<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><title>Arch on Jan Iversen</title><link>https://jan-iversen.de/tags/arch/</link><description>Recent content in Arch on Jan Iversen</description><generator>Hugo</generator><language>de-de</language><lastBuildDate>Tue, 12 May 2026 11:27:51 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://jan-iversen.de/tags/arch/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Thinkpad läuft jetzt stabil</title><link>https://jan-iversen.de/posts/thinkpad-luft-jetzt-stabil/</link><pubDate>Tue, 24 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/thinkpad-luft-jetzt-stabil/</guid><description>&lt;p&gt;Ich hatte bereits von den Stabilitätsproblemen mit meinem Thinkpad und dem Linuxkernel 6.18 bzw. 6.19 in Verbindung mit der WCN785x-WIFI-Karte (Fastconnect 7800) und WIFI 7 berichtet &lt;a href="https://jan-iversen.de/posts/thinkpad-und-kernelpanics-wenn-es/"&gt;(Thinkpad und Kernelpanics)&lt;/a&gt;. Die Abschaltung von WIFI 7 in meinem Router hat die Probleme beseitigt. Darüber habe ich in meinem Blog hier geschrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich möchte ich aber dennoch gerne irgendwann WIFI 7 nutzen können. Meine Hoffnung lag bisher auf dem Kernel 7.0. Durch einen glücklichen Zufall bin ich aber im Arch-Forum auf diesen Thread gestoßen: &lt;a href="https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=312624"&gt;https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=312624&lt;/a&gt;
Der Benutzer dort beschreibt exakt mein Problem. Die Analyse des Arch-Mitglieds Seth ist interessant. Er kann die Logs korrekt interpretieren und führt die Probleme auf &lt;code&gt;wpa_supplicant&lt;/code&gt; zurück. Das ist der Dienst, der mit dem WIFI-Router die Verbindung aushandelt (soweit ich es verstehe). Und &lt;code&gt;wpa_supplicant&lt;/code&gt; kann bisher nur sehr rudimentär WIFI 7. Diese Tatsache und der Umstand, dass am ath12k-Modul sehr aktiv gearbeitet wurde und wird, scheinen dann zu der Kernelpanic zu führen.
Ich habe also den Lösungsvorschlag von Seth bei mir umgesetzt.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte bereits von den Stabilitätsproblemen mit meinem Thinkpad und dem Linuxkernel 6.18 bzw. 6.19 in Verbindung mit der WCN785x-WIFI-Karte (Fastconnect 7800) und WIFI 7 berichtet <a href="/posts/thinkpad-und-kernelpanics-wenn-es/">(Thinkpad und Kernelpanics)</a>. Die Abschaltung von WIFI 7 in meinem Router hat die Probleme beseitigt. Darüber habe ich in meinem Blog hier geschrieben.</p>
<p>Natürlich möchte ich aber dennoch gerne irgendwann WIFI 7 nutzen können. Meine Hoffnung lag bisher auf dem Kernel 7.0. Durch einen glücklichen Zufall bin ich aber im Arch-Forum auf diesen Thread gestoßen: <a href="https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=312624">https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=312624</a>
Der Benutzer dort beschreibt exakt mein Problem. Die Analyse des Arch-Mitglieds Seth ist interessant. Er kann die Logs korrekt interpretieren und führt die Probleme auf <code>wpa_supplicant</code> zurück. Das ist der Dienst, der mit dem WIFI-Router die Verbindung aushandelt (soweit ich es verstehe). Und <code>wpa_supplicant</code> kann bisher nur sehr rudimentär WIFI 7. Diese Tatsache und der Umstand, dass am ath12k-Modul sehr aktiv gearbeitet wurde und wird, scheinen dann zu der Kernelpanic zu führen.
Ich habe also den Lösungsvorschlag von Seth bei mir umgesetzt.</p>
<h2 id="lösung">Lösung</h2>
<p>Es hilft, wenn man <code>wpa_supplicant</code> durch <code>iwd</code> ersetzt. Das funktioniert unter Arch sehr einfach. Im Wiki wird das hier beschrieben: <a href="https://wiki.archlinux.org/title/NetworkManager#Using_iwd_as_the_Wi-Fi_backend">https://wiki.archlinux.org/title/NetworkManager#Using_iwd_as_the_Wi-Fi_backend</a></p>
<ol>
<li>iwd mittels <code>pacman -S iwd</code> installieren</li>
<li>Dem Networkmanager mitteilen, dass <code>iwd</code> als Backend verwendet werden soll. Dazu wird die Datei  <code>/etc/NetworkManager/conf.d/wifi_backend.conf</code> mit folgendem Inhalt angelegt:
<div class="highlight"><pre tabindex="0" style="color:#f8f8f2;background-color:#272822;-moz-tab-size:4;-o-tab-size:4;tab-size:4;-webkit-text-size-adjust:none;"><code class="language-toml" data-lang="toml"><span style="display:flex;"><span>[<span style="color:#a6e22e">device</span>]
</span></span><span style="display:flex;"><span><span style="color:#a6e22e">wifi</span>.<span style="color:#a6e22e">backend</span>=<span style="color:#a6e22e">iwd</span>
</span></span></code></pre></div></li>
<li><code>wpa_supplicant</code> am besten dann mit <code>sudo systemctl mask wpa_supplicant</code> maskieren. Das verhindert, dass irgendwie doch noch <code>wpa_supplicant</code> genutzt werden kann.</li>
<li>Den Rechner einmal neustarten</li>
<li>Die alte WIFI-Verbindung einmal löschen und neu verbinden.</li>
</ol>
<p>Seit ich diese Änderung auf meinem Thinkpad durchgeführt habe, läuft die WLAN-Verbindung stabil. Es gibt in KDE Plasma einen kleinen kosmetischen Bug. Beim Klicken auf das WLAN-Symbol wird in dem Widget nicht direkt der Status der WLAN-Verbindung angezeigt. In den Systemeinstellungen kann man aber die Verbindungsgeschwindigkeit sowie weitere Informationen einsehen. Im KDE-Forum habe ich bereits eine Diskussion mit diesem Problem gefunden. Für mich ist das nicht wichtig. Das Symbol selber signalisiert korrekt, ob ich mit dem WLAN verbunden bin. Das reicht für mich aus. Ich habe dafür aber auch Vorteile bemerkt. <code>iwd</code> baut die WIFI-Verbindung viel schneller auf. Insbesondere beim Aufwachen aus dem Standby muss ich nicht mehr lange warten. Für mich ist <code>iwd</code> eine Verbesserung und nicht nur, weil die Kernelpanics nicht mehr auftreten.</p>
<p>Ja&hellip; manchmal muss man in Linux vielleicht auch bei einem Bug um die Ecke denken. Es gibt oft nicht nur ein Tool, welches Funktionen bereitstellt. Sondern zwei oder drei oder viele. Und manchmal hilft es dann einfach, das Tool zu wechseln. Ich bin aber zuversichtlich, dass auch <code>wpa_supplicant</code> irgendwann mit WIFI 7 umgehen kann.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Arch</title><link>https://jan-iversen.de/posts/arch/</link><pubDate>Sun, 22 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/arch/</guid><description>&lt;p&gt;Ich bin also wieder bei Arch gelandet. Eigentlich wollte ich ja openSUSE Tumbleweed nutzen. Aber zum einen hatte ich Probleme mit dem Repository für die Codecs. Und zum anderen gab es doch einige Programme, die nicht direkt als RPM im Repo vorhanden sind. Unter anderem sind für mich Element Desktop, Obsidian und Signal wichtig. Gerade bei Element und Obsidian habe ich den Eindruck, dass die Flatpaks nicht so gut funktionieren.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin also wieder bei Arch gelandet. Eigentlich wollte ich ja openSUSE Tumbleweed nutzen. Aber zum einen hatte ich Probleme mit dem Repository für die Codecs. Und zum anderen gab es doch einige Programme, die nicht direkt als RPM im Repo vorhanden sind. Unter anderem sind für mich Element Desktop, Obsidian und Signal wichtig. Gerade bei Element und Obsidian habe ich den Eindruck, dass die Flatpaks nicht so gut funktionieren.</p>
<p>Also habe ich gestern und heute sowohl mein Notebook Jupiter als auch meinen PC Mars auf Arch umgestellt. Und ja&hellip; Vanilla Arch. Kein EndeavourOS, kein CachyOS. Ich habe es auf beiden Systemen mittels archinstall und dem Wiki es sogar geschafft, dass ich automatische Snapshots während eines Updates habe. Es ist also wie openSUSE. Wenn ein Update schwere Fehler mitbringen sollte, kann ich auf einen älteren Snapshot wechseln und hoffentlich das Problem aussitzen.</p>
<p>Mir gefällt Arch. Man merkt irgendwie, dass es eine reine Community-Distribution ist. Die Struktur ist klar, alles ist recht logisch aufgebaut. Und das Arch-Wiki ist wohl die beste Linux-Dokumentation, die man finden kann. Da können sich viele andere Distributionen eine große Scheibe von abschneiden. Ich weiß, so etwas ist nur durch viel Einsatzbereitschaft der Maintainer und Entwickler möglich. Und dafür möchte ich hier einfach Danke sagen.</p>
<p>Ich bin gespannt, wie sich jetzt Arch die nächste Zeit schlägt. Auf meinem PC Mars hatte ich wirklich lange EndeavourOS im Einsatz. Meine Phase des extremen Distrohoppings fing eigentlich erst mit dem Thinkpad an, da ich hier auf die WLAN- und Stabilitätsprobleme gestoßen bin. Bisher&hellip; mit abgeschaltetem Wifi-7 läuft die Kiste aber richtig gut. Von daher hoffe ich, dass es jetzt so bleibt. Und dass ich mich auf eine ruhige Zeit mit Arch freuen kann.</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Arch?</title><link>https://jan-iversen.de/posts/nach-einigen-problemen-mit-codes/</link><pubDate>Sun, 22 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/nach-einigen-problemen-mit-codes/</guid><description>&lt;p&gt;Nach einigen Problemen mit Codecs in Tumbleweed&amp;hellip; ich bin dann doch wieder bei Arch. Inklusive Snapshots :-D&lt;/p&gt;
&lt;figure&gt;
&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/9559b462ba.png"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Nach einigen Problemen mit Codecs in Tumbleweed&hellip; ich bin dann doch wieder bei Arch. Inklusive Snapshots :-D</p>
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    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/9559b462ba.png"/> 
</figure>

]]></content:encoded></item><item><title>Wieder bei Arch</title><link>https://jan-iversen.de/posts/wieder-bei-arch/</link><pubDate>Thu, 20 Nov 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/wieder-bei-arch/</guid><description>&lt;p&gt;Oh je… meine Erfahrungen mit dem neuen Thinkpad sind spannend. Und um es vorwegzunehmen, ich bin wieder bei Arch auf dem Thinkpad.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber spulen wir ca. zwei Wochen zurück. Ich hatte Debian installiert. Von den Problemen mit der Kernelpanik hatte ich geschrieben. Über die Live-Umgebung war aber die Installation erfolgreich. Das Gerät lief auch soweit stabil. Aber ich hatte einige Tage später herausgefunden, dass die Wifi-Karte sich per Wifi 7 nur mit 80 MHz mit meiner Fritzbox verbindet. Das bedeutet dann “nur” ca. 800-900 MBit. Jetzt könnte man denken, das ist nicht so schlimm. Aber ich transferiere durchaus ab und zu größere Datenmengen zur und von der NAS. Da wären die vollen knapp 2000 MBit schon nett. Unter Arch hatte ich diese Bandbreite.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Oh je… meine Erfahrungen mit dem neuen Thinkpad sind spannend. Und um es vorwegzunehmen, ich bin wieder bei Arch auf dem Thinkpad.</p>
<p>Aber spulen wir ca. zwei Wochen zurück. Ich hatte Debian installiert. Von den Problemen mit der Kernelpanik hatte ich geschrieben. Über die Live-Umgebung war aber die Installation erfolgreich. Das Gerät lief auch soweit stabil. Aber ich hatte einige Tage später herausgefunden, dass die Wifi-Karte sich per Wifi 7 nur mit 80 MHz mit meiner Fritzbox verbindet. Das bedeutet dann “nur” ca. 800-900 MBit. Jetzt könnte man denken, das ist nicht so schlimm. Aber ich transferiere durchaus ab und zu größere Datenmengen zur und von der NAS. Da wären die vollen knapp 2000 MBit schon nett. Unter Arch hatte ich diese Bandbreite.</p>
<p>Was ist eigentlich in meinem Thinkpad verbaut? Das Gerät selber ist das T14 Gen 5 mit AMD-CPU. Es ist also nicht die aktuelle Generation sondern Anfang 2024 von Lenovo auf den Markt gebracht worden. Die Wifi-Karte ist eine Qualcomm Wifi 7-Karte (lspci spuckt folgendes aus: WCN785x Wi-Fi 7(802.11be) 320MHz 2x2 [FastConnect 7800] (rev 01)). Bei der Bestellung hatte ich die Wahl zwischen dieser oder einer Wifi 6e-Karte. Da meine Fritzbox bereits Wifi 7 unterstützt, wollte ich natürlich im Thinkpad dann auch in den Genuss der neuesten Technik kommen.</p>
<p>Laut meinen Recherchen sollte die Karte auch eigentlich bereits mit dem LTS-Kernel 6.12 unter Debian gut funktionieren. Und in den Backports ist bereits der 6.16.3 enthalten. Noch besser… denn es gab zwischen den Versionen einige Verbesserungen für diese Karte. Aber irgendetwas war wohl noch nicht ganz optimal und daher hatte ich nur 80 MHz (Die Karte kann übrigens sogar 320 MHz, wenn ich es richtig verstanden habe).</p>
<p>Mich hat das ein wenig geärgert und überlegte, was ich machen könnte. Eigenen Kernel kompilieren? Uff! Die Sache aussitzen und warten, bis ein neuerer Kernel in den Backports enthalten ist? Ich bin ungeduldig.</p>
<p>Also habe ich mir Xubuntu heruntergeladen. Ja… quasi Ubuntu… aber ich wollte erstmal nur die Liveumgebung starten und prüfen, wie schnell dort die Wifi-Verbindung ist. Gedacht, getan und siehe da: ich hatte wie unter Arch knapp 2000 MBit. Ok… ich kann mit Ubuntu auch gut leben. Es ist die 25.10… also die Interimversion. Aber bis zum nächsten LTS-Release im April ist es auch nicht so lange hin. Ich fand die Idee gut und installierte also Xubuntu. Fun Fact: Warum Xubuntu bei einer Installation mit aktiver Internetverbindung nicht gleich die aktuellen Pakete installiert, weiß wohl niemand. Denn nach dem Reboot begrüßte mich erstmal der Hinweis, dass 300 Pakete aktualisiert werden können. Unter anderem der Kernel. Also wurden die Updates installiert, der nächste Reboot und ich fing an Programme zu installieren. Und da fing ich schnell an mich zu wundern. Es fing mit sehr langsamen Downloads von Flatpaks aus dem Flathub an. Ja… manchmal sind die Downloads am Abend nicht so schnell. Aber das war schon sehr träge. Und Pakete aus dem Ubuntu-Repository zu installieren war ebenfalls sehr langsam. Irgendetwas stimmte nicht. Ich prüfte meine Wifi-Verbindung….. und ich war nur noch mit dem 2,4 GHz-Netz des Routers verbunden. Mit knapp 250 MBit… Und das in einer Nachbarschaft, in der ca. 20-30 andere Router rumfunken. Da bleibt dann wirklich nichts mehr übrig.</p>
<p>Ich verstand die Welt nicht mehr. Live-Umgebung war super. Aber die installierte Version war richtig kaputt. Ich fing an zu recherchieren und fand sehr schnell eine Bug-Meldung im Canonical-Bugtracker. Da ging es um Wifi-Verbindungen in Aserbaidschan, aber für mich klang es durchaus nach meinem Problem. Und einer der Entwickler hatte ein neues linux-firmware-Paket bereitgestellt. Ich habe also bei mir das genannte Paket eingespielt, Neustart und zack… volle Leistung auf der Wifi-Karte. Wie in Arch… ich war glücklich. Oder auch nicht… denn in dem Ticket war bereits ein commit, der die Änderung in dem Paket rückgängig gemacht hat.</p>
<p>Am nächsten Tag hatte mein Laptop dann auch ein Update für das linux-firmware-Paket gemeldet und nach der Installation war mein Wifi wieder kaputt.</p>
<p>Als durchaus technisch versierter Mensch dachte ich mir: ok… du installierst dir wieder das etwas ältere Paket. Und du bist ja nett und meldest in dem Ticket per Kommentar deine Beobachtung. Das hilft den Entwicklern bestimmt. Das erste war einfach. Nachdem ich die ältere Version des Pakets installiert und in APT festgepinnt habe (das verhindert, dass Updates für das Paket eingespielt werden), lief meine Wifi-Karte wieder super.</p>
<p>Dann habe ich in dem Ticket meine Beobachtung gemeldet. Das war wohl ein Fehler. Ich wurde am nächsten Tag sehr direkt (ich würde fast schon sagen: unfreundlich) darauf hingewiesen, dass es hier um Wifi-Verbindungen in Aserbaidschan geht. Ich kann einen neuen Bug-Report erstellen, wenn ich meine, dass es notwendig wäre. Boaa… ja… neee…. ich habe dann in dem Bugtracker nach weiteren Meldungen gesucht und einen zweiten Eintrag gefunden. Quasi dasselbe Problem wie ich oder der Reporter in Aserbaidschan. Wir hatten alle drei mit dieser Wifi-Karte Probleme eine Wifi6/7-Verbindung zu unseren Routern aufzubauen.</p>
<p>Ich habe keinen Bug in Launchpad erstellt. Die Erfahrung hat mir gereicht. In Arch muss ich mich vielleicht über ein kaputtes Update ärgern. Aber das ist dann ein Bug, der auch direkt von Upstream (also der Quelle) kommt. Keiner der Arch-Paketmaintainer fummelt da an den Paketen rum, es wird nicht irgendeine alte Version ausgeliefert, die kaputt gebastelt ist. Es läuft einfach stabiler.
Und dann noch etwas anders. Liebe Entwickler. Ihr beklagt euch alle, dass ihr soooo ausgebrannt seid und niemand euch helfen will. Wenn dann schon jemand sich so die Mühe macht, eine Regression feststellt und darauf hinweist, reagiert vielleicht freundlicher. Ich wollte hier wirklich helfen und ich hätte gerne mit euch weiter getestet und den Fehler behoben. Und ich glaube, ihr hättet damit mindestens zwei Tickets auf einmal erledigen können. Ich mache diesen Job beruflich. Aber ihr wolltet nicht, dann helfe ich auch nicht. Heult dann aber auch nicht rum, wenn niemand Bugs meldet oder sich beteiligen will.</p>
<p>Ich habe jetzt wieder Arch installiert. Es ist leider die stabilste Distribution, die ich bisher verwendet habe. Debian kommt da nicht ran, Ubuntu nicht, Fedora auch nicht. Vielleicht ist Upstream einfach am besten?</p>
]]></content:encoded></item><item><title>AUR mal wieder offline</title><link>https://jan-iversen.de/posts/aur-mal-wieder-offline/</link><pubDate>Sat, 08 Nov 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/aur-mal-wieder-offline/</guid><description>&lt;p&gt;Ich habe gerade den PC gestartet. Während ich gemütlich eine Tasse Getreidekaffee trinke, wollte ich kurz die Updates in Arch installieren. Ich verwende dafür paru als AUR-Helper. Paru installiert zum einen die Updates aus dem Arch-Repository (also wie pacman -Syu) und prüft danach die installierten Pakete aus dem Arch User Repository (AUR) und aktualisiert sie. Heute ist leider mal wieder das AUR nicht erreichbar. Paru aktualisiert dann nur die offiziellen Arch-Pakete.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gerade den PC gestartet. Während ich gemütlich eine Tasse Getreidekaffee trinke, wollte ich kurz die Updates in Arch installieren. Ich verwende dafür paru als AUR-Helper. Paru installiert zum einen die Updates aus dem Arch-Repository (also wie pacman -Syu) und prüft danach die installierten Pakete aus dem Arch User Repository (AUR) und aktualisiert sie. Heute ist leider mal wieder das AUR nicht erreichbar. Paru aktualisiert dann nur die offiziellen Arch-Pakete.</p>
<p>Diese Probleme treten seit dem Sommer immer wieder verstärkt auf. Soweit das Arch-Projekt es mitgeteilt hat, werden DOS-Attacken auf das Projekt durchgeführt. Meistens trifft es dann insbesondere das AUR. Irgendwann funktioniert es dann wieder und alles ist in Ordnung.</p>
<p>Aber… es nervt… und das in mehrfacher Hinsicht.</p>
<p>Zum einen ist es für mich unverständlich, wer daran Spaß hat, Arch zu attackieren. Oder welche Vorteile jemand dadurch haben sollte. Arch ist ein Communityprojekt. Wer hat da Interesse daran, Arch zu schaden?</p>
<p>Was aber auch nervt… das Projekt ist sehr intransparent. Es gibt auf der Startseite nur einen Beitrag, der über die Ausfälle informiert. Und es wird informiert, wie man dennoch über einen alternativen Weg Pakete aus dem AUR installieren kann. Welche Maßnahmen durchgeführt werden, um diese Attacken abzuwehren, wird nicht bekannt gegeben. Oder ob überhaupt noch an dem Problem gearbeitet wird. Ich kann verstehen, wenn keine technischen Details herausgegeben werden. Man möchte einem Angreifer nicht verraten, was man weiß. Aber Statusupdates, ob und wie noch an dem Problem gearbeitet wird, wären schon nett.</p>
<p>Ich muss leider sagen, dass ich immer mehr das Vertrauen in das Arch-Projekt verliere. Und das ist wirklich schade, denn es ist eine so gute Distribution. Aber dann sehe ich jetzt das Thinkpad mit Debian. Durch die Backports habe ich einen recht aktuellen Kernel und zur Zeit sogar den aktuellsten Mesa-Treiber. Gleichzeitig habe ich kaum Wartungsarbeiten durch das System. Also… ist es Zeit Arch den Rücken zu kehren und zurück zu Debian auf dem PC zu gehen?</p>
]]></content:encoded></item><item><title>Neun Tage Arch… nicht kaputt</title><link>https://jan-iversen.de/posts/btw-neun-tage-seit-der/</link><pubDate>Tue, 21 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/btw-neun-tage-seit-der/</guid><description>&lt;p&gt;Btw&amp;hellip; Neun Tage seit der Installation und Arch ist noch nicht kaputt&amp;hellip;&lt;/p&gt;
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&lt;img loading="lazy" src="https://jan-iversen.de/ox-hugo/e41ad7bd85.png"/&gt;
&lt;/figure&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Btw&hellip; Neun Tage seit der Installation und Arch ist noch nicht kaputt&hellip;</p>
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    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/e41ad7bd85.png"/> 
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]]></content:encoded></item><item><title>Zurück zu Arch</title><link>https://jan-iversen.de/posts/zurck-zu-arch/</link><pubDate>Mon, 13 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://jan-iversen.de/posts/zurck-zu-arch/</guid><description>&lt;p&gt;Mein Vorsatz, Ubuntu bis Ende Oktober zu nutzen, habe ich am Wochenende verworfen. Der Drang zu Wechseln war zu stark und es gab doch die ein oder andere Sache, die mich an Ubuntu gestört hat.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-hat-mich-gestört"&gt;Was hat mich gestört?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Ubuntu verändert die Gnome-Oberfläche. Ich glaube, dass die Änderungen auch grundsätzlich für Gnome gut sind. Es gibt ein Tray und ein Dock. Damit sind wohl die beiden größten Kritikpunkte an Gnome in Ubuntu behoben. Aber ist euch schon einmal folgendes aufgefallen? Wenn das Dock am linken Bildschirmrand platziert ist (so wird es auch als Standardeinstellung installiert), dann ist die Uhr im oberen Panel nicht zentriert. Sie ist ein Stück nach rechts verrutscht. Und dann noch etwas… Wenn der Bildschirm entsperrt wird und eine Anwendung ist maximiert, muss das Fenster sich kurz “zurechtruckeln”. Ich glaube, dass der Windowmanager in Gnome zuerst die Fenster ohne Dock positionieren will. Dann wird das Dock wieder aktiviert und die Fenster müssen einmal neu in der Größe und Position angepasst werden. Mich hat das massiv gestört, dass die Fenster immer kurz sich bewegt haben.
Eine weitere Sache, die ich nicht besonders mag (und hier geht es um persönlichen Geschmack) ist das Yaru-Theme. Gerade die helle Variante ist mir viel zu weiß. Und die Schrift ist viel zu dünn. Ich habe Probleme, die Schrift nach einiger Zeit gut zu lesen.
Und dann gab es noch eine Sache, einen Bug. Aktuell können in der Version 25.10 keine Flatpaks aktualisiert oder installiert werden. Ich weiß, Canonical möchte gerne ihr eigenes Snap-Format forcieren. Dafür habe ich auch Verständnis. Aber Flatpak ist nun einmal in der Linuxwelt etabliert und sehr, sehr weit verbreitet. Viele Anwendungen gibt es als Flatpak und es ist einfach bequem. Soweit ich den Bug verstanden habe, liegt es an der Sicherheitseinrichtung AppAmor. Der Bug wurde sogar in der Beta-Phase gemeldet, aber nicht rechtzeitig zum Release behoben. Ich frage mich da schon, wo die Qualitätskontrolle ist und ob nicht gerade solch ein Bug noch hätte behoben werden müssen.
Was mich noch gestört hat… die Snap-Version von Firefox. Auf meinem PC funktioniert die Hardwarebeschleunigung in Firefox nicht auf Anhieb. Ich habe in dem Computer eine recht neue AMD 9070XT Grafikkarte. Und ich vermute, dass die im Snap gebündelte Mesa-Version nicht mit dieser Grafikkarte funktioniert. Es gibt Tricks, wie man das lösen kann. Aber ist das nicht eigentlich der Sinn eines Snaps oder Flatpaks? Das benötigte Bibliotheken dann auch in einer entsprechend aktuellen Version enthalten sind? Ich hatte auch noch andere interessante Probleme mit dem Snap-Paket. Ab und zu hat mein Firefox scheinbar das Profil vergessen. Und ich durfte dann mich auf Webseiten neu anmelden. Und die letzte Sache, die mich gestört hat: Die Snap-Version hat keinen Zugriff auf das tmp-Verzeichnis. Das benötige ich ab und zu, da ich aus Emacs heraus die ein oder andere HTML-Seite exportieren und diese dann in tmp liegt.
Die Probleme mit Firefox könnte ich lösen, wenn ich das Paket von Mozilla direkt installiere. Aber ich hatte auch einmal das Problem, dass trotz apt-pinning plötzlich wieder die Snap-Version installiert war.
Also… ein System, welches meine Wünsche nicht beachtet, möchte ich nicht.&lt;/p&gt;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Mein Vorsatz, Ubuntu bis Ende Oktober zu nutzen, habe ich am Wochenende verworfen. Der Drang zu Wechseln war zu stark und es gab doch die ein oder andere Sache, die mich an Ubuntu gestört hat.</p>
<h2 id="was-hat-mich-gestört">Was hat mich gestört?</h2>
<p>Ubuntu verändert die Gnome-Oberfläche. Ich glaube, dass die Änderungen auch grundsätzlich für Gnome gut sind. Es gibt ein Tray und ein Dock. Damit sind wohl die beiden größten Kritikpunkte an Gnome in Ubuntu behoben. Aber ist euch schon einmal folgendes aufgefallen? Wenn das Dock am linken Bildschirmrand platziert ist (so wird es auch als Standardeinstellung installiert), dann ist die Uhr im oberen Panel nicht zentriert. Sie ist ein Stück nach rechts verrutscht. Und dann noch etwas… Wenn der Bildschirm entsperrt wird und eine Anwendung ist maximiert, muss das Fenster sich kurz “zurechtruckeln”. Ich glaube, dass der Windowmanager in Gnome zuerst die Fenster ohne Dock positionieren will. Dann wird das Dock wieder aktiviert und die Fenster müssen einmal neu in der Größe und Position angepasst werden. Mich hat das massiv gestört, dass die Fenster immer kurz sich bewegt haben.
Eine weitere Sache, die ich nicht besonders mag (und hier geht es um persönlichen Geschmack) ist das Yaru-Theme. Gerade die helle Variante ist mir viel zu weiß. Und die Schrift ist viel zu dünn. Ich habe Probleme, die Schrift nach einiger Zeit gut zu lesen.
Und dann gab es noch eine Sache, einen Bug. Aktuell können in der Version 25.10 keine Flatpaks aktualisiert oder installiert werden. Ich weiß, Canonical möchte gerne ihr eigenes Snap-Format forcieren. Dafür habe ich auch Verständnis. Aber Flatpak ist nun einmal in der Linuxwelt etabliert und sehr, sehr weit verbreitet. Viele Anwendungen gibt es als Flatpak und es ist einfach bequem. Soweit ich den Bug verstanden habe, liegt es an der Sicherheitseinrichtung AppAmor. Der Bug wurde sogar in der Beta-Phase gemeldet, aber nicht rechtzeitig zum Release behoben. Ich frage mich da schon, wo die Qualitätskontrolle ist und ob nicht gerade solch ein Bug noch hätte behoben werden müssen.
Was mich noch gestört hat… die Snap-Version von Firefox. Auf meinem PC funktioniert die Hardwarebeschleunigung in Firefox nicht auf Anhieb. Ich habe in dem Computer eine recht neue AMD 9070XT Grafikkarte. Und ich vermute, dass die im Snap gebündelte Mesa-Version nicht mit dieser Grafikkarte funktioniert. Es gibt Tricks, wie man das lösen kann. Aber ist das nicht eigentlich der Sinn eines Snaps oder Flatpaks? Das benötigte Bibliotheken dann auch in einer entsprechend aktuellen Version enthalten sind? Ich hatte auch noch andere interessante Probleme mit dem Snap-Paket. Ab und zu hat mein Firefox scheinbar das Profil vergessen. Und ich durfte dann mich auf Webseiten neu anmelden. Und die letzte Sache, die mich gestört hat: Die Snap-Version hat keinen Zugriff auf das tmp-Verzeichnis. Das benötige ich ab und zu, da ich aus Emacs heraus die ein oder andere HTML-Seite exportieren und diese dann in tmp liegt.
Die Probleme mit Firefox könnte ich lösen, wenn ich das Paket von Mozilla direkt installiere. Aber ich hatte auch einmal das Problem, dass trotz apt-pinning plötzlich wieder die Snap-Version installiert war.
Also… ein System, welches meine Wünsche nicht beachtet, möchte ich nicht.</p>
<h2 id="es-ist-wieder-arch">Es ist wieder Arch</h2>
<p>Also habe ich am Samstag dann kurz entschlossen mir das ISO der Archinstallation auf einen USB-Stick geladen und dann Arch installiert. Ich habe nicht die komplette Hardcore-Installation durchgeführt und jeden Schritt einzeln mit Hilfe des Wiki abgearbeitet. Archinstall war mir schon eine große Hilfe, um zügig ein Basissystem auf dem Laptop zu haben. Das war nämlich der erste Computer, den ich umgestellt habe. Zuerst mit KDE. Aber ich habe mich dann doch für XFCE entschieden. Ich will erst einmal Wayland ein wenig fernbleiben und beobachte aus der Ferne, wie die Entwicklung da weiter geht (Fun Fact: KDE ist mir auf beiden Rechnern mehrmals beim Login eingefroren….).</p>
<h2 id="xfce-retro-oder-was">XFCE… Retro oder was?</h2>
<p>Für diejenigen, die nicht wissen, was XFCE ist… es ist eine sehr “alte” Desktopumgebung. Mit alt meine ich, sie sieht sehr klassisch aus und verhält sich auch sehr klassisch. Die Entwicklung findet nur sehr langsam statt, größere Versionen gibt es ca. alle zwei Jahre. Ich habe also eine sehr stabile, sich kaum verändernde grafische Benutzeroberfläche und als Unterbau ein Rolling Release-System. Das ist auch eine schräge Kombination. Aber mir gefällt XFCE… ich habe jetzt wieder Rofi als Launcher, virtuelle Desktops, kann die Dinge, die mir wichtig sind, einstellen. Und die Optik… ist mir egal.</p>
<h2 id="du-wechselst-doch-eh-bald-wieder">Du wechselst doch eh bald wieder…</h2>
<p>Ja… mag sein. Aber eigentlich frage ich mich… wohin??? Arch bietet eigentlich alles, was ich haben möchte. Es ist eine Community-geführte Distribution. Das gefällt mir schon einmal. Sie ist grundsätzlich sehr simpel aufgebaut. Das Wiki ist eine exzellente Quelle für die Konfiguration. Man muss nur wissen, was man haben möchte und wo man es im Wiki findet. Und dann läuft es. Ja… das System benötigt ein wenig Pflege. Man sollte schon regelmäßig Updates installieren, alte Pakete löschen und ab und zu die News auf der Arch-Homepage lesen. Aber ehrlich… das ist gar nicht so schlimm. Ich mag es so. Ein wenig muss ich vielleicht basteln. Aber es läuft schnell und ich verstehe, was ich hier mache. Und wenn etwas schief geht… auf beiden Systemen habe ich Snapshots eingerichtet. Ich kann also durchaus nach einem fehlerhaften Update einen älteren Stand booten und dann auf Fehlersuche gehen.</p>
<p>I use Arch, btw</p>
<figure>
    <img loading="lazy" src="/ox-hugo/223d53947f.png"/> 
</figure>

]]></content:encoded></item></channel></rss>