Es gibt keine ausgemalten Flächen. Für den Plotter ist das wichtig, da sonst das Plotten Stunden dauern kann oder gar nicht funktioniert.
Eine Erklärung der anderen Parameter findet man auf der Inkscape-Seite: <a href="https://inkscape.org/de/doc/tutorials/tracing/tutorial-tracing.html">https://inkscape.org/de/doc/tutorials/tracing/tutorial-tracing.html</a></li>
<li>Ich erhöhe immer &ldquo;Ecken glätten&rdquo; und &ldquo;Optimieren&rdquo; ein wenig. Ich habe den Eindruck, dass dadurch die Linien besser und etwas runder werden.</li>
<li>Wenn das Ergebnis in der Vorschau ok ist, wenden wir alles auf das Bild an.</li>
</ul>
<h3 id="vektorbild">Vektorbild</h3>
<ul>
<li>Das Vektorbild ist jetzt in unserem Arbeitsbereich über dem Pixelbild. Im rechten Bereich &ldquo;Ebenen und Objekte&rdquo; können wir sowohl den Pfad (die Vektorgrafik) wie auch das image (unser Pixelbild) auswählen. Ich verschiebe gerne erst einmal den Pfad im Arbeitsbereich nach rechts und vergleiche das Ergebnis.
<img loading="lazy" src="/ox-hugo/pasted-image-20260117045812.png"></li>
</ul>
<h3 id="pixelbild-löschen">Pixelbild löschen</h3>
<ul>
<li>Sind wir mit dem Ergebnis zufrieden, können wir das Pixelbild löschen. Dazu in &ldquo;Ebenen und Objekte&rdquo; das image auswählen und anschließend löschen.
<img loading="lazy" src="/ox-hugo/pasted-image-20260117045926.png"></li>
<li>Es bleibt unsere Vektorgrafik im Arbeitsbereich zurück</li>
</ul>
<h3 id="svg-in-größe-anpassen">SVG in Größe anpassen</h3>
<ul>
<li>Evtl. stimmt unser Arbeitsbereich nicht mit der Größe der Grafik überein. Damit es passt, wählen wir die Vektorgrafik aus. Anschließend wählen wir im Menü &ldquo;Bearbeiten&rdquo; &ldquo;Seitengröße auf Auswahlgröße&rdquo;
<img loading="lazy" src="/ox-hugo/pasted-image-20260117050327.png">
<ul>
<li>Jetzt sollte die weiße Seite exakt mit der Größe unserer Grafik übereinstimmen</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h3 id="svg-vereinfachen">SVG vereinfachen</h3>
<ul>
<li>Wenn wir unsere Grafik auswählen und links auf das Knotenwerkzeug wechseln, sehen wir alle Knoten der Grafik. Das können ggf. noch sehr viele sein.
<img loading="lazy" src="/ox-hugo/pasted-image-20260117050544.png"></li>
<li>Wir können im Menü &ldquo;Pfad&rdquo; &ldquo;Vereinfachen&rdquo; wählen und dann das Ergebnis prüfen
<img loading="lazy" src="/ox-hugo/pasted-image-20260117050630.png"></li>
<li>Wenn die Grafik jetzt &ldquo;kaputt&rdquo; aussieht, stellen wir  über &ldquo;Bearbeiten&rdquo; &ldquo;Rückgängig&rdquo; den vorherigen Zustand her</li>
</ul>
<h3 id="svg-korrekt-exportieren">SVG korrekt exportieren</h3>
<ul>
<li>Wir wählen unter &ldquo;Datei&rdquo; &ldquo;Exportieren&rdquo; aus</li>
<li>Es ist wichtig, dass wir als Dateiformat &ldquo;Plan SVG&rdquo; wählen.
<img loading="lazy" src="/ox-hugo/pasted-image-20260117050935.png"></li>
<li>Ggf. noch den Dateipfad auswählen und dann Exportieren.</li>
</ul>
<h3 id="ergebnis">Ergebnis</h3>
<ul>
<li>Wir erhalten jetzt eine einfache SVG-Datei mit der Strichzeichnung als Ergebnis. Die Datei kann ohne Probleme über die Software von Brother verarbeitet und an den Plotter gesendet werden. Einen Transfer per USB haben wir nicht versucht.</li>
<li>Der Brother-Plotter sollte diese Datei jetzt innerhalb weniger Minuten plotten können
<img loading="lazy" src="/ox-hugo/pasted-image-20260117051116.png"></li>
<li>Wir lernen: mit Inkscape kann man sehr einfach und schnell aus einer Pixelgrafik ein SVG erzeugen. Es funktioniert natürlich an sich nur gut, wenn die Ausgangsgrafik bereits eine Zeichnung abbildet.</li>
</ul>
]]></content:encoded></item><item><title>Die ersten Sticker</title><link>https://jan-iversen.de/posts/heute-mit-der-partnerin-die/</link><pubDate>Wed, 24 Dec 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/heute-mit-der-partnerin-die/</guid><description>&lt;p&gt;Heute mit der Partnerin die ersten Sticker gedruckt und im Plotter geschnitten. Ich lerne langsam mit Canva umzugehen&amp;hellip;.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/0870ae67ae.jpg"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Heute mit der Partnerin die ersten Sticker gedruckt und im Plotter geschnitten. Ich lerne langsam mit Canva umzugehen&hellip;.</p>
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    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/0870ae67ae.jpg"/> 
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]]></content:encoded></item><item><title>Manchmal muss man die Niederlage eingestehen</title><link>https://jan-iversen.de/posts/manchmal-muss-man-die-niederlage/</link><pubDate>Sun, 21 Dec 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/manchmal-muss-man-die-niederlage/</guid><description>&lt;p&gt;Ich habe jetzt einige Zeit Arch verwendet. Und es ist einiges an Arbeit, Zeit und Mühe reingeflossen. Aber ich musste für mich erkennen, dass Arch für mich zu viel Zeit und Energie kostet. Um es kurz zu machen… ich habe auf beiden Rechnern vorerst wieder Linux Mint installiert.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-ist-denn-geschehen"&gt;Was ist denn geschehen?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die letzten vier Wochen hatte ich nicht so viel Zeit, mich um die beiden Computer zu kümmern. Ich habe einmal in der Woche Updates installiert. Normalerweise schaue ich vor einem Update, insbesondere bei Kernelupdates, kurz in das Archforum, ob dort auffällige Themen diskutiert werden. Die letzten zwei Wochen hatte ich mehrere Probleme mit den Updates.
Angefangen hat es mit paru. paru ist ein AUR-Helper. Mit anderen Worten: mit paru kann ich sowohl Pakete installieren, Updates einspielen, aber auch einfach Anwendungen aus dem AUR installieren und verwalten. Es ist quasi wie der Arch-eigene Paketmanager pacman. Nur eben noch zusätzlich mit der Anbindung an das AUR. Nach einem Update war paru einfach kaputt. Auf beiden Systemen. Ein einfacher Fix war auch nicht möglich. paru hat sich immer mit einer Fehlermeldung beendet. Soweit ich es verstanden habe, hat sich etwas an einer Bibliothek von pacman geändert, wodurch paru dann kaputt gegangen ist. Der Fehler war auch gemeldet, aber zeitnah nicht gefixt.
Ich habe also yay installiert. yay ist ähnlich wie paru. yay hat auf beiden Computern auch nicht sofort funktioniert. Auch hier trat der Fehler mit der besagten Bibliothek auf. Nach ein paar Tagen, in denen ich dann nur mittels pacman -Syu das System aktualisiert habe, war aber yay aktualisiert. Nach der erneuten Installation funktionierte es wieder.
Dann kam der Kernel 6.18.1… und mein Thinkpad mag den scheinbar gar nicht. Ich hatte mit der Version 6.17.x absolut keine Probleme. Die Version lief sehr gut. Sowohl der PC wie auch mein Thinkpad waren stabil.
Mit dem 6.18er-Kernel hat mein Thinkpad jetzt Probleme mit dem Standby. Es wacht nicht mehr auf, sondern verabschiedet sich einfach in eine Kernel-Panic, sobald ich im Standby ein Netzteil anschließe. Ich sehe nur noch die LED der Caps-Lock-Taste blinken. Das war es dann. Keine weitere Ausgabe, keine Logs. Ich habe nicht mal eine Idee, woran es liegen könnte. Evtl. die Wifi-Karte, die einen Fehler verursacht oder Änderungen am Powermanagement seitens AMD? Wer weiß. Ich hatte dann die ältere Kernelversion wieder installiert und keine weiteren Updates installiert. Mit dem 6.17er-Kernel ist das Problem nicht vorhanden.
Gestern hat Arch dann bereits die Version 6.18.2 des Kernels bereitgestellt. Der Fehler ist nicht nur immer noch da… er ist jetzt sogar noch schlimmer. Jetzt funktioniert nicht einmal der Standby mehr. Ich klappe das Laptop zu, warte, klappe es auf… Kernel-Panic. Unabhängig, ob ich ein Netzteil angeschlossen habe oder nicht.
Ich hatte gestern Abend dann einfach gesagt: Arch… ich habe einfach keine Zeit für so etwas.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe jetzt einige Zeit Arch verwendet. Und es ist einiges an Arbeit, Zeit und Mühe reingeflossen. Aber ich musste für mich erkennen, dass Arch für mich zu viel Zeit und Energie kostet. Um es kurz zu machen… ich habe auf beiden Rechnern vorerst wieder Linux Mint installiert.</p>
<h2 id="was-ist-denn-geschehen">Was ist denn geschehen?</h2>
<p>Die letzten vier Wochen hatte ich nicht so viel Zeit, mich um die beiden Computer zu kümmern. Ich habe einmal in der Woche Updates installiert. Normalerweise schaue ich vor einem Update, insbesondere bei Kernelupdates, kurz in das Archforum, ob dort auffällige Themen diskutiert werden. Die letzten zwei Wochen hatte ich mehrere Probleme mit den Updates.
Angefangen hat es mit paru. paru ist ein AUR-Helper. Mit anderen Worten: mit paru kann ich sowohl Pakete installieren, Updates einspielen, aber auch einfach Anwendungen aus dem AUR installieren und verwalten. Es ist quasi wie der Arch-eigene Paketmanager pacman. Nur eben noch zusätzlich mit der Anbindung an das AUR. Nach einem Update war paru einfach kaputt. Auf beiden Systemen. Ein einfacher Fix war auch nicht möglich. paru hat sich immer mit einer Fehlermeldung beendet. Soweit ich es verstanden habe, hat sich etwas an einer Bibliothek von pacman geändert, wodurch paru dann kaputt gegangen ist. Der Fehler war auch gemeldet, aber zeitnah nicht gefixt.
Ich habe also yay installiert. yay ist ähnlich wie paru. yay hat auf beiden Computern auch nicht sofort funktioniert. Auch hier trat der Fehler mit der besagten Bibliothek auf. Nach ein paar Tagen, in denen ich dann nur mittels pacman -Syu das System aktualisiert habe, war aber yay aktualisiert. Nach der erneuten Installation funktionierte es wieder.
Dann kam der Kernel 6.18.1… und mein Thinkpad mag den scheinbar gar nicht. Ich hatte mit der Version 6.17.x absolut keine Probleme. Die Version lief sehr gut. Sowohl der PC wie auch mein Thinkpad waren stabil.
Mit dem 6.18er-Kernel hat mein Thinkpad jetzt Probleme mit dem Standby. Es wacht nicht mehr auf, sondern verabschiedet sich einfach in eine Kernel-Panic, sobald ich im Standby ein Netzteil anschließe. Ich sehe nur noch die LED der Caps-Lock-Taste blinken. Das war es dann. Keine weitere Ausgabe, keine Logs. Ich habe nicht mal eine Idee, woran es liegen könnte. Evtl. die Wifi-Karte, die einen Fehler verursacht oder Änderungen am Powermanagement seitens AMD? Wer weiß. Ich hatte dann die ältere Kernelversion wieder installiert und keine weiteren Updates installiert. Mit dem 6.17er-Kernel ist das Problem nicht vorhanden.
Gestern hat Arch dann bereits die Version 6.18.2 des Kernels bereitgestellt. Der Fehler ist nicht nur immer noch da… er ist jetzt sogar noch schlimmer. Jetzt funktioniert nicht einmal der Standby mehr. Ich klappe das Laptop zu, warte, klappe es auf… Kernel-Panic. Unabhängig, ob ich ein Netzteil angeschlossen habe oder nicht.
Ich hatte gestern Abend dann einfach gesagt: Arch… ich habe einfach keine Zeit für so etwas.</p>
<h2 id="linux-mint">Linux Mint</h2>
<p>Ich habe einfach gestern Abend auf beiden Computern Linux Mint installiert. Mit dem Ubuntu-LTS-Unterbau kaufe ich mir Stabilität durch Langeweile. Und siehe da… es funktioniert alles. Ich habe lediglich aktuell das Problem, dass die Wifi-Karte nicht 100% ihrer Leistung bringen kann. Aber ganz ehrlich: nutze ich eh nicht. Und dafür ist das Gerät stabil und läuft einfach im Augenblick.
Cinnamon ist auch langweilig. Wieder bei Xorg (und meine Sway-Konfiguration war echt schön), aber es läuft einfach. Ich möchte die beiden Rechner einfach nur benutzen. Denn aktuell habe ich keine Zeit immer mit der Welle der Updates mitzusurfen. Mich hat die Welle gerade umgehauen und ich möchte lieber im Augenblick ruhiges Wasser haben.</p>
<h2 id="warum-immer-noch-linux">Warum immer noch Linux</h2>
<p>Ich hätte natürlich auch den Weg gehen können, Windows wieder auf beiden Computern zu installieren. Ich würde sogar sagen, dass aktuell dort die Stabilität besser als unter Linux ist. Es bewegt sich aktuell so viel in der Linuxwelt, da gehen die Dinge dann auch einfach mal kaputt. Aber Windows will mir dann unnötige Features wie KI, Werbung und wer weiß was noch aufzwängen. Dazu habe ich noch viel weniger Lust.
Kurz habe ich dann über MacOS nachgedacht. Meine Partnerin hat ein MacBook Air. Das Gerät funktioniert einfach. Aber ich mag MacOS einfach nicht. Weder die Optik noch der goldene Käfig, den es mitbringt, gefällt mir. Ich kann nicht einmal einfach mein Handy per Kabel anschließen und Fotos übertragen…
Also bleibt es bei Linux. Mit all seinen Fehlern, Macken, Marotten. Immerhin habe ich hier Auswahl und Freiheit. Das ist mir dann doch wichtiger.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Kanban-Schulung</title><link>https://jan-iversen.de/posts/kanbanschulung/</link><pubDate>Wed, 03 Dec 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/kanbanschulung/</guid><description>&lt;p&gt;Die letzten drei Tage war ich in Hamburg bei it-agile zur Schulung. Drei Tage durfte ich meine Kenntnisse in Bezug auf Kanban erweitern und vertiefen. Jetzt habe ich die Abschlüsse für Kanban System Improvement und Kanban for Design and Innovation. Wir haben bei uns im Team vor gut 1,5 Jahren Kanban eingeführt und sind mit der Methode bisher sehr erfolgreich. Viel mehr will ich da aus diversen Gründen nicht in die Tiefe gehen. Aber ich kann vielleicht beschreiben, was die Methode mit mir gemacht hat.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten drei Tage war ich in Hamburg bei it-agile zur Schulung. Drei Tage durfte ich meine Kenntnisse in Bezug auf Kanban erweitern und vertiefen. Jetzt habe ich die Abschlüsse für Kanban System Improvement und Kanban for Design and Innovation. Wir haben bei uns im Team vor gut 1,5 Jahren Kanban eingeführt und sind mit der Methode bisher sehr erfolgreich. Viel mehr will ich da aus diversen Gründen nicht in die Tiefe gehen. Aber ich kann vielleicht beschreiben, was die Methode mit mir gemacht hat.</p>
<p>Meine erste Schulung war kurz nach der Einführung im Team. Wir haben also mit Kanban gestartet, bevor ich die Theorie eigentlich kannte. Was mich gleich von Beginn an beeindruckt hat, ist der Ansatz der Methode: Starte mit dem, was du bereits hast und verbessere es. Niemand kommt mit einem komplexen Framework und du musst nicht alles auf einmal umwerfen. Du beginnst mit kleinen Veränderungen und schaust dir die Ergebnisse an. Und so haben wir dann seinerzeit damit auch angefangen und schnell gemerkt: der Weg ist für uns der richtige.</p>
<p>Nun wollte ich aber dann auch mehr über Kanban wissen. Wohin kann der Weg einen noch führen. Und das habe ich in den letzten drei Tagen in sehr komprimierter, aber dennoch sehr toll präsentierter Form erhalten. Wir sind sehr tief in das Kanban Maturity Model eingestiegen, wir haben über Metriken gesprochen, Fluglevel und noch vieles mehr. Insbesondere der letzte Tag (also heute) war für mich eine neue Welt: Wir haben wirklich über Kanban im Upstream gesprochen. Also im Prinzip einen Teil meiner Aufgaben, über die aber nie jemand spricht. Was muss eigentlich alles geschehen, damit aus einem Ticket oder auch Wunsch im Backlog eine fertige definierte Aufgabe für das Team wird. Ich habe sogar dafür bereits in unserem Kanban eine Visualisierung und einen Prozess (darauf bin ich schon stolz). Aber es gehört eigentlich noch so viel mehr zum Upstream. Und das durfte ich heute zumindest in einem kompakten Umfang kennenlernen.</p>
<p>Auch der Austausch mit den anderen Teilnehmern war wie immer sehr erhellend. Es hilft mir sehr, zu erfahren, wie andere an die Lösung ihrer Herausforderungen gehen. Und dadurch, dass wir insgesamt ein kleiner Kurs mit sechs Teilnehmern waren, konnte man sich viel tiefer austauschen.</p>
<p>Die drei Tage waren für mich ein voller Erfolg. Auf meinem Wunschzettel für ein eigenes Weihnachtsgeschenk steht jetzt das Buch “Kanban Maturity Model” drauf. Das werde ich mir dann noch gönnen, um die Themen noch einmal aufzugreifen und für mich zu reflektieren. Und ab morgen geht es dann weiter im Job mit neuen Ideen und Ansätzen.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Kanban-Schulung - Tag 3</title><link>https://jan-iversen.de/posts/heute-ist-mein-dritter-und/</link><pubDate>Wed, 03 Dec 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/heute-ist-mein-dritter-und/</guid><description>&lt;p&gt;Heute ist mein dritter und letzter Tag der Kanban-Schulung&lt;/p&gt;
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&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/d79d1f3e30.jpg"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist mein dritter und letzter Tag der Kanban-Schulung</p>
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    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/d79d1f3e30.jpg"/> 
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]]></content:encoded></item><item><title>Kanban-Schulung - Tag 2</title><link>https://jan-iversen.de/posts/zweiter-tag-der-kanbanschulung/</link><pubDate>Tue, 02 Dec 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/zweiter-tag-der-kanbanschulung/</guid><description>&lt;p&gt;Zweiter Tag der Kanban-Schulung.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/3223136758.jpg"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Zweiter Tag der Kanban-Schulung.</p>
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    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/3223136758.jpg"/> 
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]]></content:encoded></item><item><title>Ricing</title><link>https://jan-iversen.de/posts/ich-glaube-ich-hre-fr/</link><pubDate>Sat, 29 Nov 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/ich-glaube-ich-hre-fr/</guid><description>&lt;p&gt;Ich glaube, ich höre für heute mit dem Ricing auf. Das war gar nicht so geplant. Aber als ich angefangen&amp;hellip; konnte ich mich kaum stoppen. Aber ich bin jetzt sehr zufrieden. Sway nutzt grundsätzlich die Farben des Gruvbox-Themas. Mein Terminal ebenso. Nebenbei dann noch mpd als Musikdienst eingerichtet&amp;hellip;. Ich bin sehr zufrieden :-)&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/screenshot-2025-11-29-133224.png"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, ich höre für heute mit dem Ricing auf. Das war gar nicht so geplant. Aber als ich angefangen&hellip; konnte ich mich kaum stoppen. Aber ich bin jetzt sehr zufrieden. Sway nutzt grundsätzlich die Farben des Gruvbox-Themas. Mein Terminal ebenso. Nebenbei dann noch mpd als Musikdienst eingerichtet&hellip;. Ich bin sehr zufrieden :-)</p>
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]]></content:encoded></item><item><title>Theme-Gebastel</title><link>https://jan-iversen.de/posts/noch-etwas-am-theme-gebastelt/</link><pubDate>Sat, 29 Nov 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/noch-etwas-am-theme-gebastelt/</guid><description>&lt;p&gt;Noch etwas am Theme gebastelt. Ich bin sehr zufrieden.&lt;/p&gt;
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&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/screenshot-2025-11-29-115151.png"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Noch etwas am Theme gebastelt. Ich bin sehr zufrieden.</p>
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]]></content:encoded></item><item><title>Sway</title><link>https://jan-iversen.de/posts/ich-habe-mal-angefangen-sway/</link><pubDate>Sat, 29 Nov 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/ich-habe-mal-angefangen-sway/</guid><description>&lt;p&gt;Ich habe mal angefangen Sway zu benutzen. Ein Tiling-Window-Manager.&lt;/p&gt;
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&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mal angefangen Sway zu benutzen. Ein Tiling-Window-Manager.</p>
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    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/screenshot-2025-11-29-104012.png"/> 
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]]></content:encoded></item><item><title>Führerscheintausch - Nachtrag</title><link>https://jan-iversen.de/posts/erinnert-ihr-euch-noch-an/</link><pubDate>Thu, 20 Nov 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/erinnert-ihr-euch-noch-an/</guid><description>&lt;p&gt;Erinnert ihr euch noch an meinen Artikel über den &lt;a href="https://jan-iversen.de/posts/ich-muss-meinen-fhrerschein-tauschen/"&gt;Führerscheintausch&lt;/a&gt;? Ich habe Post bekommen. Ich darf zu meinem Bürgerbüro und den Führerschein abholen. Ich war ja doch sehr skeptisch, ob es wirklich klappt. Umso mehr freue ich mich, dass die Führerscheinstelle viel schneller als auf der Homepage angegeben, den Vorgang bearbeitet hat. Selbst auf meine Nachfrage, ob der Antrag eingegangen ist, haben sie sehr schnell reagiert. Jetzt muss ich nur irgendwann einmal während der Öffnungszeiten über die Straße zum Rathaus gehen und die Sache ist erledigt.&lt;/p&gt;</description><content:encoded>&lt;p>Erinnert ihr euch noch an meinen Artikel über den &lt;a href="/posts/ich-muss-meinen-fhrerschein-tauschen/">Führerscheintausch&lt;/a>? Ich habe Post bekommen. Ich darf zu meinem Bürgerbüro und den Führerschein abholen. Ich war ja doch sehr skeptisch, ob es wirklich klappt. Umso mehr freue ich mich, dass die Führerscheinstelle viel schneller als auf der Homepage angegeben, den Vorgang bearbeitet hat. Selbst auf meine Nachfrage, ob der Antrag eingegangen ist, haben sie sehr schnell reagiert. Jetzt muss ich nur irgendwann einmal während der Öffnungszeiten über die Straße zum Rathaus gehen und die Sache ist erledigt.&lt;/p>
</content:encoded></item><item><title>Wieder bei Arch</title><link>https://jan-iversen.de/posts/wieder-bei-arch/</link><pubDate>Thu, 20 Nov 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/wieder-bei-arch/</guid><description>&lt;p&gt;Oh je… meine Erfahrungen mit dem neuen Thinkpad sind spannend. Und um es vorwegzunehmen, ich bin wieder bei Arch auf dem Thinkpad.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber spulen wir ca. zwei Wochen zurück. Ich hatte Debian installiert. Von den Problemen mit der Kernelpanik hatte ich geschrieben. Über die Live-Umgebung war aber die Installation erfolgreich. Das Gerät lief auch soweit stabil. Aber ich hatte einige Tage später herausgefunden, dass die Wifi-Karte sich per Wifi 7 nur mit 80 MHz mit meiner Fritzbox verbindet. Das bedeutet dann “nur” ca. 800-900 MBit. Jetzt könnte man denken, das ist nicht so schlimm. Aber ich transferiere durchaus ab und zu größere Datenmengen zur und von der NAS. Da wären die vollen knapp 2000 MBit schon nett. Unter Arch hatte ich diese Bandbreite.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Oh je… meine Erfahrungen mit dem neuen Thinkpad sind spannend. Und um es vorwegzunehmen, ich bin wieder bei Arch auf dem Thinkpad.</p>
<p>Aber spulen wir ca. zwei Wochen zurück. Ich hatte Debian installiert. Von den Problemen mit der Kernelpanik hatte ich geschrieben. Über die Live-Umgebung war aber die Installation erfolgreich. Das Gerät lief auch soweit stabil. Aber ich hatte einige Tage später herausgefunden, dass die Wifi-Karte sich per Wifi 7 nur mit 80 MHz mit meiner Fritzbox verbindet. Das bedeutet dann “nur” ca. 800-900 MBit. Jetzt könnte man denken, das ist nicht so schlimm. Aber ich transferiere durchaus ab und zu größere Datenmengen zur und von der NAS. Da wären die vollen knapp 2000 MBit schon nett. Unter Arch hatte ich diese Bandbreite.</p>
<p>Was ist eigentlich in meinem Thinkpad verbaut? Das Gerät selber ist das T14 Gen 5 mit AMD-CPU. Es ist also nicht die aktuelle Generation sondern Anfang 2024 von Lenovo auf den Markt gebracht worden. Die Wifi-Karte ist eine Qualcomm Wifi 7-Karte (lspci spuckt folgendes aus: WCN785x Wi-Fi 7(802.11be) 320MHz 2x2 [FastConnect 7800] (rev 01)). Bei der Bestellung hatte ich die Wahl zwischen dieser oder einer Wifi 6e-Karte. Da meine Fritzbox bereits Wifi 7 unterstützt, wollte ich natürlich im Thinkpad dann auch in den Genuss der neuesten Technik kommen.</p>
<p>Laut meinen Recherchen sollte die Karte auch eigentlich bereits mit dem LTS-Kernel 6.12 unter Debian gut funktionieren. Und in den Backports ist bereits der 6.16.3 enthalten. Noch besser… denn es gab zwischen den Versionen einige Verbesserungen für diese Karte. Aber irgendetwas war wohl noch nicht ganz optimal und daher hatte ich nur 80 MHz (Die Karte kann übrigens sogar 320 MHz, wenn ich es richtig verstanden habe).</p>
<p>Mich hat das ein wenig geärgert und überlegte, was ich machen könnte. Eigenen Kernel kompilieren? Uff! Die Sache aussitzen und warten, bis ein neuerer Kernel in den Backports enthalten ist? Ich bin ungeduldig.</p>
<p>Also habe ich mir Xubuntu heruntergeladen. Ja… quasi Ubuntu… aber ich wollte erstmal nur die Liveumgebung starten und prüfen, wie schnell dort die Wifi-Verbindung ist. Gedacht, getan und siehe da: ich hatte wie unter Arch knapp 2000 MBit. Ok… ich kann mit Ubuntu auch gut leben. Es ist die 25.10… also die Interimversion. Aber bis zum nächsten LTS-Release im April ist es auch nicht so lange hin. Ich fand die Idee gut und installierte also Xubuntu. Fun Fact: Warum Xubuntu bei einer Installation mit aktiver Internetverbindung nicht gleich die aktuellen Pakete installiert, weiß wohl niemand. Denn nach dem Reboot begrüßte mich erstmal der Hinweis, dass 300 Pakete aktualisiert werden können. Unter anderem der Kernel. Also wurden die Updates installiert, der nächste Reboot und ich fing an Programme zu installieren. Und da fing ich schnell an mich zu wundern. Es fing mit sehr langsamen Downloads von Flatpaks aus dem Flathub an. Ja… manchmal sind die Downloads am Abend nicht so schnell. Aber das war schon sehr träge. Und Pakete aus dem Ubuntu-Repository zu installieren war ebenfalls sehr langsam. Irgendetwas stimmte nicht. Ich prüfte meine Wifi-Verbindung….. und ich war nur noch mit dem 2,4 GHz-Netz des Routers verbunden. Mit knapp 250 MBit… Und das in einer Nachbarschaft, in der ca. 20-30 andere Router rumfunken. Da bleibt dann wirklich nichts mehr übrig.</p>
<p>Ich verstand die Welt nicht mehr. Live-Umgebung war super. Aber die installierte Version war richtig kaputt. Ich fing an zu recherchieren und fand sehr schnell eine Bug-Meldung im Canonical-Bugtracker. Da ging es um Wifi-Verbindungen in Aserbaidschan, aber für mich klang es durchaus nach meinem Problem. Und einer der Entwickler hatte ein neues linux-firmware-Paket bereitgestellt. Ich habe also bei mir das genannte Paket eingespielt, Neustart und zack… volle Leistung auf der Wifi-Karte. Wie in Arch… ich war glücklich. Oder auch nicht… denn in dem Ticket war bereits ein commit, der die Änderung in dem Paket rückgängig gemacht hat.</p>
<p>Am nächsten Tag hatte mein Laptop dann auch ein Update für das linux-firmware-Paket gemeldet und nach der Installation war mein Wifi wieder kaputt.</p>
<p>Als durchaus technisch versierter Mensch dachte ich mir: ok… du installierst dir wieder das etwas ältere Paket. Und du bist ja nett und meldest in dem Ticket per Kommentar deine Beobachtung. Das hilft den Entwicklern bestimmt. Das erste war einfach. Nachdem ich die ältere Version des Pakets installiert und in APT festgepinnt habe (das verhindert, dass Updates für das Paket eingespielt werden), lief meine Wifi-Karte wieder super.</p>
<p>Dann habe ich in dem Ticket meine Beobachtung gemeldet. Das war wohl ein Fehler. Ich wurde am nächsten Tag sehr direkt (ich würde fast schon sagen: unfreundlich) darauf hingewiesen, dass es hier um Wifi-Verbindungen in Aserbaidschan geht. Ich kann einen neuen Bug-Report erstellen, wenn ich meine, dass es notwendig wäre. Boaa… ja… neee…. ich habe dann in dem Bugtracker nach weiteren Meldungen gesucht und einen zweiten Eintrag gefunden. Quasi dasselbe Problem wie ich oder der Reporter in Aserbaidschan. Wir hatten alle drei mit dieser Wifi-Karte Probleme eine Wifi6/7-Verbindung zu unseren Routern aufzubauen.</p>
<p>Ich habe keinen Bug in Launchpad erstellt. Die Erfahrung hat mir gereicht. In Arch muss ich mich vielleicht über ein kaputtes Update ärgern. Aber das ist dann ein Bug, der auch direkt von Upstream (also der Quelle) kommt. Keiner der Arch-Paketmaintainer fummelt da an den Paketen rum, es wird nicht irgendeine alte Version ausgeliefert, die kaputt gebastelt ist. Es läuft einfach stabiler.
Und dann noch etwas anders. Liebe Entwickler. Ihr beklagt euch alle, dass ihr soooo ausgebrannt seid und niemand euch helfen will. Wenn dann schon jemand sich so die Mühe macht, eine Regression feststellt und darauf hinweist, reagiert vielleicht freundlicher. Ich wollte hier wirklich helfen und ich hätte gerne mit euch weiter getestet und den Fehler behoben. Und ich glaube, ihr hättet damit mindestens zwei Tickets auf einmal erledigen können. Ich mache diesen Job beruflich. Aber ihr wolltet nicht, dann helfe ich auch nicht. Heult dann aber auch nicht rum, wenn niemand Bugs meldet oder sich beteiligen will.</p>
<p>Ich habe jetzt wieder Arch installiert. Es ist leider die stabilste Distribution, die ich bisher verwendet habe. Debian kommt da nicht ran, Ubuntu nicht, Fedora auch nicht. Vielleicht ist Upstream einfach am besten?</p>
]]></content:encoded></item><item><title>AUR mal wieder offline</title><link>https://jan-iversen.de/posts/aur-mal-wieder-offline/</link><pubDate>Sat, 08 Nov 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/aur-mal-wieder-offline/</guid><description>&lt;p&gt;Ich habe gerade den PC gestartet. Während ich gemütlich eine Tasse Getreidekaffee trinke, wollte ich kurz die Updates in Arch installieren. Ich verwende dafür paru als AUR-Helper. Paru installiert zum einen die Updates aus dem Arch-Repository (also wie pacman -Syu) und prüft danach die installierten Pakete aus dem Arch User Repository (AUR) und aktualisiert sie. Heute ist leider mal wieder das AUR nicht erreichbar. Paru aktualisiert dann nur die offiziellen Arch-Pakete.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gerade den PC gestartet. Während ich gemütlich eine Tasse Getreidekaffee trinke, wollte ich kurz die Updates in Arch installieren. Ich verwende dafür paru als AUR-Helper. Paru installiert zum einen die Updates aus dem Arch-Repository (also wie pacman -Syu) und prüft danach die installierten Pakete aus dem Arch User Repository (AUR) und aktualisiert sie. Heute ist leider mal wieder das AUR nicht erreichbar. Paru aktualisiert dann nur die offiziellen Arch-Pakete.</p>
<p>Diese Probleme treten seit dem Sommer immer wieder verstärkt auf. Soweit das Arch-Projekt es mitgeteilt hat, werden DOS-Attacken auf das Projekt durchgeführt. Meistens trifft es dann insbesondere das AUR. Irgendwann funktioniert es dann wieder und alles ist in Ordnung.</p>
<p>Aber… es nervt… und das in mehrfacher Hinsicht.</p>
<p>Zum einen ist es für mich unverständlich, wer daran Spaß hat, Arch zu attackieren. Oder welche Vorteile jemand dadurch haben sollte. Arch ist ein Communityprojekt. Wer hat da Interesse daran, Arch zu schaden?</p>
<p>Was aber auch nervt… das Projekt ist sehr intransparent. Es gibt auf der Startseite nur einen Beitrag, der über die Ausfälle informiert. Und es wird informiert, wie man dennoch über einen alternativen Weg Pakete aus dem AUR installieren kann. Welche Maßnahmen durchgeführt werden, um diese Attacken abzuwehren, wird nicht bekannt gegeben. Oder ob überhaupt noch an dem Problem gearbeitet wird. Ich kann verstehen, wenn keine technischen Details herausgegeben werden. Man möchte einem Angreifer nicht verraten, was man weiß. Aber Statusupdates, ob und wie noch an dem Problem gearbeitet wird, wären schon nett.</p>
<p>Ich muss leider sagen, dass ich immer mehr das Vertrauen in das Arch-Projekt verliere. Und das ist wirklich schade, denn es ist eine so gute Distribution. Aber dann sehe ich jetzt das Thinkpad mit Debian. Durch die Backports habe ich einen recht aktuellen Kernel und zur Zeit sogar den aktuellsten Mesa-Treiber. Gleichzeitig habe ich kaum Wartungsarbeiten durch das System. Also… ist es Zeit Arch den Rücken zu kehren und zurück zu Debian auf dem PC zu gehen?</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Das Thinkpad ist dekoriert</title><link>https://jan-iversen.de/posts/das-neue-thinkpad-ist-jetzt/</link><pubDate>Sat, 08 Nov 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/das-neue-thinkpad-ist-jetzt/</guid><description>&lt;p&gt;Das neue Thinkpad ist jetzt auch dekoriert.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/f20bbcfa7f.jpg"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Thinkpad ist jetzt auch dekoriert.</p>
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    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/f20bbcfa7f.jpg"/> 
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]]></content:encoded></item><item><title>Debian ist installiert….</title><link>https://jan-iversen.de/posts/debian-ist-installiert/</link><pubDate>Wed, 05 Nov 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/debian-ist-installiert/</guid><description>&lt;p&gt;Das war spannend. Ich hatte gestern geschrieben, dass der Debian-Installer immer mit einer Kernelpanic sich verabschiedet. Aber manchmal bin ich hartnäckig und gebe nicht auf. Ich konnte Debian von einer Live-Iso starten. Dort konnte ich erfolgreich eine Verbindung zu meinem WLAN-Router herstellen. Die Installation mit dem Calamares-Installer war problemlos.
Jetzt ist Debian auf dem neuen Thinkpad soweit eingerichtet, dass ich das Gerät benutzen kann. Wifi läuft, keine Kernelpanik. Ich glaube, der Installer muss einen Bug haben, der in Verbindung mit meiner Wifi-Karte im Thinkpad ausgelöst wird. In den nächsten Tagen werde ich mich informieren, wie ich dieses Problem an das Debian-Projekt melden kann.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das war spannend. Ich hatte gestern geschrieben, dass der Debian-Installer immer mit einer Kernelpanic sich verabschiedet. Aber manchmal bin ich hartnäckig und gebe nicht auf. Ich konnte Debian von einer Live-Iso starten. Dort konnte ich erfolgreich eine Verbindung zu meinem WLAN-Router herstellen. Die Installation mit dem Calamares-Installer war problemlos.
Jetzt ist Debian auf dem neuen Thinkpad soweit eingerichtet, dass ich das Gerät benutzen kann. Wifi läuft, keine Kernelpanik. Ich glaube, der Installer muss einen Bug haben, der in Verbindung mit meiner Wifi-Karte im Thinkpad ausgelöst wird. In den nächsten Tagen werde ich mich informieren, wie ich dieses Problem an das Debian-Projekt melden kann.</p>
<p>Mein Plan ist jetzt abgeschlossen. Mein Thinkpad läuft mit einem stabilen, wartungsarmen Debian. Auf meinem PC ist Arch installiert. So kann ich in beiden, sehr gegenteiligen Welten, der Linuxdistributionen arbeiten und meine Erfahrungen machen.</p>
<p>Übrigens: Mit Debian habe ich vor über 25 Jahren meine ersten Gehversuche in der Linuxwelt gemacht. Damals noch mit Windowmaker. Wer erinnert sich daran?</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Neues Thinkpad</title><link>https://jan-iversen.de/posts/gestern-kam-das-neue-thinkpad/</link><pubDate>Tue, 04 Nov 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/gestern-kam-das-neue-thinkpad/</guid><description>&lt;p&gt;Gestern kam das neue Thinkpad an. Ein T15 Gen 5 mit AMD-CPU. Sehr schönes Gerät. Debian lässt sich leider nicht installieren. Während der Erkennung der Netzwerkkarten wird eine Kernel-Panik ausgelöst. Also wurde Arch installiert. Einige Kleinigkeiten müssen noch eingerichtet werden, aber das meiste ist fertig. Und das läuft erste Sahne.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/0a51fdcf0d.jpg"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Gestern kam das neue Thinkpad an. Ein T15 Gen 5 mit AMD-CPU. Sehr schönes Gerät. Debian lässt sich leider nicht installieren. Während der Erkennung der Netzwerkkarten wird eine Kernel-Panik ausgelöst. Also wurde Arch installiert. Einige Kleinigkeiten müssen noch eingerichtet werden, aber das meiste ist fertig. Und das läuft erste Sahne.</p>
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    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/0a51fdcf0d.jpg"/> 
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]]></content:encoded></item><item><title>Debian - Hardewaredekodierung für Videowiedergabe in chromium-basierte Browser einrichten.</title><link>https://jan-iversen.de/posts/163349/</link><pubDate>Sat, 01 Nov 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/163349/</guid><description>&lt;p&gt;Heute ein kleiner Tipp. Kurz zum Hintergrund: ich habe ein neues Thinkpad bestellt. Bisher habe ich Arch auf dem bisherigen Gerät installiert. Ich werde das Gerät vorerst nur noch selten nutzen. So weit ich weiß, kann es bei Arch irgendwann ggf. Probleme geben, wenn dann nach langer Zeit die Updates installiert werden sollen. Daher habe ich das Gerät gestern bereits auf Debian 13 Trixie umgestellt. Dabei ist mir aufgefallen, dass sowohl Vivaldi wie auch Brave nicht auf die im Arch-Wiki benannte Konfiguration für Flags reagieren (siehe &lt;a href="https://wiki.archlinux.org/title/Vivaldi#Making_flags_persistent"&gt;Vivaldi - Make flags persistent&lt;/a&gt;). Das scheint zumindest bei Vivaldi eine Änderung zu sein, die Arch selber in das Paket integriert hat.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Heute ein kleiner Tipp. Kurz zum Hintergrund: ich habe ein neues Thinkpad bestellt. Bisher habe ich Arch auf dem bisherigen Gerät installiert. Ich werde das Gerät vorerst nur noch selten nutzen. So weit ich weiß, kann es bei Arch irgendwann ggf. Probleme geben, wenn dann nach langer Zeit die Updates installiert werden sollen. Daher habe ich das Gerät gestern bereits auf Debian 13 Trixie umgestellt. Dabei ist mir aufgefallen, dass sowohl Vivaldi wie auch Brave nicht auf die im Arch-Wiki benannte Konfiguration für Flags reagieren (siehe <a href="https://wiki.archlinux.org/title/Vivaldi#Making_flags_persistent">Vivaldi - Make flags persistent</a>). Das scheint zumindest bei Vivaldi eine Änderung zu sein, die Arch selber in das Paket integriert hat.</p>
<p>Unter Debian habe ich die Flags wie folgt persistent eingerichtet:</p>
<ol>
<li>In den Ordner <code>~.local/share/applications</code> habe ich die Menü-Datei vivaldi-stable.desktop kopiert. Die originale Datei findet man unter <code>/usr/share/applications</code></li>
<li>In der Datei habe ich den ersten Exec-Eintrag wie folgt angepasst:
<code>Exec=/usr/bin/vivaldi-stable --enable-features=AcceleratedVideoDecodeLinuxZeroCopyGL,AcceleratedVideoDecodeLinuxGL %U</code></li>
<li>Die Datei speichern</li>
</ol>
<p>Sobald man den Browser neu startet, sollte jetzt zumindest unter X11 (Wayland habe ich nicht getestet) die Videodekodierung über die Grafikkarte des Systems durchgeführt werden. Ich kann das mit dem Befehl <code>nvtop</code> kontrollieren. Es muss eine Ausgabe für DEC angezeigt werden.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Kein Kaffee mehr…</title><link>https://jan-iversen.de/posts/kein-kaffee-mehr/</link><pubDate>Thu, 30 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/kein-kaffee-mehr/</guid><description>&lt;p&gt;Vor gut zwei Wochen haben mich hartnäckige Halsschmerzen geplagt. Da ich also eh krank war und das Schlucken weh getan hat, habe ich mich entschlossen keinen Kaffee mehr zu trinken. Heute schreibe ich ein wenig, wie es mir nach etwa zwei Wochen ohne Kaffee geht.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="ich-trinke-gerne-und-viel-kaffee"&gt;Ich trinke gerne und viel Kaffee&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Kaffee habe ich während meiner Zeit bei der Bundeswehr kennengelernt. Ich war einige Wochen in Italien stationiert und dort habe ich mit dem Genuss von Espresso begonnen. Das Aroma eines frischen Espresso hat mich damals umgehauen und so kam es, dass ich mir in Deutschland gleich eine einfache Siebträgermaschine für zu Hause gekauft habe. Im Laufe der Zeit habe ich mich dann auch an den deutschen Filterkaffee gewöhnt. Bei meinem ehemaligen Arbeitgeber hatten wir eine eigene Kaffeemaschine im Büro und es war erstaunlich, wie viel Kaffee man doch trinken kann.
Heute steht bei mir in der Küche ein Vollautomat. In der Firma steht eine professionelle Kaffeemaschine. Mit anderen Worten: ich kann viel Kaffee trinken, wenn ich mag. Und das habe ich auch durchaus getan.
Aber durch die Halsschmerzen habe ich einfach aufgehört.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Vor gut zwei Wochen haben mich hartnäckige Halsschmerzen geplagt. Da ich also eh krank war und das Schlucken weh getan hat, habe ich mich entschlossen keinen Kaffee mehr zu trinken. Heute schreibe ich ein wenig, wie es mir nach etwa zwei Wochen ohne Kaffee geht.</p>
<h2 id="ich-trinke-gerne-und-viel-kaffee">Ich trinke gerne und viel Kaffee</h2>
<p>Kaffee habe ich während meiner Zeit bei der Bundeswehr kennengelernt. Ich war einige Wochen in Italien stationiert und dort habe ich mit dem Genuss von Espresso begonnen. Das Aroma eines frischen Espresso hat mich damals umgehauen und so kam es, dass ich mir in Deutschland gleich eine einfache Siebträgermaschine für zu Hause gekauft habe. Im Laufe der Zeit habe ich mich dann auch an den deutschen Filterkaffee gewöhnt. Bei meinem ehemaligen Arbeitgeber hatten wir eine eigene Kaffeemaschine im Büro und es war erstaunlich, wie viel Kaffee man doch trinken kann.
Heute steht bei mir in der Küche ein Vollautomat. In der Firma steht eine professionelle Kaffeemaschine. Mit anderen Worten: ich kann viel Kaffee trinken, wenn ich mag. Und das habe ich auch durchaus getan.
Aber durch die Halsschmerzen habe ich einfach aufgehört.</p>
<h2 id="wie-waren-die-ersten-tage">Wie waren die ersten Tage?</h2>
<p>Ich habe recht schnell die typischen Symptome eines Koffeinentzugs gehabt. Ständige, zum Glück leichte und gut aushaltbare Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und eine starke Müdigkeit. Besonders die ersten drei, vier Tage waren die Symptome stark. Aber ich konnte sie gut aushalten. Es war nicht unangenehm oder hat mich in meiner Arbeit beeinträchtigt. Nach den ersten Tagen habe ich dann bemerkt, wie gut ich schlafen konnte. Der Schlaf hat sich wieder erholsam angefühlt. Und ich habe auch bemerkt, wie meine Energie zurückkam. Natürlich habe ich mich auch von den Halsschmerzen (vermutlich irgendein grippaler Infekt) erholt. Aber nach ca. einer Woche habe ich mich viel lebendiger gefühlt.</p>
<h2 id="und-wie-ist-es-jetzt">Und wie ist es jetzt?</h2>
<p>Fast zwei Wochen sind vorbei. Der Vollautomat ist gereinigt und seitdem nicht wieder in Betrieb genommen worden. Ich trinke tagsüber jetzt Getreidekaffee oder Tee. Das Ritual oder den Genuss ein heißes Getränk zu trinken, brauche ich einfach. Und die beiden Varianten ersetzen für mich sehr gut den Kaffee.
Außerdem geht es mir körperlich und auch geistig aktuell viel besser. Ich fühle mich wacher. Und ich merke, der Kaffee fehlt mir aktuell nicht mehr. Der Entzug ist also abgeschlossen.</p>
<h2 id="wirst-du-wieder-kaffee-trinken">Wirst du wieder Kaffee trinken?</h2>
<p>Das ist eine sehr gute Frage. Ich werde vorerst weiter ohne Kaffee leben. Ich glaube, es war einfach nicht mehr gesund und gut für mich. Noch kann ich den Vollautomaten nicht entsorgen. Zum einen ist das Gerät nicht sehr alt und zum anderen wird meine Partnerin damit absolut nicht einverstanden sein. Aber ich selber denke mir: ohne Kaffee fühlt sich für mich alles besser an. Und wenn ich eins in den letzten Jahren gelernt habe: ich muss mehr auf mich selber hören und auf mich selber achten. Das habe ich hier gemacht.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Discovery von Daft Punk</title><link>https://jan-iversen.de/posts/hre-gerade-das-album-discovery/</link><pubDate>Wed, 29 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/hre-gerade-das-album-discovery/</guid><description>&lt;p&gt;Höre gerade das Album Discovery von Daft Punk. Ein musikalisches Highlight für mich :-)&lt;/p&gt;</description><content:encoded>&lt;p>Höre gerade das Album Discovery von Daft Punk. Ein musikalisches Highlight für mich :-)&lt;/p>
</content:encoded></item><item><title>Warum benutze ich XFCE?</title><link>https://jan-iversen.de/posts/warum-benutze-ich-xfce/</link><pubDate>Wed, 29 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/warum-benutze-ich-xfce/</guid><description>&lt;p&gt;Ich hatte geschrieben, dass ich aktuell XFCE unter Arch verwende. Bevor ich erkläre, was ich an XFCE so mag, erkläre ich vielleicht erst einmal, was XFCE überhaupt ist.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="grafische-oberflächen"&gt;Grafische Oberflächen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die meisten kennen Windows oder MacOS. Beide Betriebssysteme haben eine grafische Benutzeroberfläche. Und in beiden ist die Oberfläche so wie sie vom jeweiligen Hersteller vorgesehen ist. In Windows haben wir die Taskleiste mit dem Startmenü unten. In MacOS gibt es z. B. das ikonische Dock und die Titelleiste. Was bei beiden Systemen identisch ist: wir als Anwender können die Oberfläche nicht austauschen. Wir können einige Einstellungen verändern, ein wenig die Optik an unsere Vorlieben anpassen, ein Hintergrundbild setzen und dann ist im Wesentlichen Schluss.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte geschrieben, dass ich aktuell XFCE unter Arch verwende. Bevor ich erkläre, was ich an XFCE so mag, erkläre ich vielleicht erst einmal, was XFCE überhaupt ist.</p>
<h2 id="grafische-oberflächen">Grafische Oberflächen</h2>
<p>Die meisten kennen Windows oder MacOS. Beide Betriebssysteme haben eine grafische Benutzeroberfläche. Und in beiden ist die Oberfläche so wie sie vom jeweiligen Hersteller vorgesehen ist. In Windows haben wir die Taskleiste mit dem Startmenü unten. In MacOS gibt es z. B. das ikonische Dock und die Titelleiste. Was bei beiden Systemen identisch ist: wir als Anwender können die Oberfläche nicht austauschen. Wir können einige Einstellungen verändern, ein wenig die Optik an unsere Vorlieben anpassen, ein Hintergrundbild setzen und dann ist im Wesentlichen Schluss.</p>
<p>Möchten wir aber z. B. in Windows ein Dock haben. Oder in MacOS ein Startmenü, dann wird es schwierig. Vielleicht gibt es einige Drittanbieterlösungen, die so tiefgreifende Änderungen durchführen können, aber eigentlich sind beide Betriebssysteme so wie sie sind.</p>
<p>In Linux ist bekanntlich alles anders. Und so ist es mit den grafischen Benutzeroberflächen. Wer denkt, da gibt es nur eine… tja… nein. Ich kann wahrscheinlich zehn verschiedene Desktopumgebungen aufzählen. Und dann gibt es noch reine Fenstermanager. Den Unterschied erkläre ich hier nicht. Nur so viel… wir haben sehr viel Auswahl.
Die bekanntesten und auch am verbreitetsten sind mit Sicherheit Gnome und KDE Plasma. Beides sind mächtige und sehr moderne Benutzeroberflächen. Beide werden ständig weiterentwickelt und verfolgen aktuell auch ganz stark den Kurs voll auf Wayland zu setzen (ich erkläre nicht weiter, was Wayland ist. Das sprengt den Rahmen).
Daneben gibt es dann noch weniger verbreitete. Z. B. Cinnamon, der Desktop, den das Linux Mint-Team entwickelt. Und ich… ja ich benutze XFCE.</p>
<h2 id="was-ist-xfce">Was ist XFCE?</h2>
<p>XFCE ist eine sehr alte Desktopumgebung. Gnome und KDE Plasma sind ungefähr gleich alt. XFCE ist mittlerweile 28 Jahre alt. Also zum einen in der Softwarewelt ist das uralt, aber XFCE wird immer noch betreut und auch weiterentwickelt.
XFCE hat sich schon immer dadurch hervorgehoben, dass es sehr simpel aufgebaut ist. Der Fokus liegt auf Geschwindigkeit und gut durchdachte und sinnvolle Funktionen. Es gibt keinen grafischen Schnickschnack, nur sehr wenig Effekte und wenig mitgelieferte Tools. Für mich ideal: die grafische Benutzeroberfläche nervt mich nicht mit ständiger Ablenkung und sie verbraucht auch keine unnötige Ressourcen für Funktionen, die ich eh nicht nutze.</p>
<p>Und sie funktioniert stabil. Ich habe absolut keine Probleme bisher mit XFCE gehabt. Während KDE Plasma doch den ein oder anderen Bug hat und manchmal einfach abstürzt oder Gnome nach einem Update wieder mit neuen weggelassenen Funktionen oder seltsamen Entscheidungen überrascht (wo ist eigentlich das Systray?), bleibt XFCE sich sehr treu. Die grundsätzlichen Bedienkonzepte, UI-Elemente und Tools haben sich kaum im Laufe der Zeit geändert. Die technische Basis wurde beständig erneuert und ganz langsam geht die Entwicklung jetzt auch für XFCE wohl in Richtung Wayland. Es gibt ca. alle zwei Jahre ein Major-Release.</p>
<p>Mit anderen Worten: XFCE bringt für mich Stabilität, Verlässlichkeit und Kontinuität. Gerade in Verbindung mit Arch ist das angenehm. Ich könnte mehrmals am Tag nach Updates suchen und es wird immer irgendein Paket im System aktualisiert. Die grafische Benutzeroberfläche aber ist hier sehr selten vertreten. So habe ich eine recht hohe Sicherheit, dass nach den Updates XFCE weiter so funktioniert, wie ich es möchte.</p>
<p>Was ich noch sehr an XFCE schätze: es ist sehr gut anpassbar. Es ist kein KDE Plasma. Aber ich finde, es ist gar nicht so weit weg. Die Funktionen, die XFCE hat, können auch oft angepasst werden. Ich habe mir z. B. Rofi als Launcher und Fensterlisten-Menü eingerichtet. Ich benutze gar nicht das Startmenü und könnte es quasi weglassen.
Ich habe nur am oberen Bildschirmrand eine Leiste mit den Fenstern, dem Systemtray und der Uhr.
Ja… ich habe ein graues Theme eingerichtet. Die modernen, weißen oder gar dunklen Themes vertragen meine Augen überhaupt nicht. Also sieht mein Dateimanager Thunar ein wenig wie Windows 95 aus… grau. Und ganz ehrlich: perfekt für mich.</p>
<h2 id="x11-vs-wayland">X11 vs Wayland</h2>
<p>XFCE nutzt auch immer noch X11. Alle meine bisherigen Ausflüge in die Wayland-Welt, sei es unter Gnome oder KDE Plasma, hatten ihre kleineren oder größeren Probleme. Mein Emacs z. B. hat eine geringe Latenz beim Tippen. Mein Slicer für den 3D-Drucker macht mit Wayland ab und zu Probleme. Drag und Drop über verschiedene Applikationen hinweg funktioniert nicht immer. Manchmal verschwinden Inhalte aus der Zwischenablage. Für mich sind das alles einzeln betrachtet keine schlimmen Probleme. In Summe nervt es aber.</p>
<p>Unter XFCE mit X11 habe ich all diese Probleme nicht. Vielleicht sind diese Kinderkrankheiten von Wayland dann behoben, wenn XFCE auch Wayland kann.</p>
<h2 id="vielleicht-doch-mal-etwas-anderes-probieren">Vielleicht doch mal etwas anderes probieren?</h2>
<p>Aktuell sehe ich keinen Grund, einen anderen Desktop zu installieren. XFCE ist einfach rock solid und für mich der stabile Fels in der hektischen Arch-Welt. Ich warte auf ein neues Thinkpad. Und ich bin ernsthaft am überlegen, ob ich nicht vielleicht Debian darauf installiere. Dann hätte ich wohl die langweiligste Linux-Distribution mit dem langweiligsten Desktop auf dem langweiligsten Notebook. Interessante Idee.
<img loading="lazy" src="/ox-hugo/bildschirmfoto-2025-10-29-19-40-59.png"></p>
]]></content:encoded></item><item><title>LinkedIn und AI</title><link>https://jan-iversen.de/posts/linkedin-mchte-mit-den-inhalten/</link><pubDate>Fri, 24 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/linkedin-mchte-mit-den-inhalten/</guid><description>&lt;p&gt;Linkedin möchte mit den Inhalten KIs trainieren&amp;hellip; wenn ich mein Linkedin-Account öffne und mir die Beiträge so anschaue, würde ich sagen&amp;hellip; die sind sehr oft durch KI geschrieben worden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also trainieren wir jetzt KI mit KI-generierten Inhalten. Klingt nach einer großartigen Idee ;-)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;P. S. Natürlich muss man in den Einstellungen das Ganze ausschalten. Opt-Out statt Opt-In.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Linkedin möchte mit den Inhalten KIs trainieren&hellip; wenn ich mein Linkedin-Account öffne und mir die Beiträge so anschaue, würde ich sagen&hellip; die sind sehr oft durch KI geschrieben worden.</p>
<p>Also trainieren wir jetzt KI mit KI-generierten Inhalten. Klingt nach einer großartigen Idee ;-)</p>
<p>P. S. Natürlich muss man in den Einstellungen das Ganze ausschalten. Opt-Out statt Opt-In.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Plotter und Sticker</title><link>https://jan-iversen.de/posts/wenn-die-partnerin-einen-plotter/</link><pubDate>Wed, 22 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/wenn-die-partnerin-einen-plotter/</guid><description>&lt;p&gt;Wenn die Partnerin einen Plotter hat und Sticker drucken kann&amp;hellip; das muss man nutzen&lt;/p&gt;
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&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/6f7881f464.jpg"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Partnerin einen Plotter hat und Sticker drucken kann&hellip; das muss man nutzen</p>
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]]></content:encoded></item><item><title>Neun Tage Arch… nicht kaputt</title><link>https://jan-iversen.de/posts/btw-neun-tage-seit-der/</link><pubDate>Tue, 21 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/btw-neun-tage-seit-der/</guid><description>&lt;p&gt;Btw&amp;hellip; Neun Tage seit der Installation und Arch ist noch nicht kaputt&amp;hellip;&lt;/p&gt;
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&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/e41ad7bd85.png"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Btw&hellip; Neun Tage seit der Installation und Arch ist noch nicht kaputt&hellip;</p>
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</figure>

]]></content:encoded></item><item><title>AI und ich</title><link>https://jan-iversen.de/posts/ai-und-ich/</link><pubDate>Tue, 21 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/ai-und-ich/</guid><description>&lt;p&gt;Ich bin schon einige Male gefragt worden, ob meine Blogeinträge wirklich selber von mir geschrieben worden sind. Und ich kann sagen: ja. Sämtliche Texte sind von mir verfasst. Ich nutze ein LLM lediglich noch einmal zum Korrekturlesen. Aber die Frage ist schon seltsam. Ich schreibe einen Blogeintrag und jemand fragt dann, ob ich den geschrieben habe. Mir gibt das schon zu denken. Heute will ich ein wenig über meine Erfahrung und auch Meinung zu KI schreiben.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin schon einige Male gefragt worden, ob meine Blogeinträge wirklich selber von mir geschrieben worden sind. Und ich kann sagen: ja. Sämtliche Texte sind von mir verfasst. Ich nutze ein LLM lediglich noch einmal zum Korrekturlesen. Aber die Frage ist schon seltsam. Ich schreibe einen Blogeintrag und jemand fragt dann, ob ich den geschrieben habe. Mir gibt das schon zu denken. Heute will ich ein wenig über meine Erfahrung und auch Meinung zu KI schreiben.</p>
<h2 id="wofür-nutze-ich-ki">Wofür nutze ich KI</h2>
<p>Sowohl im Beruf wie auch im Privaten nutze ich KI. In meinem Fall ist es Google Gemini Pro. Ich nutze es wirklich oft. Im Beruf finde ich es sehr praktisch die KI mit Anforderungen und vorformulierten Inhalten für unser Ticketsystem zu füttern. Die KI gibt mir dann oft gute und verständlich formulierte Tickets zurück und gibt mir auch sinnvolle Ergänzungen oder Hinweise (z. B. weitere Akzeptanzkriterien). Ich nutze die KI auch für die ein oder andere Email, wenn ich mir selber nicht sicher bin, wie ich etwas gut formulieren kann. In beiden Fällen hilft mir die KI, ich spare Zeit und erhalte ein besseres Ergebnis.
Privat nutze ich die KI für viel mehr Dinge. Wie zu Beginn erwähnt, wird jeder Eintrag einmal von der KI auf Rechtschreibung und Grammatik geprüft. Das funktioniert soweit auch gut, wobei ich offenbar wenig Fehler beim Schreiben mache. Die KI meckert sehr selten mit mir.
Ich nutze sie auch für die Vorbereitung auf meine Rollenspielrunden. Generierung von NPCs, Szenenbeschreibungen, Handlungen ausformulieren kann eine KI wirklich gut. Ich gebe die Ideen rein und erhalte einen recht guten und ausführlichen Entwurf für die weitere Vorbereitung zurück.
Kochrezepte… funktionieren auch super. Der KI sagen, was noch da ist und worauf man in etwa Lust hat und schon hat man ein Rezept. Ich habe schon einige Kuchen gebacken und Hauptgerichte gekocht. Die Rezepte haben alle gut funktioniert.
Bei Internetrecherchen kann man Gemini auch recht passabel einsetzen. Wobei ich da durchaus dann skeptisch bleibe und Informationen mir gerne durch eine andere Quelle bestätigen lasse.
Und ich benutze die KI auch manchmal für echten Blödsinn. Ich habe einen Chat, in dem ein fiktives, dystopisches Szenario für eine Überwachungsgesellschaft erstellt habe. Was da an Antworten von Gemini zurückkommt ist teilweise lustig, teilweise besorgniserregend.
Es gibt noch viel mehr, aber das sind die wesentlichen Einsatzzwecke bei mir. Ich kontrolliere alles, was mir die KI sagt, sofern es wichtig ist. Ich vertraue ihr nicht. Im Gegenteil, ich bin sogar KI Skeptiker.</p>
<h2 id="warum-die-skepsis">Warum die Skepsis</h2>
<p>Eine KI (ich meine hier die Sprachmodelle wie ChatGPT, Gemini, Claude, …) ist nur eine Textgenerierungsmaschine. Sie wirken zwar sehr intelligent. Und man kann manchmal den Eindruck gewinnen, dass sie durchaus auf die ein oder andere Art denken, aber das können sie nicht. Sie können einfach sehr gut Text generieren.
Bei kreativen Anforderungen wie z. B. der Erstellung eines Charakters für das Rollenspiel ist eine KI richtig gut. Frage ich aber nach Fakten wird es manchmal sehr seltsam. Ich habe oft Gemini um Rat bei der Konfiguration von EMACS gefragt. Fast jede Antwort klang erstmal richtig gut. Technisch fundiert, sehr plausibel und völlig ausgedacht. Nichts von den Antworten stimmt einfach. Gemini denkt sich nicht existierende Pakete und Konfigurationen aus. Und es gibt sie einfach nicht. Und es fällt dann Gemini auch sehr schwer den Fehler zu erkennen und zu korrigieren. Ich weiß nicht, ob es nicht genügend Quellen mit Informationen zu EMACS gibt, aber erschreckend ist es schon. Eine KI kann einfach nicht zugeben, dass sie die Antwort einfach nicht weiß.
Und heute hatte ich dann auch einen anderen Totalausfall. Ich bin seit einigen Tagen erkältet. Und die Gelegenheit habe ich genutzt und den Kaffee einfach abgesetzt. Alle paar Jahre mache ich das und ich kenne die typischen Symptome eines Koffeinentzugs. Ich nutze dafür gerne das Wort “Kaffeeentzug”. Als ich es heute geschrieben habe, war ich unsicher. Zwei e oder drei e in der Mitte? Bei Schifffahrt ist es mir klar. Aber ich hatte kurz gestutzt und überlegt, ob es eine abweichende Regel für Vokale gibt. Ich habe das Gemini gefragt und hier ist die Antwort:</p>
<blockquote>
<p>Hallo! Du hast absolut recht, dein Gefühl trügt dich nicht. Auch wenn es logisch erscheint, ist “Kaffeeentzug” tatsächlich die korrekte Schreibweise.</p>
<p>Es wird nicht mit drei “e” geschrieben, obwohl das Wort aus “Kaffee” und “Entzug” zusammengesetzt ist.</p>
<p>☕ Die Regel dahinter
Im Deutschen gilt bei Wortzusammensetzungen die Regel, dass drei gleiche aufeinanderfolgende Buchstaben nur dann geschrieben werden, wenn ein Bindestrich gesetzt wird. Lässt man den Bindestrich weg, verschmelzen die drei gleichen Buchstaben zu zweien.</p>
<p>Korrekt: Kaffeeentzug</p>
<p>Auch korrekt (mit Bindestrich): Kaffee-Entzug</p>
<p>Falsch: Kaffeeeentzug</p>
<p>Ein anderes bekanntes Beispiel dafür ist das Wort “Schifffahrt”, das sich aus “Schiff” und “Fahrt” zusammensetzt. Auch hier werden aus den drei “f” nur zwei.</p>
<p>Du liegst also goldrichtig mit deiner Vermutung, dass deine ursprüngliche Schreibweise nicht stimmt.</p>
<p>Soll ich dir vielleicht noch weitere Beispiele für solche Wortzusammensetzungen zeigen?</p>
</blockquote>
<p>Also… Gemini… wie jetzt? Werden aus drei gleichen Buchstaben zwei und deine “korrekten” Beispiele sind falsch? Oder bleibt es bei drei gleichen Buchstaben und deine Aussagen sind falsch?
Ich habe die Antwort einige Male gelesen und war wirklich erstaunt, wie sehr sich die KI selber widerspricht.
Weder hatte ich Lust noch Zeit die Konversation mit Gemini fortzusetzen. Wobei ich mich schon frage, wie Gemini auf “Kaffeeeentzug” mit vier e kommt.</p>
<h2 id="wie-ich-ki-in-der-zukunft-sehe">Wie ich KI in der Zukunft sehe</h2>
<p>Aktuell deutet viel daraufhin, dass die KI-Blase evtl. platzt. Die Unternehmen sind absurd hoch bewertet. Ich persönlich glaube nicht, dass irgendeine dieser Firmen wirklich so viel wert sein kann. Aber das wird nur ein kurzfristiges Ereignis sein.
Technisch gesehen kann ich es nicht beurteilen, wohin sich die LLMs hinentwickeln. Es gibt Stimmen, die sagen, wir haben bereits jetzt die Hochphase der LLMs und besser können sie kaum noch werden. Andere Stimmen sagen, dass die Entwicklung weiter so rasant fortschreiten wird (wenn nicht die KI-Blase wirklich vorher platzt). Dann wird es spannend sein, ab wann wir solche Ausfälle wie weiter oben beschrieben nicht mehr erleben werden. Und ab wann wir eine KI nicht mehr von uns unterscheiden können.
Das sollen meine Gedanken zu KI sein. Die Idee kam mir vorhin, als ich eben diese Antwort zum Kaffeeentzug bekommen habe.</p>
<p>P.S. typische Symptome beim Absetzen von Koffein sind leichte, aber sehr gut aushaltbare Kopfschmerzen, die durchaus ein bis zwei Wochen andauern können. Ich spreche hier aus Erfahrung. Aber du kannst gerne eine KI dazu befragen. Die Antworten stimmen ;-)</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Christbaumkugeln aus dem 3D-Drucker</title><link>https://jan-iversen.de/posts/der-d-drucker-druckt-bereits/</link><pubDate>Tue, 14 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/der-d-drucker-druckt-bereits/</guid><description>&lt;p&gt;Der 3D Drucker druckt bereits die erste Christbaumkugel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/62b10718e3.jpg"&gt;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/media.jpg"&gt;&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der 3D Drucker druckt bereits die erste Christbaumkugel.</p>
<p><img loading="lazy" src="/ox-hugo/62b10718e3.jpg">
<img loading="lazy" src="/ox-hugo/media.jpg"></p>
]]></content:encoded></item><item><title>Zurück zu Arch</title><link>https://jan-iversen.de/posts/zurck-zu-arch/</link><pubDate>Mon, 13 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/zurck-zu-arch/</guid><description>&lt;p&gt;Mein Vorsatz, Ubuntu bis Ende Oktober zu nutzen, habe ich am Wochenende verworfen. Der Drang zu Wechseln war zu stark und es gab doch die ein oder andere Sache, die mich an Ubuntu gestört hat.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-hat-mich-gestört"&gt;Was hat mich gestört?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ubuntu verändert die Gnome-Oberfläche. Ich glaube, dass die Änderungen auch grundsätzlich für Gnome gut sind. Es gibt ein Tray und ein Dock. Damit sind wohl die beiden größten Kritikpunkte an Gnome in Ubuntu behoben. Aber ist euch schon einmal folgendes aufgefallen? Wenn das Dock am linken Bildschirmrand platziert ist (so wird es auch als Standardeinstellung installiert), dann ist die Uhr im oberen Panel nicht zentriert. Sie ist ein Stück nach rechts verrutscht. Und dann noch etwas… Wenn der Bildschirm entsperrt wird und eine Anwendung ist maximiert, muss das Fenster sich kurz “zurechtruckeln”. Ich glaube, dass der Windowmanager in Gnome zuerst die Fenster ohne Dock positionieren will. Dann wird das Dock wieder aktiviert und die Fenster müssen einmal neu in der Größe und Position angepasst werden. Mich hat das massiv gestört, dass die Fenster immer kurz sich bewegt haben.
Eine weitere Sache, die ich nicht besonders mag (und hier geht es um persönlichen Geschmack) ist das Yaru-Theme. Gerade die helle Variante ist mir viel zu weiß. Und die Schrift ist viel zu dünn. Ich habe Probleme, die Schrift nach einiger Zeit gut zu lesen.
Und dann gab es noch eine Sache, einen Bug. Aktuell können in der Version 25.10 keine Flatpaks aktualisiert oder installiert werden. Ich weiß, Canonical möchte gerne ihr eigenes Snap-Format forcieren. Dafür habe ich auch Verständnis. Aber Flatpak ist nun einmal in der Linuxwelt etabliert und sehr, sehr weit verbreitet. Viele Anwendungen gibt es als Flatpak und es ist einfach bequem. Soweit ich den Bug verstanden habe, liegt es an der Sicherheitseinrichtung AppAmor. Der Bug wurde sogar in der Beta-Phase gemeldet, aber nicht rechtzeitig zum Release behoben. Ich frage mich da schon, wo die Qualitätskontrolle ist und ob nicht gerade solch ein Bug noch hätte behoben werden müssen.
Was mich noch gestört hat… die Snap-Version von Firefox. Auf meinem PC funktioniert die Hardwarebeschleunigung in Firefox nicht auf Anhieb. Ich habe in dem Computer eine recht neue AMD 9070XT Grafikkarte. Und ich vermute, dass die im Snap gebündelte Mesa-Version nicht mit dieser Grafikkarte funktioniert. Es gibt Tricks, wie man das lösen kann. Aber ist das nicht eigentlich der Sinn eines Snaps oder Flatpaks? Das benötigte Bibliotheken dann auch in einer entsprechend aktuellen Version enthalten sind? Ich hatte auch noch andere interessante Probleme mit dem Snap-Paket. Ab und zu hat mein Firefox scheinbar das Profil vergessen. Und ich durfte dann mich auf Webseiten neu anmelden. Und die letzte Sache, die mich gestört hat: Die Snap-Version hat keinen Zugriff auf das tmp-Verzeichnis. Das benötige ich ab und zu, da ich aus Emacs heraus die ein oder andere HTML-Seite exportieren und diese dann in tmp liegt.
Die Probleme mit Firefox könnte ich lösen, wenn ich das Paket von Mozilla direkt installiere. Aber ich hatte auch einmal das Problem, dass trotz apt-pinning plötzlich wieder die Snap-Version installiert war.
Also… ein System, welches meine Wünsche nicht beachtet, möchte ich nicht.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Mein Vorsatz, Ubuntu bis Ende Oktober zu nutzen, habe ich am Wochenende verworfen. Der Drang zu Wechseln war zu stark und es gab doch die ein oder andere Sache, die mich an Ubuntu gestört hat.</p>
<h2 id="was-hat-mich-gestört">Was hat mich gestört?</h2>
<p>Ubuntu verändert die Gnome-Oberfläche. Ich glaube, dass die Änderungen auch grundsätzlich für Gnome gut sind. Es gibt ein Tray und ein Dock. Damit sind wohl die beiden größten Kritikpunkte an Gnome in Ubuntu behoben. Aber ist euch schon einmal folgendes aufgefallen? Wenn das Dock am linken Bildschirmrand platziert ist (so wird es auch als Standardeinstellung installiert), dann ist die Uhr im oberen Panel nicht zentriert. Sie ist ein Stück nach rechts verrutscht. Und dann noch etwas… Wenn der Bildschirm entsperrt wird und eine Anwendung ist maximiert, muss das Fenster sich kurz “zurechtruckeln”. Ich glaube, dass der Windowmanager in Gnome zuerst die Fenster ohne Dock positionieren will. Dann wird das Dock wieder aktiviert und die Fenster müssen einmal neu in der Größe und Position angepasst werden. Mich hat das massiv gestört, dass die Fenster immer kurz sich bewegt haben.
Eine weitere Sache, die ich nicht besonders mag (und hier geht es um persönlichen Geschmack) ist das Yaru-Theme. Gerade die helle Variante ist mir viel zu weiß. Und die Schrift ist viel zu dünn. Ich habe Probleme, die Schrift nach einiger Zeit gut zu lesen.
Und dann gab es noch eine Sache, einen Bug. Aktuell können in der Version 25.10 keine Flatpaks aktualisiert oder installiert werden. Ich weiß, Canonical möchte gerne ihr eigenes Snap-Format forcieren. Dafür habe ich auch Verständnis. Aber Flatpak ist nun einmal in der Linuxwelt etabliert und sehr, sehr weit verbreitet. Viele Anwendungen gibt es als Flatpak und es ist einfach bequem. Soweit ich den Bug verstanden habe, liegt es an der Sicherheitseinrichtung AppAmor. Der Bug wurde sogar in der Beta-Phase gemeldet, aber nicht rechtzeitig zum Release behoben. Ich frage mich da schon, wo die Qualitätskontrolle ist und ob nicht gerade solch ein Bug noch hätte behoben werden müssen.
Was mich noch gestört hat… die Snap-Version von Firefox. Auf meinem PC funktioniert die Hardwarebeschleunigung in Firefox nicht auf Anhieb. Ich habe in dem Computer eine recht neue AMD 9070XT Grafikkarte. Und ich vermute, dass die im Snap gebündelte Mesa-Version nicht mit dieser Grafikkarte funktioniert. Es gibt Tricks, wie man das lösen kann. Aber ist das nicht eigentlich der Sinn eines Snaps oder Flatpaks? Das benötigte Bibliotheken dann auch in einer entsprechend aktuellen Version enthalten sind? Ich hatte auch noch andere interessante Probleme mit dem Snap-Paket. Ab und zu hat mein Firefox scheinbar das Profil vergessen. Und ich durfte dann mich auf Webseiten neu anmelden. Und die letzte Sache, die mich gestört hat: Die Snap-Version hat keinen Zugriff auf das tmp-Verzeichnis. Das benötige ich ab und zu, da ich aus Emacs heraus die ein oder andere HTML-Seite exportieren und diese dann in tmp liegt.
Die Probleme mit Firefox könnte ich lösen, wenn ich das Paket von Mozilla direkt installiere. Aber ich hatte auch einmal das Problem, dass trotz apt-pinning plötzlich wieder die Snap-Version installiert war.
Also… ein System, welches meine Wünsche nicht beachtet, möchte ich nicht.</p>
<h2 id="es-ist-wieder-arch">Es ist wieder Arch</h2>
<p>Also habe ich am Samstag dann kurz entschlossen mir das ISO der Archinstallation auf einen USB-Stick geladen und dann Arch installiert. Ich habe nicht die komplette Hardcore-Installation durchgeführt und jeden Schritt einzeln mit Hilfe des Wiki abgearbeitet. Archinstall war mir schon eine große Hilfe, um zügig ein Basissystem auf dem Laptop zu haben. Das war nämlich der erste Computer, den ich umgestellt habe. Zuerst mit KDE. Aber ich habe mich dann doch für XFCE entschieden. Ich will erst einmal Wayland ein wenig fernbleiben und beobachte aus der Ferne, wie die Entwicklung da weiter geht (Fun Fact: KDE ist mir auf beiden Rechnern mehrmals beim Login eingefroren….).</p>
<h2 id="xfce-retro-oder-was">XFCE… Retro oder was?</h2>
<p>Für diejenigen, die nicht wissen, was XFCE ist… es ist eine sehr “alte” Desktopumgebung. Mit alt meine ich, sie sieht sehr klassisch aus und verhält sich auch sehr klassisch. Die Entwicklung findet nur sehr langsam statt, größere Versionen gibt es ca. alle zwei Jahre. Ich habe also eine sehr stabile, sich kaum verändernde grafische Benutzeroberfläche und als Unterbau ein Rolling Release-System. Das ist auch eine schräge Kombination. Aber mir gefällt XFCE… ich habe jetzt wieder Rofi als Launcher, virtuelle Desktops, kann die Dinge, die mir wichtig sind, einstellen. Und die Optik… ist mir egal.</p>
<h2 id="du-wechselst-doch-eh-bald-wieder">Du wechselst doch eh bald wieder…</h2>
<p>Ja… mag sein. Aber eigentlich frage ich mich… wohin??? Arch bietet eigentlich alles, was ich haben möchte. Es ist eine Community-geführte Distribution. Das gefällt mir schon einmal. Sie ist grundsätzlich sehr simpel aufgebaut. Das Wiki ist eine exzellente Quelle für die Konfiguration. Man muss nur wissen, was man haben möchte und wo man es im Wiki findet. Und dann läuft es. Ja… das System benötigt ein wenig Pflege. Man sollte schon regelmäßig Updates installieren, alte Pakete löschen und ab und zu die News auf der Arch-Homepage lesen. Aber ehrlich… das ist gar nicht so schlimm. Ich mag es so. Ein wenig muss ich vielleicht basteln. Aber es läuft schnell und ich verstehe, was ich hier mache. Und wenn etwas schief geht… auf beiden Systemen habe ich Snapshots eingerichtet. Ich kann also durchaus nach einem fehlerhaften Update einen älteren Stand booten und dann auf Fehlersuche gehen.</p>
<p>I use Arch, btw</p>
<figure>
    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/223d53947f.png"/> 
</figure>

]]></content:encoded></item><item><title>Arch… btw</title><link>https://jan-iversen.de/posts/i-use-arch-btw/</link><pubDate>Sat, 11 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/i-use-arch-btw/</guid><description>&lt;p&gt;I use Arch, btw&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/image.png"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>I use Arch, btw</p>
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    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/image.png"/> 
</figure>

]]></content:encoded></item><item><title>Ubuntu 25.10</title><link>https://jan-iversen.de/posts/heute-wird-ubuntu-verffentlicht-und/</link><pubDate>Thu, 09 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/heute-wird-ubuntu-verffentlicht-und/</guid><description>&lt;p&gt;Heute wird Ubuntu 25.10 veröffentlicht. Und ja&amp;hellip; noch habe ich auf beiden Computern Ubuntu im Einsatz. Auf dem Laptop ist bereits 25.10 installiert und es läuft sehr unauffällig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es juckt aber in den Fingern wieder zu wechseln. Es bleibt spannend, ob ich bis Ende Oktober durchhalte ;-)&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Heute wird Ubuntu 25.10 veröffentlicht. Und ja&hellip; noch habe ich auf beiden Computern Ubuntu im Einsatz. Auf dem Laptop ist bereits 25.10 installiert und es läuft sehr unauffällig.</p>
<p>Es juckt aber in den Fingern wieder zu wechseln. Es bleibt spannend, ob ich bis Ende Oktober durchhalte ;-)</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Ich muss meinen Führerschein tauschen</title><link>https://jan-iversen.de/posts/ich-muss-meinen-fhrerschein-tauschen/</link><pubDate>Wed, 08 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/ich-muss-meinen-fhrerschein-tauschen/</guid><description>&lt;p&gt;Diejenigen, die einen Führerschein haben, trifft es früher oder später. Wir dürfen den Führerschein austauschen. Ich habe mich jetzt darum gekümmert. Wobei&amp;hellip; ich habe nur den ersten Schritt erledigt. Und das lässt mich schon wieder an der Digitalisierung von Behörden zweifeln.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="wer-ist-zuständig"&gt;Wer ist zuständig?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Erst einmal musste ich herausfinden, welche Führerscheinstelle eigentlich für mich zuständig ist. Ich wohne nicht mehr in dem Ort, in dem ich ursprünglich in jungen Jahren die Fahrerlaubnis erworben habe. Ein Blick auf die Homepage der &amp;ldquo;Fahrerlaubnisbehörde des Kreises Stormarn&amp;rdquo; hat mich in meiner Meinung bestätigt, die sind wohl zuständig. Immerhin steht es so auf der Homepage. Also schicke ich dort wohl alles hin.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Diejenigen, die einen Führerschein haben, trifft es früher oder später. Wir dürfen den Führerschein austauschen. Ich habe mich jetzt darum gekümmert. Wobei&hellip; ich habe nur den ersten Schritt erledigt. Und das lässt mich schon wieder an der Digitalisierung von Behörden zweifeln.</p>
<h2 id="wer-ist-zuständig">Wer ist zuständig?</h2>
<p>Erst einmal musste ich herausfinden, welche Führerscheinstelle eigentlich für mich zuständig ist. Ich wohne nicht mehr in dem Ort, in dem ich ursprünglich in jungen Jahren die Fahrerlaubnis erworben habe. Ein Blick auf die Homepage der &ldquo;Fahrerlaubnisbehörde des Kreises Stormarn&rdquo; hat mich in meiner Meinung bestätigt, die sind wohl zuständig. Immerhin steht es so auf der Homepage. Also schicke ich dort wohl alles hin.</p>
<h2 id="was-muss-ich-eigentlich-alles-einreichen">Was muss ich eigentlich alles einreichen?</h2>
<p>Eine gute Behörde liebt Papier. Die Homepage begrüßt einen förmlich mit einem PDF-Formular, welches man ausfüllen muss. Aber Obacht&hellip; hier ist schon die erste Falle&hellip; Die Fahrerlaubnisbehörde spricht vom Umtausch des alten Papierführerscheins in den &ldquo;neuen&rdquo; Kartenführerschein (den es nun auch schon seit 1999 gibt&hellip;). Das PDF, welches mir hier als Bürger angeboten wird, bezieht sich auf diesen Führerschein. Und dann noch gleich ein zweites PDF&hellip; für die Beantragung einer Übersendung eines Karteikartenabschnitts&hellip; Karteikartenwas???? Ich ahne schon schlimmes. Die Personen, die noch einen Führerschein aus Papier haben, dürfen wohl bei der ursprünglichen Behörde (siehe oben&hellip; da wo man gewohnt hat, als man sich mit Fahrstunden und missgelaunten Prüfern abgequält hat) einen Antrag stellen, dass jemand aus einem verstaubten Holzkasten eine Karteikarte raussucht. Auf der steht dann hochoffiziell (also mit Stempel), dass man in dem Ort zu einer Zeit vor vielen Jahren eine Fahrerlaubnis erworben hat. Davon wird dann eine Abschrift (Fotokopie???) gemacht und an die zuständige Behörde (also in dem Kreis, in dem man wohnt) schickt&hellip;. uff&hellip; zumindest stelle ich mir das so vor. Aber das Gute&hellip; ich habe ja bereits einen EU-Führerschein. Mich betrifft das nicht.
Die Suche geht weiter auf der Homepage. Denn auch, wenn vom Umtausch des unbefristeten EU-Führerschein in den neuen, befristeten gesprochen wird, ein passendes Antragsformular findet man nicht auf Anhieb. Ich suche also&hellip; und suche und finde dann etwas versteckt sehr viele weitere Formulare. Auch das gewünschte für den Austausch der Plastikkarte, die mich berechtigt ein KFZ zu fahren. Spannend&hellip;
Ich habe also ein PDF&hellip; immerhin kann ich es am Computer ausfüllen. Aber elektronisch übermitteln? Nein&hellip; bitte den Antrag per Post (das ist die Behörde mit den Posthörnern und Kutschen&hellip;) einreichen. Inklusive einem biometrischen Foto, einer Kopie des Ausweises und natürlich eine Kopie des alten Führerscheins. Zum Glück habe ich einen Drucker&hellip; sonst wäre das schwer geworden&hellip; Also Führerschein und Ausweiß abfotografieren und dann ausdrucken. Immerhin ist das Foto digital&hellip; Ich fühle mich weniger wie ein Höhlenmensch&hellip; Aber der tote Baum aus dem Drucker, der tut mir schon leid&hellip;. Aber wir sind ordentliche Bürger und die Behörden haben ihren Prozess. Und als Kanban-Liebhaber mag ich Prozesse.
Ich habe also viel Papier mit Toner verschönert und auf dem Unterschriftblatt einen Krakel gemacht, der meine Unterschrift sein soll. Es fehlt das Foto.</p>
<h2 id="fotos-gehen-doch-digital-oder">Fotos gehen doch digital, oder?</h2>
<p>Ein biometrisches Foto&hellip; ok&hellip; kein Problem&hellip; Also mit dem Smartphone ein Selfie geht wohl leider nicht. Die Behörde möchte auch ein physisches Foto. Und mein Drucker ist jetzt nicht überragend. Aber macht nichts, wir haben in Bargteheide wirklich noch eine Fotografin. Und dort kann man auch kurzfristig biometrische Fotos machen lassen. Das war heute. Ich bin kurz hin, die sehr nette Fotografin hat von mir drei Fotos gemacht. Wir haben das am wenigsten grimmig aussehende genommen, sie hat die Fotos ausgedruckt (zugegeben: auf einem echt guten Fotodrucker) und mir dann in die Hand gedrückt. Eines der Fotos habe ich dann auf dem Unterschriftblatt mit etwas Kleber fixiert. Damit die Behörde es dann gerade einscannen kann. Denn in mein Führerschein wird ja eine verkleinerte Version des Fotos gedruckt.</p>
<h2 id="und-jetzt-weg-mit-dem-antrag">Und jetzt weg mit dem Antrag?</h2>
<p>Alle Dokumente inklusive einem netten Anschreiben (das habe ich dann mal von einer KI schreiben lassen&hellip; Digitalisierung und so) sind jetzt in einem schicken B5-Umschlag. Adresse natürlich handgeschrieben, ich traue mich nicht den Umschlag durch den Drucker zu schicken. Die &ldquo;Briefmarke&rdquo; ist immerhin die Internetmarke der Post (das waren die mit der Kutsche). Also #PORTO und dann einen Code aus Buchstaben und Ziffern. Ich habe mich sehr modern gefühlt, als ich das mittels Stift auf den Umschlag schreiben durfte.
Morgen werfe ich dann alles in einen Briefkasten, der hier schräg gegenüber steht. Dann bin ich gespannt, ob der Antrag auch klappt.</p>
<h2 id="da-war-doch-sehr-viel-digitalisierung-im-spiel-oder">Da war doch sehr viel Digitalisierung im Spiel, oder?</h2>
<p>Liebe Behörde&hellip;
Ein PDF anzubieten hat nichts mit Digitalisierung zu tun. Mich zu zwingen ein physisches Foto erstellen zu lassen und auf ein Formular zu kleben erinnert mich ein wenig an die Bastelstunde in der Grundschule&hellip; Warum kann ich nicht alles wirklich digital über eure Homepage einreichen? Ich schicke euch jetzt Papier zu, dass ihr doch eh nur wieder einscannt&hellip; Mich wundern die 12 Wochen (!) Bearbeitungszeit keineswegs.
Würde ich so bei mir in der Firma Anforderungen an die Entwicklung bearbeiten&hellip; ich wäre wohl meinen Job los. Bitte denkt Digitalisierung mal wirklich zu Ende. Und verdammt nochmal&hellip; schreibt auf eurer Homepage auch die korrekten Prozesse. Ich möchte nicht wissen, wie oft ihr am Tag angerufen werden, weil ein Bürger oder Bürgerin nicht versteht, was sie jetzt machen soll.</p>
<h2 id="alles-wird-gut">Alles wird gut</h2>
<p>Naja&hellip; ich bin ja skeptisch, dass das alles funktioniert. Ich habe natürlich um die Übersendung des neuen Führerscheins an das Bürgerbüro in Bargteheide gebeten. Ich habe ja wenig vertrauen, dass das wirklich klappt. Aber ich halte euch auf dem Laufenden.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Lektüre für die nächste Zeit</title><link>https://jan-iversen.de/posts/lektre-fr-die-nchste-zeit/</link><pubDate>Mon, 06 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/lektre-fr-die-nchste-zeit/</guid><description>&lt;p&gt;Lektüre für die nächste Zeit.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/b4b32371da.jpg"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Lektüre für die nächste Zeit.</p>
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    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/b4b32371da.jpg"/> 
</figure>

]]></content:encoded></item><item><title>Ich spiele zur Zeit Stardew Valley</title><link>https://jan-iversen.de/posts/ich-spiele-zur-zeit-stardew/</link><pubDate>Sun, 05 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/ich-spiele-zur-zeit-stardew/</guid><description>&lt;p&gt;Ich gebe zu… ich bin ein Casual Gamer. Ich mag es nicht, wenn Spiele eine sehr komplizierte Mechanik haben oder ich besonders geschickt sein muss. Mich frustriert das eher und ich lege die Spiele sehr schnell wieder beiseite. Ein Spiel ist für mich gut, wenn es eine spannende Geschichte hat. Oder wenn ich stundenlang gemütlich einer Tätigkeit wie z. B. Angeln oder Bergbau nachgehen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf der Switch habe ich sehr viel Animal Crossing gespielt. Und mit sehr viel meine ich ca. 300-400 Stunden. Also wenig im Gegensatz zu anderen Animal Crossing-Profis. Mein Ziel war es, das Museum zu füllen. Bis auf einige Kunstwerke habe ich mittlerweile alles zusammen. Da ich aber sonst in Animal Crossing alles für mich wichtige entdeckt habe, bin ich jetzt zu Stardew Valley übergegangen (welches ich auf dem PC bzw. Steamdeck spiele).&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe zu… ich bin ein Casual Gamer. Ich mag es nicht, wenn Spiele eine sehr komplizierte Mechanik haben oder ich besonders geschickt sein muss. Mich frustriert das eher und ich lege die Spiele sehr schnell wieder beiseite. Ein Spiel ist für mich gut, wenn es eine spannende Geschichte hat. Oder wenn ich stundenlang gemütlich einer Tätigkeit wie z. B. Angeln oder Bergbau nachgehen kann.</p>
<p>Auf der Switch habe ich sehr viel Animal Crossing gespielt. Und mit sehr viel meine ich ca. 300-400 Stunden. Also wenig im Gegensatz zu anderen Animal Crossing-Profis. Mein Ziel war es, das Museum zu füllen. Bis auf einige Kunstwerke habe ich mittlerweile alles zusammen. Da ich aber sonst in Animal Crossing alles für mich wichtige entdeckt habe, bin ich jetzt zu Stardew Valley übergegangen (welches ich auf dem PC bzw. Steamdeck spiele).</p>
<p>Ja… ich spiele zum ersten Mal richtig Stardew Valley. Mittlerweile habe ich das erste Jahr im Spiel hinter mir und es macht einfach Spaß. Es hat eine angenehme Lernkurve. Das Spiel führt einen sanft in die unfassbar große Vielfalt der Möglichkeiten ein. Und man merkt an jeder Ecke, dass der Entwickler wirklich viel Herzblut in dieses Spiel gesteckt hat.</p>
<p>Zu Beginn war ich eigentlich nur am Hof und an der Mine interessiert. Mittlerweile habe ich das Ende der Mine erreicht und bin jetzt dabei den Anbau der Pflanzen auszubauen. Eigentlich waren mir die NPCs im Dorf eher egal. Aber mittlerweile merke ich, dass mich auch die Geschichten der Figuren wirklich interessiert. Also laufe ich regelmäßig durch das Dorf, spreche mit jedem und schenke Gegenstände. Und das mache ich nur, um die nächste Sequenz der individuellen Geschichten zu erleben.</p>
<p>Ich bin gespannt, wie lange mich das Spiel noch fesseln wird. Aber gefühlt bin ich wohl immer noch am Anfang. Es gibt noch so viele Rätsel und Geheimnisse, zu entdecken. Wer ist der Zwerg in der Mine? Was hat es mit dem Zauberer auf sich? Wieso leben kleine, seltsame Wesen im Gemeindezentrum… und so viel mehr. Ich befürchte, das Spiel wird mich noch ein wenig länger beschäftigen… und dabei war eigentlich meine Idee, irgendwann mit Octopath Traveler zu beginnen. Dann muss das Spiel wohl noch etwas länger auf dem Pile of Shame liegen und warten.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Wenn der Endgegner in Runde 2 stirbt: Gedanken eines Spielleiters</title><link>https://jan-iversen.de/posts/wenn-der-endgegner-in-runde/</link><pubDate>Tue, 30 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/wenn-der-endgegner-in-runde/</guid><description>&lt;p&gt;Aktuell leite ich zwei Dungeons and Dragons-Kampagnen. Einmal “Curse of Strahd”, die gerade begonnen hat und dann noch die Erweiterungen zu “Dragon of Icespire Peak”. Gestern hatten wir eine gemeinsame Session zur zweiten Kampagne. Ich will heute ein wenig von dem Kampf und der Schwierigkeit des Balancing und Frustation schreiben.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-ist-geschehen"&gt;Was ist geschehen?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Meine Gruppe ist in der ersten Erweiterung der Kampagne. Wir sind dort gerade im Finale, bevor es dann in die nächsten großen Abschnitt der Handlung übergeht. Zur Handlung: Wir sind an der Schwertküste und irgendwelche Kultisten stören den allgemeinen Frieden (ich will nicht mehr verraten…). Meine Spieler, alles glorreiche Helden, kümmern sich um das Problem, denn es macht sonst niemand.
Gestern sollte eine Höhle erkundet werden, die wohl eine wichtige Operationsbasis für eben genannte Kultisten ist. Es gibt verschiedene Wege durch die Höhle und das Abenteuer sieht mehrere Kämpfe vor. Die Gruppe sollte also bereits einiges ihrer Mittel (Zauberslots, Lebenspunkte, Fähigkeiten) aufgebraucht haben. Das hat auch soweit in meinem Plan funktioniert. Womit ich eher weniger gerechnet habe, die Gruppe ist sehr zielstrebig durch die Höhle ohne Entdeckung direkt zur Chefin der Operation gelangt. Und nach einer sehr kurzen Konversation wurde der erste Feuerball geschleudert und der Kampf brach aus. Kurz gesagt: die vermeintliche Endgegnerin war nach zwei Runden besiegt. Nicht besonders episch…
Mein Eindruck war, die Gruppe hatte dennoch viel Spaß. Also ist es erst einmal gut. Aber dennoch nagt es an mir.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell leite ich zwei Dungeons and Dragons-Kampagnen. Einmal “Curse of Strahd”, die gerade begonnen hat und dann noch die Erweiterungen zu “Dragon of Icespire Peak”. Gestern hatten wir eine gemeinsame Session zur zweiten Kampagne. Ich will heute ein wenig von dem Kampf und der Schwierigkeit des Balancing und Frustation schreiben.</p>
<h2 id="was-ist-geschehen">Was ist geschehen?</h2>
<p>Meine Gruppe ist in der ersten Erweiterung der Kampagne. Wir sind dort gerade im Finale, bevor es dann in die nächsten großen Abschnitt der Handlung übergeht. Zur Handlung: Wir sind an der Schwertküste und irgendwelche Kultisten stören den allgemeinen Frieden (ich will nicht mehr verraten…). Meine Spieler, alles glorreiche Helden, kümmern sich um das Problem, denn es macht sonst niemand.
Gestern sollte eine Höhle erkundet werden, die wohl eine wichtige Operationsbasis für eben genannte Kultisten ist. Es gibt verschiedene Wege durch die Höhle und das Abenteuer sieht mehrere Kämpfe vor. Die Gruppe sollte also bereits einiges ihrer Mittel (Zauberslots, Lebenspunkte, Fähigkeiten) aufgebraucht haben. Das hat auch soweit in meinem Plan funktioniert. Womit ich eher weniger gerechnet habe, die Gruppe ist sehr zielstrebig durch die Höhle ohne Entdeckung direkt zur Chefin der Operation gelangt. Und nach einer sehr kurzen Konversation wurde der erste Feuerball geschleudert und der Kampf brach aus. Kurz gesagt: die vermeintliche Endgegnerin war nach zwei Runden besiegt. Nicht besonders episch…
Mein Eindruck war, die Gruppe hatte dennoch viel Spaß. Also ist es erst einmal gut. Aber dennoch nagt es an mir.</p>
<h2 id="wie-war-der-kampf-gedacht">Wie war der Kampf gedacht?</h2>
<p>Das Abenteuer ist ein vorbereitetes und fertig geschriebenes Kaufabenteuer. Wir haben diese Kampagne bisher auch sehr geradelinig verfolgt. Sie ist solide (nicht überragend) aber ich hatte das auch damals gesagt, dass dies die weniger komplexe Kampagne sein muss. Ich kann nicht zwei komplexe Kampagnen wie “Fluch des Strahd” leiten. Da würde mir irgendwann der Kopf platzen.
Die Gegner sind im Abenteuer vorgegeben und es gibt auch Hinweise für die Kämpfe. Bisher hat das auch sehr gut funktioniert. Nur hier… die Endgegnerin hat gar nicht funktioniert. Sie war eine mächtige Magierien, die durchaus der Gruppe gefährlich werden könnte… könnte… wenn sie nicht so verdammt wenig Lebenspunkte und miserable Rüstungsklasse hätte. Beides habe ich sogar während meiner Vorbereitung noch erhöht. Und dennoch war es nicht möglich ihre magischen Fähigkeiten zumindest einmal zur Geltung zu bringen. Auch der tierische Begleiter war keine wirkliche Gefahr, obwohl er sich in jeder Runde fast wieder komplett heilen konnte.</p>
<h2 id="warum-ärgere-ich-mich">Warum ärgere ich mich?</h2>
<p>Nun… der Kampf hat sich für mich nicht episch angefühlt. Eine Endgegnerin und die Gruppe hat mir ihr quasi den felsigen Höhlenboden aufgewischt. Ein wenig mehr hatte ich mir schon erhofft. Ich will meine Gruppe nicht grundsätzlich töten. Aber es hat sich absolut nicht gefährlich angefühlt. Und das ärgert mich dann schon.</p>
<h2 id="was-mache-ich-demnächst-anders">Was mache ich demnächst anders?</h2>
<p>Ich werde mir stärker anschauen, wie viele Lebenspunkte die Gegner haben. Meine Gruppe kann durchaus sehr viel Schaden in kurzer Zeit austeilen. Da muss ich gegenhalten. Entweder benötige ich mehr Gegner auf einmal. Oder eben einen deutlich stärkeren. Vielleicht war es hier aber auch einfach Pech, weil die Gruppe andere Kämpfe quasi übersprungen hat und in der Situation noch zu stark war. Vielleicht finde ich auch mehr Anregungen im Internet (z. B. auf Reddit), wie die Kämpfe besser gestaltet werden können.</p>
<h2 id="wie-geht-es-für-die-gruppe-weiter">Wie geht es für die Gruppe weiter?</h2>
<p>Das verrate ich nicht. Aber ich habe durchaus Ideen, wie ich diesen Kampf, so wie er verlaufen ist, in die Geschichte einbaue. Darauf freue ich mich dann sehr. Ich mache aus meiner Niederlage einen neuen Aspekt für die Geschichte. Und so wird es dann großartig für alle.</p>
<h2 id="wie-macht-ihr-das">Wie macht ihr das?</h2>
<p>Falls ihr Vorschläge habt, wie ihr Kämpfe gut balanced oder mit solchen Niederlagen umgeht, schreibt mir gerne.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Kurz Innehalten</title><link>https://jan-iversen.de/posts/manchmal-muss-man-kurz-innehalten/</link><pubDate>Sun, 28 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/manchmal-muss-man-kurz-innehalten/</guid><description>&lt;p&gt;Manchmal muss man kurz innehalten und auf seine Umgebung achten.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/1fb89b28f6.jpg"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal muss man kurz innehalten und auf seine Umgebung achten.</p>
<figure>
    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/1fb89b28f6.jpg"/> 
</figure>

]]></content:encoded></item><item><title>Kurzer Tipp für Ubuntu</title><link>https://jan-iversen.de/posts/kurzer-tipp-fr-ubuntu-mir/</link><pubDate>Sun, 28 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/kurzer-tipp-fr-ubuntu-mir/</guid><description>&lt;p&gt;Kurzer Tipp für Ubuntu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mir ist aufgefallen, dass ich in der Ubuntu 25.04 und 25.10 keine Hardwarevideobeschleunigung in Firefox aktivieren konnte. Ich habe in zwei Systemen eine AMD GPU. Scheinbar wird ein Paket des Mesa-Treiber nicht installiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um das zu beheben im Terminal das fehlende Paket installieren:&lt;/p&gt;
&lt;div class="highlight"&gt;&lt;pre tabindex="0" style="color:#f8f8f2;background-color:#272822;-moz-tab-size:4;-o-tab-size:4;tab-size:4;-webkit-text-size-adjust:none;"&gt;&lt;code class="language-shell" data-lang="shell"&gt;&lt;span style="display:flex;"&gt;&lt;span&gt;sudo apt install mesa-va-drivers
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/div&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Kurzer Tipp für Ubuntu.</p>
<p>Mir ist aufgefallen, dass ich in der Ubuntu 25.04 und 25.10 keine Hardwarevideobeschleunigung in Firefox aktivieren konnte. Ich habe in zwei Systemen eine AMD GPU. Scheinbar wird ein Paket des Mesa-Treiber nicht installiert.</p>
<p>Um das zu beheben im Terminal das fehlende Paket installieren:</p>
<div class="highlight"><pre tabindex="0" style="color:#f8f8f2;background-color:#272822;-moz-tab-size:4;-o-tab-size:4;tab-size:4;-webkit-text-size-adjust:none;"><code class="language-shell" data-lang="shell"><span style="display:flex;"><span>sudo apt install mesa-va-drivers
</span></span></code></pre></div>]]></content:encoded></item><item><title>Vom Spieler zum Spielleiter: Meine Reise mit D&amp;D</title><link>https://jan-iversen.de/posts/warum-leite-ich-zwei-ddkampagnen/</link><pubDate>Sat, 27 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/warum-leite-ich-zwei-ddkampagnen/</guid><description>&lt;h2 id="worum-geht-es-hier"&gt;Worum geht es hier?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich bin Spielleiter mit Herzblut. Ich nehme dich mit auf diese Reise hinter den Spielleiter schirm. Ich zeige dir, wie ich zum Spielleiter geworden bin. Und gehe auf meine Verbindung zum Beruf ein.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="wie-bin-ich-zum-pen-and-paper-rollenspiel-gekommen"&gt;Wie bin ich zum Pen&amp;amp;Paper-Rollenspiel gekommen?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Bevor ich selber mit Pen&amp;amp;Paper-Rollenspiel angefangen habe, kann ich dieses tolle Hobby lediglich indirekt durch Computerspiele. Mein erstes Rollenspiel am Computer war Neverwinter Nights. Dieses Spiel basiert, soweit ich weiß, auf den Regeln der dritten Edition Dungeons and Dragons. Ich habe dieses Spiel geliebt. Die Geschichte, die Charaktere, die Welt fand ich einfach toll. Danach habe ich immer wieder andere Rollenspiele am Computer gespielt.
Corona hat mich dann zum Pen&amp;amp;Paper gebracht. Wie es wohl vielen von uns ging, war auch ich viele Wochen zu Hause. Und irgendetwas musste ich ja in der Zeit machen. Also habe ich im Internet nach Pen&amp;amp;Paper-Rollenspiel in Hamburg gesucht und bin auf den Verein &lt;a href="https://www.sdnv.de"&gt;SDNV&lt;/a&gt; in Hamburg gestoßen. Ein Verein nur für das Rollenspiel. Und sie hatten sich im Internet soweit organisiert und dort Spielrunden angeboten. Also habe ich meine ersten Versuche gewagt. Es war das System FATE und es ging um Star Wars. Mit ersterem konnte ich zu dem Zeitpunkt gar nichts anfangen aber Star Wars… count me in.
Wir spielten online und ich lernte, was Pen&amp;amp;Paper-Rollenspiel eigentlich bedeutet. Irgendwann waren aber unsere Abenteuer als Eingreiftruppe der Rebellion zu Ende. Und ich hatte keine Runde mehr zum Mitspielen. Es dauerte ein wenig, als jemand Fluch des Strahd angeboten hat. Endlich… Dungeons and Dragons und wir wollten persönlich zusammenspielen. Super. Also Regelbücher gekauft, Charakter gebaut und ab ging es in das düstere Abenteuer rund um Strahd.
Aber wie der Fluch des Strahd, lag auf dieser Runde auch ein Fluch. Leider löste sich die Gruppe dann nach einigen Sessions aus diversen Gründen auf.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<h2 id="worum-geht-es-hier">Worum geht es hier?</h2>
<p>Ich bin Spielleiter mit Herzblut. Ich nehme dich mit auf diese Reise hinter den Spielleiter schirm. Ich zeige dir, wie ich zum Spielleiter geworden bin. Und gehe auf meine Verbindung zum Beruf ein.</p>
<h2 id="wie-bin-ich-zum-pen-and-paper-rollenspiel-gekommen">Wie bin ich zum Pen&amp;Paper-Rollenspiel gekommen?</h2>
<p>Bevor ich selber mit Pen&amp;Paper-Rollenspiel angefangen habe, kann ich dieses tolle Hobby lediglich indirekt durch Computerspiele. Mein erstes Rollenspiel am Computer war Neverwinter Nights. Dieses Spiel basiert, soweit ich weiß, auf den Regeln der dritten Edition Dungeons and Dragons. Ich habe dieses Spiel geliebt. Die Geschichte, die Charaktere, die Welt fand ich einfach toll. Danach habe ich immer wieder andere Rollenspiele am Computer gespielt.
Corona hat mich dann zum Pen&amp;Paper gebracht. Wie es wohl vielen von uns ging, war auch ich viele Wochen zu Hause. Und irgendetwas musste ich ja in der Zeit machen. Also habe ich im Internet nach Pen&amp;Paper-Rollenspiel in Hamburg gesucht und bin auf den Verein <a href="https://www.sdnv.de">SDNV</a> in Hamburg gestoßen. Ein Verein nur für das Rollenspiel. Und sie hatten sich im Internet soweit organisiert und dort Spielrunden angeboten. Also habe ich meine ersten Versuche gewagt. Es war das System FATE und es ging um Star Wars. Mit ersterem konnte ich zu dem Zeitpunkt gar nichts anfangen aber Star Wars… count me in.
Wir spielten online und ich lernte, was Pen&amp;Paper-Rollenspiel eigentlich bedeutet. Irgendwann waren aber unsere Abenteuer als Eingreiftruppe der Rebellion zu Ende. Und ich hatte keine Runde mehr zum Mitspielen. Es dauerte ein wenig, als jemand Fluch des Strahd angeboten hat. Endlich… Dungeons and Dragons und wir wollten persönlich zusammenspielen. Super. Also Regelbücher gekauft, Charakter gebaut und ab ging es in das düstere Abenteuer rund um Strahd.
Aber wie der Fluch des Strahd, lag auf dieser Runde auch ein Fluch. Leider löste sich die Gruppe dann nach einigen Sessions aus diversen Gründen auf.</p>
<h2 id="wie-bin-ich-zum-spielleiter-geworden">Wie bin ich zum Spielleiter geworden?</h2>
<p>Und hier war ich dann angelangt. Ich wollte weiter Rollenspiele spielen. Aber irgendwie ergab sich keine Runde als Mitspieler. Also habe ich für mich die Entscheidung getroffen: ich leite einfach selber. Denn wenn ich eins bereits wusste: Spielleiter gibt es nie genug…
Angenfangen habe ich dann mit dem ersten Abenteuer aus dem Buch “Candlekeep Mysteries”. Ich war so stark aufgeregt… was mache ich, wenn die Spieler unerwartete Entscheidungen treffen? Wie improvisiere ich? Wie schaffe ich es dennoch die Geschichte wie im Buch zu spielen? Was mache ich bei Regelfragen, wenn ich selber es nicht weiß? Du kannst dir nicht vorstellen, wie stark ich den Druck zu Beginn empfunden habe. Aber irgendwie hat es geklappt. Das Abenteuer ist ideal für einen Einstieg. Die Gruppe wird gleich zu Beginn an einen Ort gebracht, von dem sie nicht entfliehen kann (bzw… es gilt herauszufinden, wie man wieder weg kann). Es ist quasi eine Minisandbox. Aber dennoch mit sehr stark definiertem Rahmen. Alles hat geklappt und aus dem Oneshot wurde dann quasi eine erste Kampagne. Wir haben aus dem Buch weitere Abenteuer gespielt und irgendwie hat es sich nach einer ersten Kampagne angefühlt.
Mir hat das Leiten von Anfang an so viel Spaß gemacht, dass ich sehr früh dann ein Abenteuer für eine zweite Gruppe angeboten habe. Zwei aufeinander aufbauende Dungeon Crawls. Und danach ging es dann in die erste richtige Kampagne “Stormkings Thunder”. Zwei Jahre haben wir diese Kampagne gespielt und ich mir das weitere Handwerkszeug zum Leiten angeeignet. Natürlich gab es Sessions, da hatte ich mal weniger Lust. Und ich war auch froh, dass wir dann irgendwann das Ende erreicht haben. Aber ich war auch Stolz. Die erste D&amp;D-Kampagne bis zu Ende geleitet und erfolgreich abgeschlossen.</p>
<h2 id="warum-leite-ich-lieber">Warum leite ich lieber?</h2>
<p>Mittlerweile habe ich bemerkt, dass ich lieber leite als selber spiele. Obwohl ich als Spielleiter sehr viel Zeit für die Vorbereitung investiere, macht mir genau das Spaß. Ich plane die nächsten Sessions, entwickle die Geschichte weiter, reagiere auf die Einfälle meiner Spieler und versuche das dann wieder mit der Geschichte zu vereinen. Ich versuche meinen Spielern immer Optionen zu geben und dennoch einen Rahmen vorzugeben, damit wir die Geschichte verfolgen. Aber ich liebe es auch, wenn die Spieler manchmal total schräge Einfälle haben und mich dann überraschen.
Mir gibt Rollenspiel sehr viel zurück. Es ist für mich eine ideale Auszeit vom Alltag. Und gerade Leiten macht mir besonders viel Spaß. Denn hier kann ich auch meine anderen Interessen ausleben.</p>
<h2 id="welche-parallelen-gibt-es-zu-meinem-beruf">Welche Parallelen gibt es zu meinem Beruf?</h2>
<p>Ich bin Produktowner. Was das genau ist, werde ich bestimmt irgendwann mal in diesem Blog beschreiben. Aber kurz gesagt, ich muss täglich diverse Themen organisieren und mit Menschen zusammen Ziele definieren und dann dafür sorgen, dass diese erreicht werden. Und jetzt schau dir Rollenspiel an… ich treffe mich mit einer Gruppe von Menschen, um ein Ziel zu erreichen. Du siehst die Parallele? Für mich ist es vergleichbar mit meinem Beruf. Ob man es nun Session oder Meeting nennt. Auf beides muss ich mich vorbereiten. Es gibt ein Ziel, dass erreicht werden soll. Aber der Weg dahin ist noch nicht klar. Das muss dann die Gruppe (oder eben die Entwickler) selber definieren und finden.
Ich glaube, dass durch das Rollenspiel meine Fähigkeiten im Beruf ein Meeting zu moderieren besser geworden sind. Ich gebe nur noch die Probleme und den Rahmen vor und lasse dann das Team selber den Weg zur Lösung finden. Ich greife dann nur noch ein, wenn wir uns vom Weg zu sehr entfernen und das Ziel aus den Augen verlieren. Ich plane natürlich im Voraus und behalte das große ganze im Auge. Und das trifft sowohl auf das Leiten einer Kampagne wie auch die Umsetzung einer Anforderung oder gar eines Projekts zu (Eine Kampagne ist eigentlich ein Projekt).
Du siehst, irgendwie mache ich in meiner Freizeit etwas sehr ähnliches wie im Berufsleben. Die Begriffe sind nur anders und ich hole kein Kanban-Board raus. Aber ob nun eine Quest oder eine Entwicklungsaufgabe besprochen wird… Ein Abenteuer ist es immer.</p>
<h2 id="was-kommt-als-nächstes">Was kommt als nächstes?</h2>
<p>Ja… ich habe angefangen “Fluch es Strahd” zu leiten. Egal, wohin ich schaue, es zählt zu den beliebtesten und wohl besten Dungeons &amp; Dragons-Kampagnen. Die erste Session liegt bereits hinter uns. Und ich bin gespannt, wie dieses Projekt… ähm diese Kampagne dann weiter fortschreitet.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Erstmal Kaffee</title><link>https://jan-iversen.de/posts/erstmal-kaffee-was-ist-das/</link><pubDate>Thu, 25 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/erstmal-kaffee-was-ist-das/</guid><description>&lt;p&gt;Erstmal Kaffee&amp;hellip;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was ist das für ein Einhorn? Das ist das Orgmode-Logo.&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/image.jpg"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Erstmal Kaffee&hellip;.</p>
<p>Was ist das für ein Einhorn? Das ist das Orgmode-Logo.</p>
<figure>
    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/image.jpg"/> 
</figure>

]]></content:encoded></item><item><title>Org-Roam-UI… oder: Wie wurde die Notizvorschau repariert.</title><link>https://jan-iversen.de/posts/orgroamui-oder-wie-wurde-die/</link><pubDate>Wed, 24 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/orgroamui-oder-wie-wurde-die/</guid><description>&lt;p&gt;Ich benutze Emacs. Unter anderem verwende ich es für die Planung, Vorbereitung und Nachbereitung meiner Pen&amp;amp;Paper-Runde “Fluch des Strahd”. Diese Kampagne hat eine hohe Komplexität. Es gibt viele Non-Player-Charakters (NPC), Orte, Ereignisse und Geheimnisse, die mit einander zusammenhängen. Das Buch der Kampagne ist leider nicht besonders gut strukturiert. Beim ersten Lesen ist mir bereits aufgefallen, dass sehr viele Informationen z. B. zu NPCs über das gesamte Buch verstreut sind. Als Spielleiter benötige ich aber alle Informationen gebündelt. Nur so kann ich gezielt Hinweise einstreuen, die wichtig sind. Meine Aufgabe ist es, die Gruppe grundsätzlich einen Rahmen zu geben, in dem sie sich bewegen können. Und sie sollten auch genug Informationen haben, damit sie Entscheidungen treffen können. Ich weiß, dass kann kontrovers gesehen werden (Railroad vs. Sandbox…), aber so ist mein Stil. Und bisher scheinen meine Mitspieler das zu mögen.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ich benutze Emacs. Unter anderem verwende ich es für die Planung, Vorbereitung und Nachbereitung meiner Pen&amp;Paper-Runde “Fluch des Strahd”. Diese Kampagne hat eine hohe Komplexität. Es gibt viele Non-Player-Charakters (NPC), Orte, Ereignisse und Geheimnisse, die mit einander zusammenhängen. Das Buch der Kampagne ist leider nicht besonders gut strukturiert. Beim ersten Lesen ist mir bereits aufgefallen, dass sehr viele Informationen z. B. zu NPCs über das gesamte Buch verstreut sind. Als Spielleiter benötige ich aber alle Informationen gebündelt. Nur so kann ich gezielt Hinweise einstreuen, die wichtig sind. Meine Aufgabe ist es, die Gruppe grundsätzlich einen Rahmen zu geben, in dem sie sich bewegen können. Und sie sollten auch genug Informationen haben, damit sie Entscheidungen treffen können. Ich weiß, dass kann kontrovers gesehen werden (Railroad vs. Sandbox…), aber so ist mein Stil. Und bisher scheinen meine Mitspieler das zu mögen.</p>
<p>Nun zu Emacs und meinen Vorbereitungen. Ich lese also die Kampagne und will für mich selber die Informationen festhalten. Außerdem möchte ich sie auch miteinder verknüpfen. Kurz geschrieben: ich will ein eigenes Wiki aufbauen. Dazu gibt es für Emacs das Paket Org-roam (<a href="https://www.orgroam.com/">Homepage</a>). Org-Roam erstellt Notizen mit Metainformationen. Zusätzlich legt es eine Datenbank an, in der Verlinkungen und einige weitere Meta-Informationen enthalten sind. Soweit, so gut.</p>
<p>Nun möchte ich aber für die Kampagne in Org-Roam einen eigenen Bereich mit Notizen haben. Es soll getrennt von anderen Notizen sein. Org-Roam kann das grundsätzlich. Es gibt aber ein zusätzliches Modul Org-Roam-UI. Dies kann die Vernetzungen im Browser abbilden. Es ist interaktiv, kann die Notizen anzeigen und sogar auf Emacs reagieren. Verwendet man, wie ich, einen zusätzliche, separierten Ort für die Notizen, funktioniert die Ansicht der Notizen nicht. Man kann zwar das Netzwerk im Browser sehen, aber der Inhalt einer Notiz wird mit einem HTTP-Fehler beantwortet. Der Fehler wird in diesem <a href="https://github.com/org-roam/org-roam-ui/issues/236">Github-Issue</a> beschrieben.</p>
<p>Ich bin kein Entwickler. Und kann die vermeintliche Lösung nicht bei mir umsetzen. Aber ich arbeite in einer Softwarefirma. Und ein sehr geschätzer Kollege ist Softwareentwickler und verwendet ebenfalls Emacs und kann sogar Lisp. Also habe ich ihn gefragt, ob er mir nicht helfen kann. Und er hat für mich folgende Lösung implementiert. Vielen lieben Dank an dieser Stelle für die Hilfe.</p>
<p>Vielleicht hilft sie jemand anderen.</p>
<p>In Doom-Emacs muss dieser Code in der <code>config.el</code> ergänzt werden. Danach dann den Sync in Doom ausführen und die Anzeige der Notizen funktioniert.</p>
<div class="highlight"><pre tabindex="0" style="color:#f8f8f2;background-color:#272822;-moz-tab-size:4;-o-tab-size:4;tab-size:4;-webkit-text-size-adjust:none;"><code class="language-lisp" data-lang="lisp"><span style="display:flex;"><span>  <span style="color:#75715e">;; Fix für Org-Roam-UI</span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>  (defvar jan/org-roam-ui--roam-directory <span style="color:#66d9ef">nil</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>  (defun jan/org-roam-ui--advice-set-dir (fun <span style="color:#66d9ef">&amp;rest</span> args)
</span></span><span style="display:flex;"><span>    (<span style="color:#66d9ef">let</span> ((old-value org-roam-directory))
</span></span><span style="display:flex;"><span>      (<span style="color:#66d9ef">setq</span> org-roam-directory jan/org-roam-ui--roam-directory)
</span></span><span style="display:flex;"><span>      (prog1
</span></span><span style="display:flex;"><span>          (<span style="color:#a6e22e">apply</span> fun args)
</span></span><span style="display:flex;"><span>        (<span style="color:#66d9ef">setq</span> org-roam-directory old-value))))
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>  (advice-add <span style="color:#e6db74">&#39;httpd/node</span> <span style="color:#e6db74">:around</span> <span style="color:#e6db74">&#39;jan/org-roam-ui--advice-set-dir</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>  (advice-add <span style="color:#e6db74">&#39;httpd/img</span> <span style="color:#e6db74">:around</span> <span style="color:#e6db74">&#39;jan/org-roam-ui--advice-set-dir</span>)
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>  (defun jan/org-roam-ui--save-dir (<span style="color:#66d9ef">&amp;rest</span> args)
</span></span><span style="display:flex;"><span>  (when org-roam-ui-mode
</span></span><span style="display:flex;"><span>    (<span style="color:#66d9ef">setq</span> jan/org-roam-ui--roam-directory org-roam-directory)))
</span></span><span style="display:flex;"><span>
</span></span><span style="display:flex;"><span>  (advice-add <span style="color:#e6db74">&#39;org-roam-ui-mode</span> <span style="color:#e6db74">:after</span> <span style="color:#e6db74">&#39;jan/org-roam-ui--save-dir</span>)
</span></span></code></pre></div><h2 id="beispielvorschau-im-browser--spoiler">Beispielvorschau im Browser (Spoiler)</h2>
<details class="spoiler-block">
<summary>Vorsicht: Spoiler! (Klicken zum Anzeigen)</summary>
<div class="spoiler-content">
<figure>
    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/orgroamui.png"/> 
</figure>
</div>
</details>
]]></content:encoded></item><item><title>Warum benutze ich Emacs?</title><link>https://jan-iversen.de/posts/warum-benutze-ich-emacs/</link><pubDate>Mon, 22 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/warum-benutze-ich-emacs/</guid><description>&lt;p&gt;Heute möchte ich ein wenig über Emacs schreiben. Für mich ist Emacs mittlerweile ein sehr wichtiges Werkzeug in meiner persönlichen aber auch beruflichen Organisation geworden. Im folgenden werde ich kurz beschreiben, wie ich als Nichtentwickler Emacs für mein Wissens- und Projektmanagement verwende? Wie nutze ich Emacs im Beruf und Privat?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber vielleicht sollten wir zuerst klären: Was ist Emacs?&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-ist-eigentlich-emacs"&gt;Was ist eigentlich Emacs?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich glaube, auf diese Frage gibt es eigentlich keine wirkliche Antwort. Schaue ich in die Wikipedia, dann wird Emacs als Texteditor definiert. Auch die Homepage des GNU Emacs-Projekt beschreibt Emacs als “freien, erweiterbaren und konfigurierbaren Texteditor und mehr”. Dieses “und mehr” ist der gemeine Teil der Beschreibung.
Nach meiner bisherigen Erfahrung mit Emacs würde ich folgende Definition nennen:
“Emacs ist eine vielfach verwendbare, anpassbare und freie Plattform mit diversen Textmanipulationsmöglichkeiten sowie Anwendungsprogrammen.” Klingt irgendwie etwas sperrig. Man kann in Emacs Softwareentwicklung durchführen, man kann damit Projektorganisation durchführen, man kann aber auch darin seine RSS-Feeds lesen, Spiele spielen, Musik hören, im Internet surfen,…. und man kann auch Texte darin schreiben.
Also bleiben wir vielleicht beim Texteditor… fürs Erste.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchte ich ein wenig über Emacs schreiben. Für mich ist Emacs mittlerweile ein sehr wichtiges Werkzeug in meiner persönlichen aber auch beruflichen Organisation geworden. Im folgenden werde ich kurz beschreiben, wie ich als Nichtentwickler Emacs für mein Wissens- und Projektmanagement verwende? Wie nutze ich Emacs im Beruf und Privat?</p>
<p>Aber vielleicht sollten wir zuerst klären: Was ist Emacs?</p>
<h2 id="was-ist-eigentlich-emacs">Was ist eigentlich Emacs?</h2>
<p>Ich glaube, auf diese Frage gibt es eigentlich keine wirkliche Antwort. Schaue ich in die Wikipedia, dann wird Emacs als Texteditor definiert. Auch die Homepage des GNU Emacs-Projekt beschreibt Emacs als “freien, erweiterbaren und konfigurierbaren Texteditor und mehr”. Dieses “und mehr” ist der gemeine Teil der Beschreibung.
Nach meiner bisherigen Erfahrung mit Emacs würde ich folgende Definition nennen:
“Emacs ist eine vielfach verwendbare, anpassbare und freie Plattform mit diversen Textmanipulationsmöglichkeiten sowie Anwendungsprogrammen.” Klingt irgendwie etwas sperrig. Man kann in Emacs Softwareentwicklung durchführen, man kann damit Projektorganisation durchführen, man kann aber auch darin seine RSS-Feeds lesen, Spiele spielen, Musik hören, im Internet surfen,…. und man kann auch Texte darin schreiben.
Also bleiben wir vielleicht beim Texteditor… fürs Erste.</p>
<h2 id="wozu-verwende-ich-emacs">Wozu verwende ich Emacs?</h2>
<p>Ich bin kein Softwareentwickler. Zwar habe ich früher, also in meinen jungen Jahren, ein wenig Softwareentwicklung gelernt (und damit meine ich Turbo Pascal, etwas C und ganz wenig Assembler), aber ich bin es nicht geworden. Meine Arbeit und auch mein Privatleben besteht zum Großteil daraus, Projekte zu verwalten. Und was gehört dazu? Informationen niederschreiben, Informationen wieder finden, Informationen zu verändert. Also ich muss Wissen managen. Emacs ist das Werkzeug, dass mich dabei unterstützt.</p>
<h2 id="was-nutze-ich-in-emacs">Was nutze ich in Emacs?</h2>
<h3 id="welches-emacs-denn">Welches Emacs denn?</h3>
<p>Jetzt wird es wohl etwas technisch. Ich verwende nicht die Basisversion von GNU Emacs (im folgenden spreche ich von Vanilla). Bei mir läuft auf sämtlichen Computern Doom Emacs (<a href="https://github.com/doomemacs/doomemacs">Homepage von Doom</a>). Das ist eine angepasste, vorkonfigurierte Version von Emacs. Ich habe einige Gründe, warum ich Doom und nicht Vanilla Emacs nutze.</p>
<ol>
<li>
<p>Vanilla Emacs sorgt für Schmerzen in meiner linken Hand.
Das ist eine gar nicht so untypische Begleiterscheinung, wenn man Emacs verwendet. Die Tastenkombinationen werden über STRG bzw. Alt durchgeführt. Und es gibt sehr, sehr, sehr viele Tastenkombinationen. Ich habe schnell festgestellt, dass ich damit Probleme bekomme.
Doom konfiguriert Emacs so um, dass es ein modaler Editor ist. Emacs verhält sich dann ähnlich wie VIM. Ich kann viele Tastenkombinationen durch die Leertaste starten. Ich finde die Tastenkombinationen auch für mich logischer und einfacher. Und mir tut die Hand nicht weh. Also -&gt; Doom</p>
</li>
<li>
<p>Doom bringt alles wichtige gleich mit
Ich muss mich nicht mit der Konfiguration von Emacs zu sehr beschäftigen. Da kann sehr viel Zeit aufgebracht werden, bis Emacs so funktioniert, wie man es gerne haben möchte. Und ich bin kein Softwareentwickler. Die Konfiguration ist in Lisp geschrieben. Der Sprache, in der auch Emacs selbst entwickelt ist. Ich verstehe bedingt den Code. Aber wenn etwas nicht funktioniert, dann bin ich meistens aufgeschmissen.</p>
<p>&gt; Fun Fact: LLMs wie Gemini können bei Problemen mit Emacs so gut wie gar nicht helfen. Fast alle Antworten, die ich von Google Gemini erhalte, sind ausgedacht. Es ist erschreckend schlecht.</p>
</li>
<li>
<p>Doom sieht gut aus
Ja…. es ist ein Texteditor. Aber Doom sieht wirklich gut aus. Da musste ich nicht viel ändern. Außer ein anderes Themes und eine angepasste Schrift, passt es.</p>
</li>
</ol>
<p>Es gibt noch mehr Gründe für Doom Emacs. Aber die drei sind die wesentlichen.</p>
<h3 id="pakete-funktionen-komm-auf-den-punkt-dot">Pakete, Funktionen??? Komm auf den Punkt.</h3>
<h4 id="mein-fundament-orgmode">Mein Fundament: Orgmode</h4>
<p>Ja… was benutze ich nun. Der wichtigste Grund für mich…. Orgmode. Ganz klar. Der Orgmode ist genial. Ich kann gar nicht sagen, wie viel Spaß es mir macht, ein Meetingprotokoll im Orgmode zu schreiben. Oder z. B. diesen Blogeintrag… ich schreibe das gerade in Emacs im Orgmode. Und exportiere dann den Inhalt in Markdown. Das kann Emacs. Ich kann auch eine Latex- oder PDF-Datei erzeugen. Cool, oder? Ich verwende insbesondere beruflich auch viel die Agenda sowie die TODO-Verwaltung. Orgmode ist wie ein Werkzeugkasten mit wirklich sehr viel und gutem Werkzeug. Ich muss nur für mich selber entscheiden, was ich denn mit dem Werkzeugkasten genau machen möchte.</p>
<h4 id="notizenverwaltung-leicht-gemacht-denote">Notizenverwaltung leicht gemacht: Denote</h4>
<p>Denote (<a href="https://protesilaos.com/emacs/denote">Handbuch</a>) ist ein sehr bekanntes Paket von Protesilaos Stavrou (auch bekannt als Prot). Damit kann ich meine Notizen super verwalten. Dieser Blogeintrag ist auch eine Denote-Notiz. Ich mag den Ansatz, dass die gesamte Verwaltung über den Dateinamen in Verbindung des Frontmatter durchgeführt wird. Wirklich geniale Idee. Im Beruf stelle ich immer mehr auf Denote um. Projekte, Meetingmitschriften, normale Notizen verwalte ich nahezu komplett über Denote. Ich kann schnell etwas finden. Es ist einfach und simpel und dennoch mächtig.</p>
<h4 id="d-and-d-kampagnen-managen-org-roam">D&amp;D-Kampagnen managen: Org-Roam</h4>
<p>Jetzt wird es richtig abgefahren. Ich leite aktuell zwei Dungeons and Dragons-Runden. Dafür benötige ich auch viele Notizen. Und die Notizen müssen unter einander verlinkt sein. So gibt es z. B. NPCs, Orte, Ereignisse und Sessions. Wenn also in einer Session zwei NPCs eine Rolle spielen und diese sich an einem Ort befinden, verlinke ich von der Notiz für die Session zu den entsprechenden anderen Notizen. Org-Roam bietet dafür sehr gute Funtionen an. Ich kann auch z. B. in einer Notiz sehen, welche Backlinks es gibt. Also welche anderen Notizen verweisen auf diese Notiz. Mit einem Plugin kann ich dieses Wissensnetz visualisieren. Mir hilft es ungemein, so meine Kampagnen zu verwalten. Wobei… ich aktuell nur eine der beiden Kampagnen über Org-Roam und Emacs verwalte. Die andere läuft weiterhin in meinem Obsidian. Das ist der letzte Anwendungsfall bei mir für Obsidian (aber Obsidian ist auch genial… ich mag Emacs nur lieber).</p>
<h4 id="was-nutze-ich-sonst">Was nutze ich sonst?</h4>
<p>Nun… eigentlich nur eine Sache… alle Dateien, egal ob Denote oder Org-Roam oder normale Texte sind bei mir alle im Orgmode-Format abgelegt. Es sind also normale Textdateien, die mit Markupinformationen angereichert sind. So kann ich sie mir dann auch auf dem Smartphone zum Beispiel anschauen. Ein normaler Texteditor reicht schon, dann kann ich den Inhalt lesen.</p>
<h2 id="warum-emacs-und-nicht-programm-x-y-oder-z">Warum Emacs und nicht Programm X, Y oder Z?</h2>
<p>Ich habe schon kurz Obsidian erwähnt. Obsidian ist genial. Und ich habe es längere Zeit genutzt (ca. zwei Jahre). Mir hat in Obsidian eine gute Möglichkeit der Aufgabenverwaltung gefehlt. Und es gibt keinen wirklichen Kalender. Außerdem… Emacs ist schon wirklich nerdig. Es ist total anders als sämtliche anderen Programme. Das hat mich schon immer gereizt. Im Prinzip… der Orgmode war dann das endgültige Argument. Die Möglichkeit Textpassagen einfach ein- oder auzuklappen, ist genial. Todos sind einfach verwaltet. Für mich funktioniert Emacs einfach gut (unter Linux ist es super, Windows ist gut… könnte gerne etwas schneller sein).</p>
<h2 id="ist-emacs-etwas-für-dich">Ist Emacs etwas für dich?</h2>
<p>Emacs hat eine steile Lernkurve. Und ich werde niemals am Ende der Lernkurve ankommen. Aber ich glaube, Emacs belohnt mich auch. Ich lerne immer wieder eine neue Funktion dazu. Und freue mich über all die Kleinigkeiten, die einfach funktionieren und mir Arbeit abnehmen.
Also stell dir vielleicht diese beiden Fragen.</p>
<ol>
<li>Willst du etwas völlig Neues lernen?</li>
<li>Kannst und willst du dafür einiges an Zeit aufbringen?</li>
</ol>
<p>Wenn du beide Fragen mit Ja beantwortest… dann schau dir doch Emacs mal an. Prot hat einige gute Videos. Schau dir auch vielleicht ein Video zum Orgmode an. Und dann verspürst du auch den Drang ein Programm kennenzulernen, welches so anders ist.</p>
<figure>
    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/emacs-blogeintrag.png"/> 
</figure>

]]></content:encoded></item><item><title>Ein Geständnis: Ich bin Distrohopper</title><link>https://jan-iversen.de/posts/ein-gestndnis-ich-bin-distrohopper/</link><pubDate>Sun, 21 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/ein-gestndnis-ich-bin-distrohopper/</guid><description>&lt;h2 id="was-ist-distrohopping"&gt;Was ist Distrohopping?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ich habe hier einfach mal Kagi (meine Suchmaschine der Wahl) nach einer Definition gefragt.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Distrohopping bezeichnet das Ausprobieren und Wechseln zwischen verschiedenen Linux-Distributionen (kurz: Distros) oder anderen Betriebssystemen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist ein Hobby für viele Nutzer, die sich für freie Software interessieren und die Vielfalt und Flexibilität von Betriebssystemen erkunden möchten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Beschreibung trifft es sehr gut. Im Endeffekt installiert jemand, der zwischen den Distros hin- und herwechselt immer wieder sein System neu. Das kann zum Teil sehr oft geschehen.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<h2 id="was-ist-distrohopping">Was ist Distrohopping?</h2>
<p>Ich habe hier einfach mal Kagi (meine Suchmaschine der Wahl) nach einer Definition gefragt.</p>
<blockquote>
<p>Distrohopping bezeichnet das Ausprobieren und Wechseln zwischen verschiedenen Linux-Distributionen (kurz: Distros) oder anderen Betriebssystemen.</p>
<p>Es ist ein Hobby für viele Nutzer, die sich für freie Software interessieren und die Vielfalt und Flexibilität von Betriebssystemen erkunden möchten.</p>
<p>Diese Beschreibung trifft es sehr gut. Im Endeffekt installiert jemand, der zwischen den Distros hin- und herwechselt immer wieder sein System neu. Das kann zum Teil sehr oft geschehen.</p>
</blockquote>
<h2 id="warum-mache-ich-es">Warum mache ich es?</h2>
<p>Es gibt verschiedene Gründe für das Distrohopping. Bevor ich verrate, warum ich es mache, zähle ich vier mögliche Gründe auf:</p>
<ol>
<li>Erkundung und Lernen
Der Nutzer möchte einfach möglichst viele verschiedene Distributionen kennenlernen.</li>
<li>Suche nach perfekter Passform
Irgendetwas an der aktuellen Distribution stört den Nutzer. Er sucht das perfekte System und wechselt daher auf eine andere Distro.</li>
<li>Zeitvertreib
Es kann einfach Spaß machen, sich etwas neues anzuschauen</li>
<li>Ungelöste Fehler
Das ist die schlimmere Variante von 2. Der Nutzer hat in einer Distribution einen Bug, den er nicht beheben kann.</li>
</ol>
<p>Nun zu mir…. Ich distrohoppe wirklich viel. Meine Partnerin lacht immer schon, wenn ich ihr den aktuellen Namen der Distribution sage und um einen neuen Sticker bitte (Sie hat einen Plotter und kann fantastische Sticker damit herstellen). Bei mir ist es eine Art Drang zu wechseln. Ich nutze eine Distribution für einen gewissen Zeitraum und verspüre dann irgendwann Langeweile. Das kann manchmal schon nach einem Tag eintreten. Oder zwei Wochen oder einem Monat.</p>
<p>Ein anderer Grund, der mich auch gerne erwischt: Featuritis. Insbesondere Rolling-Release-Distributionen sind hier für mich gefährlich. Die neueste Version von Gnome? Oh… neuer Mesa-Treiber? Die neueste Emacs-Version? Ich will das haben. Aber so eine Distribution dann pflegen? Regelmäßig Updates installieren? Evtl. neue Bugs fixen oder abwarten bis sie gelöst sind? Das möchte ich eigentlich auch nicht. Aber manchmal irgendwie auch.</p>
<p>Linux ist für mich wohl einfach zu langweilig geworden. Selbst Distributionen wie Arch oder openSUSE Tumbleweed funktionieren gut bis sehr gut. Und dann schaue ich zu Ubuntu oder Fedora und denke: hey, die sehen auch spannend aus. Die haben doch gerade auch eine neue Version veröffentlicht. Wie ist die denn so?</p>
<p>Es ist vielleicht nicht für jeden nachvollziehbar. Ehrlich gesagt, verstehe ich es manchmal selbst nicht.  Aber eigentlich ist es nicht schlimm. Denn mir macht es Spaß und ich freue mich immer ein wenig über den Tellerrand zu schauen.</p>
<h2 id="wie-kann-ich-davon-wegkommen">Wie kann ich davon wegkommen?</h2>
<p>Nun habe ich gerade geschrieben, dass mir Distrohopping Spaß macht. Und es nicht schlimm ist. Warum möchte ich dann eigentlich davon wegkommen? Ich bin recht gut darin, das System neu aufzusetzen. Meine Daten liegen alle auf einer NAS. Aber dennoch habe ich dann jedes Mal den zeitlichen Aufwand das System einzurichten. Programme installieren, Konfigurationen wiederherstellen, Spiele herunterladen, … Ich sollte meine beiden Computer vielleicht einfach mal nutzen, oder?</p>
<p>Ich habe aktuell sowohl auf meinem Laptop Ubuntu installiert. Auf dem PC die aktuell 25.04 (Plucky Puffin) und auf dem Laptop die Beta von 25.10 (Questing Quokka). Und ich setze mir jetzt selbst eine Challenge. Ich werde bis Ende Oktober diese Distribution nicht verlassen. Mal schauen, wie es läuft und wie stark ich dem Drang neu zu installieren widerstehen kann.</p>
]]></content:encoded></item></channel></rss>