Lektüre für die nächste Zeit
Lektüre für die nächste Zeit.
Lektüre für die nächste Zeit.
Ich gebe zu… ich bin ein Casual Gamer. Ich mag es nicht, wenn Spiele eine sehr komplizierte Mechanik haben oder ich besonders geschickt sein muss. Mich frustriert das eher und ich lege die Spiele sehr schnell wieder beiseite. Ein Spiel ist für mich gut, wenn es eine spannende Geschichte hat. Oder wenn ich stundenlang gemütlich einer Tätigkeit wie z. B. Angeln oder Bergbau nachgehen kann. Auf der Switch habe ich sehr viel Animal Crossing gespielt. Und mit sehr viel meine ich ca. 300-400 Stunden. Also wenig im Gegensatz zu anderen Animal Crossing-Profis. Mein Ziel war es, das Museum zu füllen. Bis auf einige Kunstwerke habe ich mittlerweile alles zusammen. Da ich aber sonst in Animal Crossing alles für mich wichtige entdeckt habe, bin ich jetzt zu Stardew Valley übergegangen (welches ich auf dem PC bzw. Steamdeck spiele). ...
Aktuell leite ich zwei Dungeons and Dragons-Kampagnen. Einmal “Curse of Strahd”, die gerade begonnen hat und dann noch die Erweiterungen zu “Dragon of Icespire Peak”. Gestern hatten wir eine gemeinsame Session zur zweiten Kampagne. Ich will heute ein wenig von dem Kampf und der Schwierigkeit des Balancing und Frustation schreiben. Was ist geschehen? Meine Gruppe ist in der ersten Erweiterung der Kampagne. Wir sind dort gerade im Finale, bevor es dann in die nächsten großen Abschnitt der Handlung übergeht. Zur Handlung: Wir sind an der Schwertküste und irgendwelche Kultisten stören den allgemeinen Frieden (ich will nicht mehr verraten…). Meine Spieler, alles glorreiche Helden, kümmern sich um das Problem, denn es macht sonst niemand. Gestern sollte eine Höhle erkundet werden, die wohl eine wichtige Operationsbasis für eben genannte Kultisten ist. Es gibt verschiedene Wege durch die Höhle und das Abenteuer sieht mehrere Kämpfe vor. Die Gruppe sollte also bereits einiges ihrer Mittel (Zauberslots, Lebenspunkte, Fähigkeiten) aufgebraucht haben. Das hat auch soweit in meinem Plan funktioniert. Womit ich eher weniger gerechnet habe, die Gruppe ist sehr zielstrebig durch die Höhle ohne Entdeckung direkt zur Chefin der Operation gelangt. Und nach einer sehr kurzen Konversation wurde der erste Feuerball geschleudert und der Kampf brach aus. Kurz gesagt: die vermeintliche Endgegnerin war nach zwei Runden besiegt. Nicht besonders episch… Mein Eindruck war, die Gruppe hatte dennoch viel Spaß. Also ist es erst einmal gut. Aber dennoch nagt es an mir. ...
Manchmal muss man kurz innehalten und auf seine Umgebung achten.
Kurzer Tipp für Ubuntu. Mir ist aufgefallen, dass ich in der Ubuntu 25.04 und 25.10 keine Hardwarevideobeschleunigung in Firefox aktivieren konnte. Ich habe in zwei Systemen eine AMD GPU. Scheinbar wird ein Paket des Mesa-Treiber nicht installiert. Um das zu beheben im Terminal das fehlende Paket installieren: sudo apt install mesa-va-drivers
Worum geht es hier? Ich bin Spielleiter mit Herzblut. Ich nehme dich mit auf diese Reise hinter den Spielleiter schirm. Ich zeige dir, wie ich zum Spielleiter geworden bin. Und gehe auf meine Verbindung zum Beruf ein. Wie bin ich zum Pen&Paper-Rollenspiel gekommen? Bevor ich selber mit Pen&Paper-Rollenspiel angefangen habe, kann ich dieses tolle Hobby lediglich indirekt durch Computerspiele. Mein erstes Rollenspiel am Computer war Neverwinter Nights. Dieses Spiel basiert, soweit ich weiß, auf den Regeln der dritten Edition Dungeons and Dragons. Ich habe dieses Spiel geliebt. Die Geschichte, die Charaktere, die Welt fand ich einfach toll. Danach habe ich immer wieder andere Rollenspiele am Computer gespielt. Corona hat mich dann zum Pen&Paper gebracht. Wie es wohl vielen von uns ging, war auch ich viele Wochen zu Hause. Und irgendetwas musste ich ja in der Zeit machen. Also habe ich im Internet nach Pen&Paper-Rollenspiel in Hamburg gesucht und bin auf den Verein SDNV in Hamburg gestoßen. Ein Verein nur für das Rollenspiel. Und sie hatten sich im Internet soweit organisiert und dort Spielrunden angeboten. Also habe ich meine ersten Versuche gewagt. Es war das System FATE und es ging um Star Wars. Mit ersterem konnte ich zu dem Zeitpunkt gar nichts anfangen aber Star Wars… count me in. Wir spielten online und ich lernte, was Pen&Paper-Rollenspiel eigentlich bedeutet. Irgendwann waren aber unsere Abenteuer als Eingreiftruppe der Rebellion zu Ende. Und ich hatte keine Runde mehr zum Mitspielen. Es dauerte ein wenig, als jemand Fluch des Strahd angeboten hat. Endlich… Dungeons and Dragons und wir wollten persönlich zusammenspielen. Super. Also Regelbücher gekauft, Charakter gebaut und ab ging es in das düstere Abenteuer rund um Strahd. Aber wie der Fluch des Strahd, lag auf dieser Runde auch ein Fluch. Leider löste sich die Gruppe dann nach einigen Sessions aus diversen Gründen auf. ...
Erstmal Kaffee…. Was ist das für ein Einhorn? Das ist das Orgmode-Logo.
Ich benutze Emacs. Unter anderem verwende ich es für die Planung, Vorbereitung und Nachbereitung meiner Pen&Paper-Runde “Fluch des Strahd”. Diese Kampagne hat eine hohe Komplexität. Es gibt viele Non-Player-Charakters (NPC), Orte, Ereignisse und Geheimnisse, die mit einander zusammenhängen. Das Buch der Kampagne ist leider nicht besonders gut strukturiert. Beim ersten Lesen ist mir bereits aufgefallen, dass sehr viele Informationen z. B. zu NPCs über das gesamte Buch verstreut sind. Als Spielleiter benötige ich aber alle Informationen gebündelt. Nur so kann ich gezielt Hinweise einstreuen, die wichtig sind. Meine Aufgabe ist es, die Gruppe grundsätzlich einen Rahmen zu geben, in dem sie sich bewegen können. Und sie sollten auch genug Informationen haben, damit sie Entscheidungen treffen können. Ich weiß, dass kann kontrovers gesehen werden (Railroad vs. Sandbox…), aber so ist mein Stil. Und bisher scheinen meine Mitspieler das zu mögen. ...
Heute möchte ich ein wenig über Emacs schreiben. Für mich ist Emacs mittlerweile ein sehr wichtiges Werkzeug in meiner persönlichen aber auch beruflichen Organisation geworden. Im folgenden werde ich kurz beschreiben, wie ich als Nichtentwickler Emacs für mein Wissens- und Projektmanagement verwende? Wie nutze ich Emacs im Beruf und Privat? Aber vielleicht sollten wir zuerst klären: Was ist Emacs? Was ist eigentlich Emacs? Ich glaube, auf diese Frage gibt es eigentlich keine wirkliche Antwort. Schaue ich in die Wikipedia, dann wird Emacs als Texteditor definiert. Auch die Homepage des GNU Emacs-Projekt beschreibt Emacs als “freien, erweiterbaren und konfigurierbaren Texteditor und mehr”. Dieses “und mehr” ist der gemeine Teil der Beschreibung. Nach meiner bisherigen Erfahrung mit Emacs würde ich folgende Definition nennen: “Emacs ist eine vielfach verwendbare, anpassbare und freie Plattform mit diversen Textmanipulationsmöglichkeiten sowie Anwendungsprogrammen.” Klingt irgendwie etwas sperrig. Man kann in Emacs Softwareentwicklung durchführen, man kann damit Projektorganisation durchführen, man kann aber auch darin seine RSS-Feeds lesen, Spiele spielen, Musik hören, im Internet surfen,…. und man kann auch Texte darin schreiben. Also bleiben wir vielleicht beim Texteditor… fürs Erste. ...
Was ist Distrohopping? Ich habe hier einfach mal Kagi (meine Suchmaschine der Wahl) nach einer Definition gefragt. Distrohopping bezeichnet das Ausprobieren und Wechseln zwischen verschiedenen Linux-Distributionen (kurz: Distros) oder anderen Betriebssystemen. Es ist ein Hobby für viele Nutzer, die sich für freie Software interessieren und die Vielfalt und Flexibilität von Betriebssystemen erkunden möchten. Diese Beschreibung trifft es sehr gut. Im Endeffekt installiert jemand, der zwischen den Distros hin- und herwechselt immer wieder sein System neu. Das kann zum Teil sehr oft geschehen. ...